Bänker ein sicherer Beruf für später?

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6 Antworten

Der Wirtschaftswissenschaftler Tyler Cowen weist in seinem Buch Average is Over (2013) explizit darauf hin, dass die große ökonomische Kluft heute zwischen denjenigen verlaufe, deren Fähigkeiten "den Computer ergänzen", und allen anderen. 

Dass jene anderen zu langsam aufholen, zeige "die schockierende Tatsache", dass in den vergangenen 40 Jahren die Reallöhne der männlichen Arbeitnehmer in den USA um 28 Prozent gesunken sind. 

Kurz:Je mehr dein zukünftiger Beruf mit IT-Technik & Informatik zu tun haben wird, desto sicherer - und wahrscheinlich auch interessanter - wird er sein.

Solltest du Gelegenheit haben das Abitur zu machen, verpass sie ja nicht. Ohne Abitur wird dir viel gar nicht mehr erreichbar sein.

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Ich selbst bin Bankkaufmann und habe viele Rationalisierungsrunden mitgemacht. Letztendlich habe ich mit 40 Jahren dann auch meinen Job verloren obwohl ich Prokurist war. Als sicheren Job kann ich Dir den Beruf nicht mehr verkaufen. Sicher ist, daß er immer anspruchsvoller wird, denn wer Bankkaufmann werden will muss verkaufen können und Kunde zum Kauf von Finanzprodukte überreden können. Kannst Du das? Wenn nicht wirst Du sehr bald Deinen Job wieder los sein. Jedes Jahr werden zigtausend Stellen in den Banken abgebaut für immer weniger Kunden, denn Kunden weichen auf Onlinebanken aus die nichts kosten. Ich würde mich heutzutage nicht mehr für den Beruf entscheiden und meine Zukunft eher in der Industrie suchen. Ich denke der Job des Industriekaufmannes ist sicherer und zudem verdient er zu Beginn besser als bei der Bank. 

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Kommentar von schelm1
16.11.2016, 19:19

 
...denn wer Bankkaufmann werden will muss verkaufen können und Kunde zum Kauf von Finanzprodukte überreden können.

Die ehrlichen Zeiten, als Dienstleistung noch als "dem Kunden dienen" interpretiert wurde, sind längst Vergangenheit, ebenso wie die rosigen Zeiten, als die Sollzinsen noch taper im Kampf gegen die Habenzinsen dominiert und den Banken Geld gebracht haben.

Der Banker ist längst zu einem provisionsjagenden "Drücker" verkommen, der verkauft, was gerade anliegt und ihm aufdiktiert wird, gleichgültig ob das dem Kunden dient oder nicht; Hauptsache die Provision stimmt in den Augen der Vorstände.

Wem dieses Denken nicht passt, der passt nicht mehr in die "Bank" von heute!

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Ah ja und Anwalt würde ich zwar eigentlich auch in Betracht zählen aber hier müsste ich studieren und derzeit ist dies nicht das was ich will vllt ändert sich die Sichtweise nach paar Jahren aber zur Zeit möchte ich nur meinen Realabschluss mit Quali und dann wenns geht ausbildung wenn ich nix finde abitur.

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In Zeiten von Online-Banking ect. ist der Beruf als Bankkaufmann in der Tat nicht mehr so interessant.

Ebenso denke ich dass der Beruf nicht sooooo gut bezahlt ist.

Wenn ich mich entscheiden müsste . Ich würde einen anderen Weg einschlagen........

Ich verstehe allerdings deine Aussage nicht ganz:

es nicht schaffen ein Fachinformatiker zu werden

..........wie willst du dann ein Jura-Studium schaffen?

Aber egal:

Deine Herangehensweise ist auf jeden Fall richtig:

Du machst dir Gedanken und informierst dich auch über Praktika -

und noch hast du ja ein bisserl Zeit.

Lg und alles Gute.

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Kommentar von lappen3
16.11.2016, 19:45

Jurastudium und Fachinformatiker sind ganz andere Dinge. Ich bin leider nicht der beste in Mathe obwohl ich normalerweise oke in Mathe bin habe ich eine Lehrerin die mir trotz (2 arbeiten 3 geschrieben) eine 4 gibt ka warum und ich an sich mathe hasse auch wenn ich damit klar komme. Leider achten viele IT Firmen auf die Mathe Note und meine Mathenote ist meistens aufgrund des derzeitiges Themas schlecht. Mein Englisch ist ca 3 und mein Deutsch 2 und ich interessiere mich eigentlich schon für Jura also würde Anwalt passen nur ob ich 6 Jahre studieren will ist eine andere Sache

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Sicher könnte das  Anstellungsverhältnis bei einer Bank schon sein - aber erstrebenswert?

Vielleicht hast Du einmal die Gelegenheit, Dich im vertraulichen offnenen Gespräch mit einem Banker über die Abgründe , die sich in diesem Beruf inzwischen auftun, zu reden!

Viele Anwälte, vor allem junge, sind "Hungerleider"!

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Nein, absolut nicht. Kaum eine Branche baut mehr Stellen ab, als die Bankenbranche.

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