Azubi im 3. Lehrjahr kündigen?

11 Antworten

Na ja,so ganz stimmt das nicht.Wenn Du durch die Zwischenprüfung gefallen bist,und so schlecht bist,das die Wahrscheinlichkeit hoch ist,egal ob für die Kenntnisprüfung oder die Fertigkeitsprüfung das Du das Ausbildungsziel nicht erreichen wirst ,so wird Dein Chef mit Dir besprechen wollen,ob Du Nachhilfe nimmst,oder ob Du keine Lust hast.Ist das mit der keinen Lust belegbar,so wird er Dir ggf.kündigen.Ob es da eine Abmahnung braucht,kommt auf die genauen Umstände an.Will Dein Lehrer Dir etwas erklären und Du sollst dazu eine Stunde länger bleiben,natürlich innerhalb acht Schulstunden,und Du lehnst ab..wäre das bei einem Male denkbar,im Wiederholungfalle wäre die verhaltensbedingte Kündigung ok.Im übrigen kann es geschäftsschädigend sein,einen Azubi zu beschäftigen,der von vorne herein die Prüfung nicht besteht.Und zwei fünfen in der Berufsschule,da ist das Niveau nicht so hoch,da gibt es schon begründet Anlaß zu glauben,das Du nicht alles dafür tust Deine Leistungen zu verbessern.Liebe Grüße

Man kann einen Azubi nicht einfach kündigen. Da muss schon was ganz Übles vorgefallen sein. Schlechte Zeugnisnoten gehören normal nicht dazu. 

Man kann im Gespräch klären, wo die Defizite liegen und wie man sie beheben kann. Oder ob der Beruf doch nicht so geeignet ist, und man den Lehrvertrag lieber aufheben sollte. 

Das wäre dann aber keine Kündigung, sondern eine Abmachung mit beiderseitigem Einverständnis.

Gekündigt werden könnte Dir nur, wenn es nicht nur "sehr wahrscheinlich" wäre, sondern "sicher", dass Du die Gesellenprüfung nicht bestehen wirst.

Gehe also zunächst einmal davon aus, dass man mit Dir "nur" ein ernsthaftes Gespräch führen wird, das Dich zu einer besseren Berufsschulleistung animieren und Dir - im guten Fall - Hilfestellung zur Besserung anbieten soll.

Deine Chefin würde ihrer Verantwortung und Fürsorgepflicht als Ausbilderin Dir gegenüber nicht gerecht, wenn sie mit Dir nicht über Deine Leistungen sprechen würde.

Aber statt langer ausführlicher eigener Erklärungen hier ein Artikel, der Dich bezüglich "Kündigung" beruhigen sollte:

Schlechte Berufsschulnoten sind kein Kündigungsgrund

Auszubildende, die kurz vor der Prüfung stehen und in der Berufsschule wiederholt schlechte Leistungen bringen, können auch nach mehreren Abmahnungen kaum entlassen werden. Das stellte das Arbeitsgericht Essen klar (AZ: 2 Ca 2427/05).

Im vorliegenden Fall hatte ein Arbeitgeber seinem Maurerlehrling wegen einer mangelhaften Zwischenprüfung ein Jahr vor der Gesellenprüfung fristlos gekündigt. Angesichts dieser Leistungen werde der Auszubildende die in einem Jahr bevorstehende Gesellenprüfung nicht bestehen, so die Begründung des Arbeitgebers. Zuvor hatte der Auszubildende bereits drei Abmahnungen wegen schwacher Leistungen erhalten.

Das Gericht betonte jedoch, dass mit fortschreitender Dauer des Ausbildungsverhältnisses eine Kündigung des Lehrlings durch den Arbeitgeber immer schwieriger werde und "kurz vor dem Prüfungstermin kaum noch möglich" sei. Denn je länger die Ausbildung dauere, desto schwerer wiege das Interesse des Auszubildenden an einem Abschluss der Lehrzeit. Für eine Kündigung wegen schlechter Schulnoten reiche es nach zwei Dritteln der Lehrzeit daher nicht aus, dass der Auszubildende die Gesellenprüfung "mit hoher Wahrscheinlichkeit" nicht bestehe. Vielmehr müsse der Ausbilder darlegen und belegen können, dass der Lehrling die Abschlussprüfung angesichts der bestehenden Wissenslücken nicht schaffen könne.

Quelle: http://www.handwerk-magazin.de/schlechte-berufsschulnoten-sind-kein-kuendigungsgrund/150/8/27959


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