Autounfall ohne Polizei zu rufen. Was kann passieren?

15 Antworten

Du hast vier Möglichkeiten: 

1. Du akzeptierst und zahlst (lackieren wäre sicher auch teuer geworden)

2. Du meldest das Deiner Versicherung und die kümmert sich um alles Weitere. Das könnte allerdings Ärger bedeuten, weil Du den Schaden nicht unverzüglich gemeldet hast. Eventuell wirst Du auch raufstuft.

3. Du versuchst den Preis zu drücken und machst ein Gegenangebot. 

4. Du weigerst Dich und lässt es auf einen Prozess ankommen, in dem der Unfallgegner den Beweis erbringen muss, dass der Schaden durch den Unfall von Dir verursacht wurde. Hier besteht das Risiko, dass Du den Prozess verlierst und weitere Kosten auf Dich zukommen.

Nun musst Du entscheiden.

Hallo fancydancy,

bei so kleinen Bagatellfällen ist es fast immer unnötig die Polizei zu informieren.

Das Einziges was Du jetzt tun musst, ist Deine Versicherung über den Unfall zu informieren. Den weiteren Ablauf erklärt Dir Deine Versicherung.

Nur mal als kleinen Tipp. Insofern man keinen sogenannten Rabattretter abgeschlossen hat, macht es Sinn einen Schaden von 300 Euro gar nicht seiner Versicherung zu melden, sondern diesen selber zu begleichen. Denn wenn die Versicherung den Schaden reguliert, steigt im Folgejahr der Versicherungsbetrag oftmals um mehrere hundert Euro.

Schöne Grüße
TheGrow

Insofern man keinen sogenannten Rabattretter abgeschlossen hat, macht es Sinn einen Schaden von 300 Euro gar nicht seiner Versicherung zu melden, sondern diesen selber zu begleichen

Mal aus Interesse weil ich selbst erst nachlesen müsste:

Man ist doch verpflichtet einen Schaden unverzüglich zu melden. Was kann passieren wenn man das nicht tut?

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@Crack

Die Frage kann ich leider auch nicht beantworten.

Aber ich denke hier wäre es untragisch, dass der Unfall nicht sofort gemeldet wurde, denn der Fragesteller konnte davon ausgehen, dass kein Schaden und somit kein Unfall geschehen ist. Und wenn er jetzt erst erfahren hat, dass doch ein Schaden entstanden ist, kann man ihm auch nicht zum Vorwurf machen ihn nicht vorher gemeldet zu haben.

Aber wie ich und einige andere User schon geschrieben haben, würde ich die 300 Euro auf jeden fall selber zahlen, denn erfolgt durch den Unfall eine Hochstufung in der Schadenfreiheitsstufe, erhöht sich der Versicherungsbeitrag in dem meisten Fällen um 500 und weit höhere Beträge.  

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Das kann jeder behaupten, der Unfallgegner soll Dir ein Gutachten oder zumindest den Kostenvoranschlag der Werkstatt zuschicken.

Da Du diesen Wagen gestreift hast, solltest Du für den einen "nachgewiesenen" Schaden auch aufkommen.

Was war denn das für ein Auto, dass der Speuler eine Sonderanfertigung sein soll? Irgendwie habe ich den Verdacht, dass dieser Autobesitzer Geld aus der Sache schlagen will. Ist doch komisch, dass er das erst jetzt merkt, oder??

Es Deiner Versicherung zu melden, macht nur Sinn, wenn Du keine Selbstbeteiligung hast und das haben die meisten Menschen (Teilkasko mit Eigenbeteiligung). Weiterhin wirst Du dann hochgestuft, wenn Du das der Versicherung meldest. Auf gut Deutsch: Du musst dann eine höhere Versicherungssumme zahlen - das steht in keiner Relation zu einem Schaden von 300,-- Euro.

lg Lilo


Es Deiner Versicherung zu melden, macht nur Sinn, wenn Du keine Selbstbeteiligung hast und das haben die meisten Menschen (Teilkasko mit Eigenbeteiligung).

Die Teilkasko ist hier uninteressant, wichtig ist die KFZ-Haftpflicht, denn die begleicht Fremdschäden. Eine Selbstbeteiligung gibt es bei der Haftpflicht nicht.

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