Autofahrer wegen Nötigung anzeigen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, Du KANNST Anzeige erstatten (da kann man neben einer Nötigung möglicherweise auch eine versuchte gefährliche Körperverletzung draus konstruieren und die ist mächtig strafbar ) und Du SOLLTEST auch Anzeige erstatten. Solche Leute haben im Straßenverkehr nix zu suchen.

Ein "Aussage gegen Aussage" gibt es im Strafrecht nicht. Es gibt nur glaubwürdige und unglaubwürdige Aussagen. Und man muß sich ja auch immer fragen, welchen Grund Du haben solltest, Dir völlig unbekannte Menschen fälschlicherweise anzuzeigen und Dich damit selbst strafbar zu machen. Davon hättest Du ja nix.

Kosten entstehen Dir dabei im Übrigen nichct. Strafanzeigen sind kostenlos.

Ein "Aussage gegen Aussage" gibt es im Strafrecht nicht.

GERADE im Strafrecht gibt es das. Zum Glück! Die Anzeige kostet nichts, das ist richtig, entstehen aber Gerichtskosten und Anwaltskosten, so werden diese umgelegt, meist zum Nachteil desjenigen, der den Prozess verliert. Eine "versuchte gefährliche Körperverletzung" impliziert eine Absicht, die ist nicht nachweisbar, so wie alles andere auch nicht, also bitte auf dem Teppich bleiben.

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@Nussbecher

@Nussbecher

Das, was Du da schreibst, zeugt (glücklicherweise) von grober Unkenntnis. Den Anzeigeerstatter trifft absolut und definitv keine Kostentragepflicht. Sollte es anders sein, wirst Du es ja mit Links oder Nennung von Gesetzesstellen belegen können.

Für eine gefährliche Körperverletzung reicht bedingter Vorsatz auch. Wer mit seinem Kfz einen Radfahrer schneidet, nimmt dessen Verletzungen billigend in Kauf. Das reicht aus.

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Ja gut, und an wen wende ich mich da? Einfach mal bei ner Polizeiwache vorbeischauen, beim Ordnungsamt anrufen, nen Anwalt suchen? Gibt es sowas wie kostenlose Rechtsberatung? Es ist nicht so, dass ich wenig Geld habe, ich habe kaum Geld. Deswegen muss ich mir jeden Schritt gut überlegen. Und lust auf Gerichtskosten zu tragen weil die Tante sich nen besseren Anwalt leisten konnte hab ich auch nicht!

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@Nashorn2

Du brauchst keine Rechtsberatung. EIne Strafanzeige ist nichts anderes als die Schilderung eines Ereignisses, das statttgefunden hat. Zu beurteilen, ob und wegen was sich jemand strafbar gemacht hat, ist überhaupt nicht Deine Aufgabe. Auch nicht, der Polizei gleich einen gelösten Fall vorzulegen. Fahr einfach zum nächsten Polizeirevier, schildere dort, was passiert ist und bestehe (selbst wenn man Dir das ausreden will, was machmal vorkommen) auf die Aufnahme Deiner Anzeige.

Den Rest macht dann die Polizei alleine. Damit hast Du überhaupt nix mehr zu tun. Und dann wird die Frau am Ende eben bestraft oder auch nicht. Du bist in dem weiteren Verfahren nur noch interessant, wenn Deine Zeugenaussage noch mal benötigt werden sollte.

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Es wird im Endeffekt Aussage gegen Aussage stehen, wenn sie es nicht zugibt und dann gilt "Im Zweifel für den Angeklagten" Die Gerichtskosten wirst du dann wahrscheinlich übernehmen müssen. Ohne Zeugen bringt das nichts. Und es muss nachgewiesen werden, dass der radweg zugeparkt war, sonst kann man dich drankriegen. Denn als Radfahreh musst du den radweg benutzen, wenn er vorhanden ist und nicht zugeparkt ist. Du hättest in dem Falle vor Ort die Polizei anrufen sollen/können, um die Falschparker dranzukriegen, jetzt kannst du es nicht mehr nachweisen.

Hab auch das Gefühl, dass das ganze nichts bringt... Schon blöd dass man da absolut machtlos ist...

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Dass man als Radfahrer stets den Radweg benutzen muss, stimmt so nicht. Die uneingeschränkte Pflicht wurde bereits mit der "Fahrradnovelle" 1998 aufgehoben und 2009 noch einmal präzisiert. Aktuelle Urteile bestätigen dies immer wieder.

http://www.kfz.net/autonews/urteil-keine-generelle-pflicht-zur-radwegnutzung-30299/

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@kosy3

Das schrieb ich doch oben. Wenn er zugeparkt ist, kann man ihn natürlich nicht benutzen. Nur kann doch jetzt nicht mehr nachgewiesen werde, DASS er zugeparkt war.

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@Nussbecher

Auch wenn er zugeparkt ist, braucht man diesen nicht zu benutzen. Und den Richter möchte ich sehen, der einen Radfahrer verpflichtet, den Radweg zu benutzen, wenn die Geschwindigkeit zwischen 35 und 55km/h beträgt.

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@kosy3

Auch wenn er zugeparkt ist, braucht man diesen nicht zu benutzen

Sag ich ja

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Um sie anzuzeigen müsstest Du ihr das auch nachweisen. Nun kommt das Problem dass man als Radfahrer an der roten Ampel an wartenden Autos zwar vorbeifahren darf, aber nur in Schrittgeschwindigkeit. Also auch Du hast Dich Gesetzwidrig verhalten, eine Anzeige könntest Du machen, wenn Du sie nicht selbst verklagen willst kostet Dich das auch nichts. Ob da jemals was raus kommt glaub ich nicht. Zu Bedenken würde ich geben, dass Radfahrer für mich zu den schlimmsten Umweltsündern im Strassenverkehr zählen. Ich mein: Müssen die Kraftfahrzeuge jedes mal unnötig Sprit verblasen um einen Radfahrer zu überholen, der an der Ampel ein paar Meter weiter vorne sein wollte?

  1. Ich bin nicht mit dem Rad unterwegs weil ich nen Umweltnazi bin, sondern weil es günstiger als ein Auto und schneller als der ÖPNV ist

  2. Keiner muss mich überholen, wenn man nicht mit den erlaubten 50 sondern mit meinen 35-55 unterwegs ist tuts auch nicht weh. bei der nächsten Kreuzung schwenk ich nach rechts und bremse und alle dürfen ohne große mühe überholen.

  3. Das ganze rasen bringt beim Berufsverkehr auch nichts, zum Schluss bin ich fast immer schneller. Ich fahr ja durch die Stadt und nicht über die Landstraße.

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@Nashorn2

Also ich wollte Dich jetzt nicht angreifen. Ich find´s auch toll wenn´s noch vernünftig denkende Radfahrer gibt. Durch den Berufsverkehr in einer Stadt komm ich auch nicht auf die Idee ein Radfahrer zu überholen, es sei denn er fährt wirklich langsam. Da war nur diese Passage als ich sie an der Ampel überholen wollte drückte sie mich so gegen den Bordstein, dass ich fast nen Abflug gemacht hätte oder so ähnlich. Ich denk mal, Du bist da an ne dumme Sau geraten. Davon gibt´s leider zu viele, auch männlich. Machen kann man nur schwer was.

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