Auto in die Werkstatt zum Bremsen wechseln - plötzlich ist die Steuerkette gesprungen - Motorschaden, wer Haftet?

10 Antworten

Die Geschichte mit dem falschen Öl kommt mir einigermaßen seltsam vor.

Im Prinzip gibt es nur zwei Arten von falschem Öl. Zum Einen könnte es die falsche Viskosität haben und zum Anderen brauchen Autos mit Partikelfilter spezielle aschearme Öle. Heute werden Mehrbereichsöle verwendet, die praktisch in allen Motoren ähnliche Spezifikationen aufweisen. Ich halte es daher für äusserst unwahrscheinlich, dass dein Motor durch dieses Öl Schaden genommen hat. Dann hätte aber die damalige Werkstatt sehr weit daneben gegriffen.

Für 1000 € hast du damals ganz bestimmt keine neuen Zylinderbuchsen und auch keine neuen Kolben bekommen. 

Die Werkstatt, die nun die Bremsen gemacht hat, hat mit deinem Schaden am Motor nichts zu tun.

Weiter stellt sich wirklich die Frage, inwieweit dein Motor bereits Schaden genommen hat. Wenn die Kette übergesprungen ist und es noch keinen Kontakt zwischen Kolben und Ventilen gegeben hat, ist die Kette schnell gewechselt und du kannst das Auto ohne Problem weiterfahren. Sollten jedoch Ventile und/oder Kolben Schaden genommen haben, kannst du das Auto eigentlich vergessen und ihn wohl nur abschieben.

Er hat dann den Wagen in eine weitere Werkstatt gebracht, die aber nicht
das passende Werkzeug hatte und deswegen steht der Wagen jetzt in der
dritten Werkstatt und die sagen, die Steuerkette

Dann hättest Du besser von vorn herein eine Werkstatt gesucht die sich mit Peugot auskennt.

Es ist höchst Unwahrscheinlich, dass wegen dem falschen Öl die Steuerkette überspringt. Da wäre ein Lagerschaden oder ein Kolbenfresser bzw. Schäden an Dichtungen und Simmerringen schon naheliegender. Darüber hinaus, wurde ja dann bereits über einen längeren Zeitrraum das vermeintlich richtige Öl gefahren und Spätfolgen nach so langer Zeit halte ich ebenso für ausgeschlossen. Da jemanden Haftbar zu machen wird äüßerst schwierig und wenn dann auch nur wenn Deine Stammwerkstatt einen Fehler gemacht hätte.
Allenfalls könntest Du bei Peugot anfragen ob es da vielleicht eine Kulanzmöglichkeit gibt. Meine Schwester hat mal einen komplett neuen Motor auf Kulanz von Toyota bekommen, weil ihr 10 Jahre alter Celica nach 100.000 KM 1 Liter Öl auf 1.000 KM verbraucht hat.

Insgesamt hören sich die Machenschaften deiner Stammwerkstatt sehr suspekt an. Ich würde wahrscheinlich die Reparatur in Kauf nehmen und das Auto durchgescheckt, gereinigt und getüfft verkaufen.

WIe schon erwähnt, ich wollte nur die Bremsklötze wechseln lassen und bin deswegen zu einer freien Werkstatt gefahren, das ich dann mein Auto als quasi Totalschaden wieder bekomme habe ich da nicht eingeplant.

Und TÜV hab ich noch 1,5 Jahre, deswegen finde ich das auch alles sehr merkwürdig...

Was ist denn eine Kulanzmöglichkeit?  Das die mir einen neuen Motor für wenig Geld geben/einbauen?


Vielen Dank für deine Antwort :)

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@Flanella09

Ja genau,  Kulanz wäre wenn Peugeot Deutschland dir freiwillig, kostenlos oder verbilligt einen neuen Motor einbauen lässt.  Die Abwicklung wird aber wohl nur eine Peugeot Werkstatt in Gang bringen können

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Ich sage jetzt, auch aus dem Bauch heraus, mal, dass das Pech ist.

Wenn die Ursache falsches Öl war (was ich mir jetzt nicht so wirklich vorstellen kann), dann mag das zwar ein Fehler des Vorbesitzers gewesen sein, haftbar dürfte er dafür aber nicht gemacht werden. Es sei denn, es würde sich um einen arglistig verschwiegenen Mangel handeln. Dan würde es evtl. Schadensersatz geben.

Möglich ist aber auch, dass da eine Werkstatt bei der Reparatur gepfuscht hat. Da wären dann die haftbar.

Das alles muss geprüft werden. Aber zum Glück hast du ja eine Rechtsschutzversicherung. Da einfach mal anrufen und den Fall schildern.

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