Ausbruch von Druse - kann ich noch zum anderen Stall?

10 Antworten

nein. kannst du nicht. und das etwa die nächsten 3 monate. je nachdem, wie schnell oder langsam dass im stall in den griff gekriegt wird.

es wäre unverantwortlich. es ist noch nicht klar, ob auch menschen druse bekommen können, aber es besteht zumindest der verdacht.

wenn du den erreger in einen der anderen ställe einschleppen würdest, könntest du dir das niemals verzeihen. hier noch ein bisschen mehr infos:

http://www.barnboox.de/pferdewissen/gesundheit/krankheiten/druse-beim-pferd-eine-hoch-infektioese-krankheit/

wenn du in dem drusestall die letzten tage warst, solltest du ZWINGEND die anderen ställe meiden. im drusestall kannst du nichts mehr einschleppen, was nicht schon da ist!!!

Dieses Dokument enthält Informationen, die die Klinik für Pferde der Ludwig-Maximilians-Universität München aktuell für korrekt erachtet: http://www.pferd.vetmed.uni-muenchen.de/download/infosheet_druse.pdf

Da kannst Dir mal ein paar Informationen anlesen.

Die Veterinäre versuchen derzeit meines Wissens (habe erst vor kurzem ein Webinar dazu "besucht"), drauf hinzuwirken, dass es eine Anzeige- und Meldepflicht geben sollte, weil die Ansteckungsgefahr doch sehr hoch ist.

Auch besteht schon sehr früh die Ansteckungsgefahr, sodass Du, Tierärzte, Hufbearbeiter etc. schon längst etwas übertragen haben könnt, bevor bekannt war, dass es sich bei der Erkrankung im Druse handelt. Würde die Anzeige- und Meldepflicht bestehen, würden alle solchen Kontakte nachverfolgt und dringend dazu geraten, wenn nicht verpflichtet, in weiteren Ställen, die dieselben Personen besucht haben, Untersuchungen vorzunehmen. Du kannst nun Deinen Teil dazu beitragen, in den Ställen, die Du sonst besuchst, zu informieren, sodass mögliche Erkrankungsfälle möglichst zeitnah korrekt erkannt werden, um schlimmeres zu verhindern. Freiwillige Quarantäne ist eine gute Maßnahme, um die Ausbreitung einzudämmen und Dein Stall handelt absolut korrekt.

Wer es nicht vermeiden kann, verschiedene Ställe zu besuchen, wie der Tierarzt, Hufbearbeiter, deren Arbeit keinen Aufschub mehr duldet etc., vielleicht auch Du, um Deinen Pflichten nachzukommen, sollte (leider gibt es eben kein Muss, weil die Druse nicht wie andere Tierseuchen behandelt wird von amtlicher Seite her, aber man kann eben freiwillig sein bestes tun) bei Verlassen des Stalls, sämtliche Kleidung wechseln, die in dem befallenen Stall getragene in einen Müllsack stecken und direkt vom Müllsack in die Waschmaschine befördern ohne Umweg über einen Wäschebehälter o.ä. Der eigene Körper unter dieser Kleidung wäre gut zu waschen, am besten komplett duschen inkl. Haare waschen. Das bedeutet in Deinem Fall: Wenn Du vom befallenen Stall heim kommst, direkt unter die Dusche, ohne Umwege, Klamotten auf dem Weg zur Dusche in die Waschmaschine, danach frisch anziehen. Bei Quarantänefällen gehört korrekterweise auch dazu, die Schuhe zu wechseln und auf dem Autositz ein Laken zu haben, das auch gleich mit gewaschen wird. Nun ist halt die Frage, Übertreibung oder nicht? Man weiß es nicht und so lange man es nicht weiß, würde ich lieber zu vorsichtig handeln als mir hinterher vorwerfen zu müssen, ein anderes Pferd angesteckt zu haben. Leider fürchte ich, dass vielleicht noch der Tierarzt, der selbst eventuell sogar für amtlich verpflichtende Quarantäne wäre, das so praktiziert, aber ich kann mir grade beim besten Willen keinen Hufschmied vorstellen, der das in dieser Weise vollzieht - und wo setzt der die Grenze? Das Werkzeug ebenfalls komplett reinigen? Schwierig. Und ich denke, dass das mit ein Grund ist, warum man Tierseuchen doch relativ schwer in Griff bekommt. Menschen isolieren sich leichter, die werden in eine Quarantänestation gepackt.

Du könntest übrigens statt einem auch zwei Ställe besuchen: Die mit den gesunden Pferden.

Egal, ob Du jetzt in der Zeit in die anderen Ställe gehst oder nicht (wir sprechen hier möglicherweise über ein halbes Jahr!), wäre ich an Deiner Stelle ehrlich und würde den jeweiligen Stallbetreibern ohne Panik in aller Ruhe und vor allem ohne Zuhörer (Panik, weil ein Pferdebesitzer es hört, führt in aller Regel eher zu Verschlimmerungen des Problems) erzählen, dass Du pendelst und in einem der Ställe Druse nachgewiesen wurde und es möglich ist, dass Du noch ohne jegliche Kleidungswechselmaßnahmen gependelt bist, bevor das bekannt war. Dann weiß der, worauf er achten muss, wenn ihm jemand erzählt, dass sein Pferd Krankheitsanzeichen zeigt und kann dem behandelnden Tierarzt den Hinweis geben, ohne dass Du angegriffen wirst (Du hast ja nicht bewusst die Infektion rum getragen) und hoffentlich ohne dass Panik in seinem Betrieb ausbricht. Er wird dann schon selbst zu entscheiden wissen, wen er möglicherweise ins Vertrauen ziehen möchte und wen nicht.

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@Baroque

meldepflicht gibts nur für bestände, in denen ein volkswirtschaftlicher schaden angerichtet würde. laut tierseuchengesetz ist das so definiert. leider.

in der regel sind das nutztierbestände wie rinder, schafe, geflügel...

ein volkswirtschaftlicher schaden würde einem viehhändler geschehen oder auch einem gewerblichen züchter. ich kann aber nicht sagen, wie das da gehandhabt wird.

beim import gibt es ein quarantänegesetz für die einfuhr von tieren. 

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@ponyfliege

infektiöse Anämie bei Pferden ist aber meldepflichtig, obwohl da wohl kaum ein volkswirtschaftlicher Schaden besteht.

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@Dahika

Richtig, es gibt einige meldepflichtige und einige anzeigpflichtige Erkrankungen bei Pferden. Generell und unabhängig von der Betriebsform. Die Druse gehört nicht dazu, was von Fachleuten bemängelt wird.

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Nein, das kannst du nicht. Ich würde dir etwas anderes erzählen, wenn du aus einem Drusestall in einen anderen Stall gehen würdest. Tierärzte und Schmiede machen das, weil sie es müssen. Aber ich hoffe, dass sie dann den Hygienevorschriften folgen.
In meinem Stall gab es auch mal die Druse. Die erkrankten Tiere standen allerdings in einem separaten Stalltrakt. Jedem, außer dem Pfleger und dem Fachpersonal - Tierärzte, Schmiede - war es verboten, diesen Stalltrakt zu betreten. Es gab zudem am Eingang Desinfektionsbäder für die Schuhe und die Hände.  Auch auswärtige Reitlehrer kamen in den acht Wochen nicht in den Stall, die Einstellerhunde musste angeleint werden und wir alle hatten natürlich das Verbot, andere Ställe aufzusuchen.

DAs ist die vorbildliche Maßnahme. Da Druse nicht mehr meldepflichtig ist, gibt es theoretisch auch keine Beschränkungen. Aber es spricht sich immer herum, wenn ein Stall betroffen ist, und sieht man die Einsteller/RB in anderen Ställen, gibt es gewaltigen Ärger.

Du kannst also in dem Drusestall jetzt bleiben, aber bitte natürlich keinen anderen Stall aufsuchen. Druse ist hochansteckend.  Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die SBs der anderen Ställe und natürlich auch nicht die Pferdebesitzer das dulden werden.

Weißt du wie teuer die Drusebehandlung werden kann. In meinem Stall waren fünf Pferde betroffen. Die TA REchnungen beliefen sich auf 1000 bis 3000 Euro.


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