Ausbildung zum Physiotherapeuten und/oder Masseur?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Die Ausbildung zum Masseur ist im Grunde Quatsch, wenn du mit dem Gedanken spielst Physiotherapie zu studieren. (Abgesehen davon ist auch dies Theorielastig, denn du musst ja auch Anatomie, Krankheitslehre und co. beherschen)

Mach eine Ausbildung zum Physiotherapeuten (die Theorie kannst du in dem Beruf einfach nicht vermeiden, es ist viel zu lernen) und studier parallel oder im Anschluss dann z.B. Physiotherapie, Health Care studies oder Medizinalberufe. Ein Masseur bringt dir in dem Zusammenhang eigentlich nix, denn die FHs wollen im Normalfall eine Ausbildung zum Physiotherapeuten und nicht zum Masseur.

Masseur bringt eigentlich nur etwas, wenn du a) wegen der Zugangsvorraussetzungen (min. Realschulabschluss, beim Masseur reicht Hauptschulabschluss) nicht zur PT Ausbildung zugelassen wirst oder wenn du im Berufsleben später wirklich lieber Massage und Elektrotherapie machen möchtest. (aber grade Massage ist ein Knochenjob)....als Vorausbildung für ein Studium ist es nicht sinnvoll. Die Zeitersparnis von Masseur (2 Jahre plus 6 Monate Annerkennungspraktium) und Physio (3 Jahre ohne ein Anerkennungspraktikum) sind vernachlässigbar.

Ich persönlich kenne lediglich eine, die mit einem Abitur eine Masseurausbildung gemacht hat, weil sie unbedingt auch Massieren wollte und sich den PT Beruf absolut nicht vorstellen konnte.

Gruß von einer PT Schülerin ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Voraussetzung für ein Physiotherapie-Studium ist im Normalfall eine Ausbildung in dem Bereich. Wobei die Frage mit der Praxis geklärt wäre. ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Servus, ...bin derzeit u. a. Honorardozent für Massage aller Art an einer Massageschule und für Reflexzonentherapie u. ä. an einer Physiotherapieschule... Ich befürchte, unter den Massage-SuS wirst du als Abiturientin die zwei Jahre sehr leiden. Die Unterschiede im Verhalten und Wissen und Lernwillen und Lernerfolg sind doch sehr hoch - schon deshalb: Bitte versuche die Physiotherapieschule zu besuchen!! Zur Alltagsarbeit und als vielleicht spätere Praxisinhaberin genügt diese Ausbildung! Und natürlich sind u. a. auch durch die EU-Berufsangleichung der Physios die Fächer "Anatomie, Physiologie, allg. und spezielle Krankheitslehre, Hygiene" ähnlich dem berüchtigten Physikum des ärztl. Studiums geworden! Das ist nun einmal für einen therapeutischen Beruf in unserer hochspezialisierten Hightech-Medizin-Gesellschaft längst Grundwissen - Du musst dich ja auch mit Ärzten/innen im Team zum Wohle des/der Patienten/in fachlich auseinandersetzen können! Vielleicht sind da schon in Wahrheit die drei Jahre Ausbildungsdauer zu kurz geworden?? Aber ich werde demnächst auch in der Prüfungskommission sitzen und ich werde staunen über das hochqualifizierte Wissen der SuS und ich werde mich darüber freuen, stolz auf sie sein und keine Sorge für deren Zukunft in ganz Europa haben! Denn manche - haben sie mir schon erzählt - möchten abenteuerlustig oder familienbedingt aus Deutschland auswandern... Vielleicht hast du auch darüber schon einmal nachgedacht - dein Englisch oder Spanisch oder...!? Und das Fachhochschulstudium ist wohl eher eine Überqualifikation im Berufsalltag?? Damit muss ich mich selbst noch besser beschäftigen... Viel Erfolg für deine Zukunft!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe mir auch schon einmal überlegt in diese Richtung zu gehen. Dann habe ich mich informiert und herausgefunden, dass es ein Duales Studium zur Physiotherapie gibt. Vielleicht ist das ja was für dich :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Guten Morgen Kaito33,

Ja du hast recht, dass ein Physiotherapeut nach seiner Ausbildung in der Regel nur noch Praktisch arbeitet. Aber jetzt stelle dir mal vor, ein Physiotherapeut der keinerlei Wissen über die Anatomie, die Physiologie, sowie den Bewegungsablauf des menschlichen Körpers hätte. Der Theoretische Teil dieser Ausbildung ist also nicht vermeidbar. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten ist meistens sehr theoretisch aber dennoch hast du viele Fächer in denen du auch Praktisch fungieren kannst. Die Fächer Massage, FBL (Funktionelle Bewegungslehre), Hydrotherapie, Orthopädie, Gynäkologie usw. sind alle viel mit praktischem Arbeiten verbunden, was das Lernen wiederrum einfacher macht. Was dein studieren anbelangt: Meine Erfahrung ist, dass du während deiner Ausbildung zum Physiotherapeuten diesen auch studieren kannst. Du hast das erste Jahr einen normalen Ausbildungsablauf und danach, also quasi ab dem 3. Semester, kannst du neben deiner Ausbildung das Studium anfangen. Ich warne dich aber schon mal vor: Beides gleichzeitig zu erlernen und wirklich erfolgreich abzuschließen, ist meistens nur denen vergönnt, die sich wirklich reinhängen, eine hohe Auffassungsgabe haben und wirklich sehr viel Zeit mitbringen. Denn wenn deine Mitschüler Ferien haben, kann es vorkommen, dass du für eine Semesterarbeit büffeln musst und diese dann aber auch in deinen Ferien schreiben musst.

Das ULMKOLLEG in Ulm, bietet so etwas an. Ich weis nicht woher du kommst aber schau dir diese Schule an-schaue dir den Studiengang an. Kann diese Schule nur empfehlen.

Grüße und Viel Glück,

Sommerreifen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

na klar mußt du wissen, was du tust. also, die theorie beherrschen...-.

und dein praktisches tun , ist ohne diese theoretischen kenntnisse gar nicht möglich

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?