Ausbildung in Familienbetrieb= Faulenzen?

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12 Antworten

Hallo!

Das kann man nicht sagen.. ich sage mal, wenn man bei Verwandten lernt, passiert das immer wieder.. dem war auch mein Onkel ausgesetzt, der bei meinem Großonkel (also seinem Onkel) Kfz'ler gelernt hat & auch da hieß es immer, dass er ja dort nur die "schönen Dinge" machen darf. Mit der Realität hatte es nix zu tun^^ mein Onkel musste genauso ran wie ein Junge, der mit ihm gemeinsam zur selben Zeit lernte!

Auf i.welche "Dummschwätzer" sollte man garnicht reagieren sondern einfach schauen dass man sie geflissentlich überhört. Du weißt, dass du dein Zeug schaffst & dass das seine Richtigkeit hat, das Berichtsheft ordentlich geführt wird & alles stimmt ------> und das sollte dir schon genügen :)

Weiterhin viel Freude!

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Ausbildung im elterlichen oder Familienbetrieb ist immer so eine Sache & da wird schnell geredet.

Von Außenstehenden wird das oft als letzter Ausweg angesehen. als ob das Kind ansonsten keine Ausbildung findet. Das muss so nicht mal stimmen, aber diese Meinung entsteht schnell.

Dann ist die Beziehung Azubi - Ausbilder ggf. schwierig, wenn es die Eltern sind. Hier habe ich schon beides mitbekommen: man lässt dem eigenen Kind alles oder mehr durchgehen als den Kollegen oder das andere Extrem: man beurteilt sein Kind viel strenger & genauer, so dass gar nicht erst der Verdacht einer Bevorzugung entsteht oder einfach weil man mehr erwartet.

Auch ist fraglich, ob man von den Kollegen als Mit-Azubi & Kollege akzeptiert wird oder das Kind vom Chef / Ausbilder bleibt. Da kann schon mal Neid & Mißgunst aufkommen.

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Ich denke nicht, dass du dich nach "faulenzen" anhörst (oder liest :-)). Lass dir das nicht erzählen. Um vielleicht später den Betrieb zu übernehmen oder zumindest in Geschäftsleitung mitarbeiten zu können, ist es doch sogar förderlich, im Familienverbund zu arbeiten.

Ich selber habe bei meinem Vater gearbeitet und kann sagen, dass jeder Job danach chillilger war als die Zeit, in der mein Vater mein Chef war. Er hat keine Fehler akzeptiert und mir eher mal die Meinung gesagt als meinen Kollegen. Eine Bevorzugung gab es schlichtweg mir gegenüber nicht (was ja auch meinen Kollegen gegenüber höchst unfair gewesen wäre). Allerdings habe ich bei meinem Vater sehr vieles gelernt, was ich später im Berufsleben brauchen konnte. Vor allem das über-den-Tellerrand-schauen. Damit meine ich: ich habe gelernt, dass die Familie nur überlebt, wenn alle an einem Strang ziehen und es nicht immer möglich ist, nach 8 Stunden den Stift hinzuwerfen und heim zu gehen. Dass man mitdenken muss, damit der Betrieb läuft. Eben einfach unternehmerisch denken......von daher: faulenzen im Familienbetrieb ist sicher eher die Ausnahme.

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Würde nicht sagen, dass man es bei der Verwandtschaft pauschal gemütlicher hat.

Ich arbeite in einem Familienbetrieb. Hier arbeiten zwei Töchter vom Chef und ich habe nicht den Eindruck, dass sie einen faulen machen können. Die haben hier zu den gleichen Bedingungen zu arbeiten, wie alle anderen Mitarbeiter. Ich sehe nicht, dass sie in irgendeiner Weise bevorzugt werden.

Ich fänd es nicht ganz einfach mit Familienangehörigen zusammen zu arbeiten. Eine Trennung zwischen privat und geschäftlich ist hier ziemlich schwierig. Wenn hier mal Probleme auftauchen ist es mit einem Jobwechsel nicht unbedingt getan. Das kann viel weitreichendere Folgen haben.

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Dass Du die Ausbildung im Betrieb der Eltern machst ist eher ungewöhnlich. Waren Deine Leistungen in der Schule so schlecht, dass Du keinen Ausbildungsplatz woanders gefunden hast?

Selbst sehr erfolgreiche Gastronomen, etc. schicken ihre Kinder in andere (renommierte) Häuser zur Ausbildung, wenn diese irgendwann mal den eigenen Laden übernehmen sollen.

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Kommentar von Nikita1839
14.10.2016, 11:34

Ich habe einen erweiterten Realschulabschluss mit einem guten Schnitt....

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Kommentar von Kleckerfrau
14.10.2016, 11:37

Das hat doch nichts mit den Leistungen in der Schule zu tun.

Und ungewöhnlich ist das auch nicht.

Und man geht in andere Betriebe um noch etwas anderes kennenzulernen.

Einige Auszubildende machen z.B., das letzte Lehrjahr dann in anderen Betrieben um noch andere Betriebe zu sehen und Erfahrungen zu sammeln.

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Also ich würde es auch nicht als "faulenzen" bezeichnen.. Viele haben Vorurteile, wenn Jemand bei Verwandten oder Bekannten seine Ausbildung macht oder arbeitet..
Bei uns ist fast das Gleiche.. Meine Tante hat kürzlich meiner Mutter ihren Freund eingestellt.. Da wird bei den Kollegen auch geredet, dass er ja bevorzugt werden würde, weil es ja Familie ist usw. obwohl das alles nicht stimmt.

Ich würde da einfach drüber weg hören und sie in dem Glauben lassen.. Mach deine Ausbildung und konzentriere dich darauf und nicht auf die "Deppen".. :-)

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Du faulenzt doch gar nicht. Lass dir da nichts einreden.

Ich denke eher, dass Leute die im Familienbetrieb lernen eher noch viel mehr machen müssen als andere. Du bist da ja auch noch viel mehr unter Kontrolle als Leute die Abends heim gehen . Du hast ständig deinen Vater um dich rum und musst dich eventuell viel mehr beweisen als andere.

Lass dich da nicht beirren.

 

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Faulenzen hat für mich entweder mit mangelnder Motivation oder mit mangelnder Arbeitsauslastung zu tun. Das heißt, entweder du drückst dich absichtlich vor Aufgaben oder kriegst nicht genug zu tun. Beides ist problematisch, hat aber nichts damit zu tun, ob du in einem Familienbetrieb arbeitest oder wo anders. Es kommt auf deine persönliche Wahrnehmung an. Hast du das Gefühl, dass du genug zu tun hast? Machen dir die Aufgaben Spaß? Bist du motiviert und willst Neues lernen und in deinem Job besser werden? Wenn ja, dann bist du definitiv kein Faulenzer. Außerdem hast du einen großen Vorteil: dadurch, dass den Chef auch den Vater ist, kannst du viel leichter Probleme ansprechen (zum Beispiel, wenn du plötzlich nichts zu tun hättest), als wenn es ein rein kollegiales Verhältnis wäre, bei dem die Hemmschwelle eventuell höher wäre.

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Ich finde nicht, dass man das faulenzen nennen sollte.

Du machst dort deine Ausbildung sicherlich gewissenhaft und bestimmt wie jeder Andere deinen Job.

Oder sitzt du nur rum, zockst am Handy oder sowas? Das währe für mich faulenzen..

Aber so wie du das beschrieben hast arbeitest ganz normal normal mit. Eben eine Ausbildung bloß bei deinem Vater ;-)

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natürlich kann man eine ausbildung beim vater machen?

nur in der firma sollte es keinen vater geben? dort ist er der chef und hat verantwortung dass die ausbildung super gut wird?

lehr jahre sind keine herren jahre?

wenn das so ist kann man eine lehre dort machen?

wenn man aber abgrenzungsprobleme vorhanden sind dann sollte man die finger weg lassen und bei einem kolegen die ausbidung machen?

denn spätestens bei der prüfung kommt alles an den tag?

ich finde es besser wenn man die lehre bei verwande macht wenn die chmie stimmt?  aber dies ist ein muss? dann kann man so machen tipp bekommen die man sonst wohl nie bekommen wird?

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Chill mal ;) Mit solchen Kommentaren musst du wahrscheinlich immer rechnen aber mir wäre das egal. Du machst die Ausbildung doch in erster Linie weil es dich interessiert. Und wenn du gerne mit deinem Vater zusammenarbeitest, ist es umso besser. Ich finde daran nichts verwerflich.

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Nein, das heißt nicht automatisch das man dort nichts tun braucht. Aber sinnvoll ist eine Ausbildung im eigenen Betrieb nicht.

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Kommentar von Nikita1839
14.10.2016, 11:37

Warum ist das nicht sinnvoll?

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