Aus Räumen im eigenen Haus ausgesperrt?

10 Antworten

einen Prozentualen Anteil an dem Haus ihrer Mutter

Nach allem, was ich dazu nun lesen konnte, wird die Wohnung von der Mutter, ihrem jetzigen Ehemann und von mindestens einem Geschwister Deiner Freundin bewohnt. Offenbar wohnst Du jetzt auch noch dort.

Vollkommen grundlos wird es nicht sein. Da kann es tausend Gründe geben, weshalb man plötzlich nicht  mehr in Küche und Wohnzimmer darf.

Einer fällt mir ganz spontan ein: Man nutzt die Küche intensiv, räumt aber nie auf, weil man so schnell es geht die nächste Serie im Wohnzimmer schauen muss. Weiß nicht, ob es so ist, aber wäre gut nachvollziehbar. Ist aber auch ziemlich unerheblich und wer dazu gleich die Polizei anruft, schaut wohl zu viele einschlägige Serien...

Dabei ist es so:

Der Eigentümer des Hauses ist verstorben und hat sein Haus vererbt. Gab es keine besondere Regelung, gehört nun der Mutter das Haus zur Hälfte. Die andere Hälfte ist unter den Geschwistern nach Personenzahl aufgeteilt. Somit ist Deine Freundin Eigentümerin von maximal einem Viertel.

Wer das Haus wie nutzen darf, kann unter volljährigen Eigentümern nach Anteilen bestimmt werden, es sei denn im Testament des Erblassers wurde festgelegt, dass alle Eigentümer ein dauerhaftes Wohnrecht in dem Haus haben, was wohl kaum der Fall sein wird.

Wer 50 % Anteile hat, braucht noch eine weitere Person, die ebenfalls zustimmt, wenn sie festlegt, wer das Haus wie nutzen darf. Wenn die beiden mit Anteilsmehrheit bestimmen, dass nur noch Mutter und Stiefvater in dem Haus wohnen dürfen oder nur noch Mutter, Stiefvater und diese Person, dann muss die andere oder wenn es mehrere sind, müssen die anderen wohl oder übel ausziehen. Allerdings haben sie ein Anrecht darauf, ein Nutzungsentgelt dafür zu erhalten.

Bspw.: Ließe sich das Haus auf dem freien Mietmarkt für 1000 € vermieten und der ausgewiesenen Person gehören 25 %, dann stehen der ausgewiesenen Person 250 € monatlich als Nutzungsentschädigung zu.

Für das Geld kann man zwar noch keine Miete für eine eigene Wohnung bezahlen, aber ein erheblicher Zuschuss ist es doch.

Nun könnte natürlich die ausgewiesene Person auf die Idee kommen, wenn ich schon meinen Eigentumsanteil nicht direkt nutzen kann, will ich den Wert dieses Anteils in bar haben, um mir dann selbst ein Haus oder eine Wohnung finanzieren zu können.

Da sitzt der Hebel, den Deine Freundin ansetzen könnte. Sie könnte verlangen, dass sie den prozentualen Anteil an dem Wert des Hauses ausgezahlt bekommt. Bei einem Haus, das z. B. 500000 € wert ist, wären das immerhin bei 25 % Anteil 125000 €. Einigt man sich nun darauf, dass man für Betrag X pro Monat das eigene Zimmer und die Gemeinschaftsräume weiter nutzen kann und dafür aber auf die Auszahlung verzichtet, kann die Mutter kaum was dagegen machen, es sei denn, sie hat kein Problem damit, die Auszahlungssumme zu finanzieren.

Im anderen Fall wird sie ggf. sogar gezwungen, das Haus zu verkaufen und den Erlös auf die Anteilseigner aufzuteilen. Macht sie das nicht, kommt es in letzter Konsequenz zur Zwangsversteigerung. Man sieht häufig solche Teilungsversteigerungen in den Amtsgerichten, wo es nur darum geht, über die Versteigerung den strittigen Wert des Hauses endgültig zu bestimmen.

Oft steigern Anteilseigentümer mit und treiben so den Erlös in die Höhe. Am Ende gibt es entweder einen erfolgreichen Erwerber aus dem Kreis der Anteilseigner oder einen dritten, der sich das Anwesen unter den Nagel reisst (Risiko!). Der Versteigerungserlös wird dann nach Abzug aller Kosten unter den Erben aufgeteilt.

So könnte bspw. die Mutter das Haus für 500000 € ersteigern, muss natürlich an sie selbst keine 250000 € zahlen, aber an die übrigen Anteilseigner die restlichen 250000 € zzgl. ihres Kostenanteils. Dann kommt es darauf an ob sie ggf. zusammen mit ihrem jetzigen Ehemann diese Summe finanzieren kann, was aber normalerweise schon im Vorfeld einer solchen Versteigerung geklärt ist.

ZüWenn es nicht möglich ist, sich einvernehmlich über die Aufteilung der Kosten und der Nutzung zu einigen, sollte man versuchen die Erbengemeinschaft aufzulösen. 

Verbote Gemeinschaftsräume zu nutzen sind sicher rechtswidrig, aber nur schwer durchsetzbar .. Eskalation mit gewaltanwendung wie Schlösser aufbrechen wäre auch wenig erfolgversprechend .. kommt dann als nächtes dass man sich prügelt. ?

Das bedeutet .. ausziehen und sich mit den anderen Erben auf die Auszahlung des Wertes des eigenen Anteils einigen, wäre die vernünftige Lösung.

Geht auch das nicht, ist die ultima ratio die erzwungene Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft, die dann zu einem Verkauf mit Verteigerungsverfahren führt. Die anderen Bewohner können natürlich mitbieten ... dabei entweder ein paar Euro sparen aber auch beim Verkauf an einen Dritten auf der Strasse sitzen mit dem Geld ...

Eine Familie bewohnt im Allgemeinen auch gemeinsam ein Haus. Nun verstirbt der Eigentümer (Vater) - der Erbfall tritt ein. Die Mutter mit den 3 Kindern werden Erben , die Mutter erbt 3/6 und die Kinder je 1/6.

Die gemeinsame Haushaltführung scheint unterdessen nicht mehr zu existieren. Den Familienmitgliedern sind im Haus verbindlich keine separaten Räume zugeteilt worden. Alle betrachten alle Räume noch als gemeinsames Eigentum. Das ist aufgrund der aktuellen Situation aber auch nicht hinnehmbar. Die Mutter hat mit einem Mann(Stiefvater) eine neue Beziehung, die Kinder werden vermutlich nicht alle volljährig sein.

Welchen Status in der ehemaligen Familie deine Freundin einnimmt, ist nicht erkennbar. Falls sie volljährig ist und berufstätig, könnte sie bereits einen eigenen Haushalt führen und damit nicht mehr in der Familie agieren wie in den letzten Jahren. Das Verlangen nach Mietzahlung durch den größeren Rest der Erbengemeinschaft weist auf diese Vermutung hin.Sollten Minderjährige an der Erbengemeinschaft beteiligt sein, dann ist deren Mutter vertretungsberechtigt. Wie sieht die  Situation nun genau aus?

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