asperger syndrom - Gegenteil?

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es gilt ja der Grundsatz, dass asperger autisten extrem introvertiert sind, viel mehr noch als "normale introvertierte", die halt nur nicht so gesprächig sind.

Nö. Das stimmt nicht. Das ist nur ein Klischee/Vorurteil.

Das Symptom an sich ist, nonverbale Signale nicht immer so mitzubekommen.
Reaktion darauf kann Rückzug sein, genauso gut aber auch das Gegenteil, dass man den Leuten dauernd auf den Keks geht, weil man nicht merkt, wann es ihnen zu viel ist.

Das kann von Autist zu Autist verschieden sein und sogar bei nur einem einzigen Autisten je nach Situation unterschiedlich sein.

Ok gut aber meine frage War ob es zu den ganzen autismus Symptomen sowas wie ein Gegenteil gibt, dann halt jemanden der nonverbale Signale "krankhaft" gut deutet. Jemanden der im Gegensatz zu mir niemals regeln und Routinen braucht und das mit Der reizüberflutung hatte ich auch immer schon und gibt es da auch Leute denen alle reizen zu wenig sind gibt es da was "krankhaftes", nur eben in die andere richtung

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@IchBinEinNichts

Es gibt viele Störungen mit vielen Symptomen.
Irgendwas, was als exaktes Gegenteil von einem derart komplexen Symptomkomplex wie Autismus daherkommt, wüsste ich nicht, das wäre auch arg unwahrscheinlich, schätze ich.

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Bei mir ist das so, wenn ich mit jemanden zusammen komme, der meine Interessen teilt, dann werde ich sehr offen und vielleicht auch zu euforisch. Ich habe dann keine Probleme mehr. Die sind dann einfach weg. Auch wenn ich was wirtig finde, und das dauert oft. Dann lache ich über Dinge, die andere nicht Lustig finden.

Ein richtiges "Gegenteil" fällt mir nicht ein. Von dem was ich kenne, kommt dem "manisch" am nächsten. Da traut man sich alles zu und hat keine Angst vor gar nichts usw. Allerdings ist das immer nur ein "Schub" von jemandem, der eine Bipolare Affektive Störung hat, während man Asperger ja immer hat.

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