Aspekta fondsgebundene Lebensversicherung kündigen?

4 Antworten

Ich habe selbst eine fondsgebundene Lebensversicherung über die Aspekta. Beitritt Juni 1997. Habe mit 150,00 DM pro Monat angefangen und liege mit all den Dynamisierungen jetzt bei 118,00 € pro Monat Kosten. Ich habe 13 Jahre eingezahlt (gesamt € 14.193,81) und bekomme bei Kündigung jetzt mit ca. 36% Abschlag nur € 9.016,63 zurück. Ich habe somit keinen Gewinn erzielt, sondern nur Verluste. Jedoch werde ich die Kündigung vorziehen, da nicht absehbar ist, wie die Folgejahre aussehen. Mein Vertrag würde noch weitere 17 Jahre laufen. Eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren. Mit all den Dynamisierungen p.a. von 5 % würde ich früher oder später die Versicherung sowieso nicht mehr zahlen können. Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass ich diese fondsgebundene LV nur abgeschlossen hatte, weil ich mich an einem Immobilienfond (Zweite Grundbesitz Invest) beteiligt habe und mein Anteil von seinerzeit 60.000,-- DM fremdfinanziert habe. Die fondsgebundene LV musste ich an die Bank abtreten. Ich habe meinen Anteil an dem Immobilienfond rückabwickeln lassen, nachdem jahrelang keine Ausschüttungen mehr erfolgten. Die Anleger wurden ebensowenig informiert, dass der Fond nur minus macht. Anwälte haben mir ermöglich aus der Beteiligung auszusteigen. Man hat mir 50 % Darlehensnachlass gewährt. Somit war mein Verlust in Höhe von gesamt € 20.000,00 inkl. Kosten Anwalt sehr schmerzhaft. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Ende ohne Schrecken. Meine LV ist wieder frei und kann von mir gekündigt werden. Beide Produkte (Immobilienfond und Aktienfond bzw. fondsgeb LV ) wurden von dem gleichen Vertrieb wie auch der Raiffa-Bank verkauft. Somit ist für mich der Vertrauensvorschuss dahin. Ich will mit beiden Gesellschaften nichts mehr zu tun haben. Ich kündige trotz 36 % Verlust meine fondsgebundene LV. Was mich ärgert ist, dass die Provisionssätze niemals dem Anleger mitgeteilt wurden. Nach 13 Jahren Einzahlung noch nicht mal das eingesetzte Kapital erreicht. Mit freundlichem Gruß Alexandra

Hallo Alexandra,

das klingt wirklich schlimm, es tut mir sehr leid für Sie, dass Sie einen solch großen Verlust erlitten haben.

Aber :-)  ... es gibt da vielleicht doch noch eine Möglichkeit, aufgrund von BGH-Urteilen aus den Jahren 2014 und 2015.

Kontaktieren Sie uns doch bitte, ich bin guter Dinge, dass wir von Verbraucherhilfe24 da nochmal deutlich mehr für Sie rausholen können, denn auch "schon gekündigte Lebensversicherungen" können rückabgewickelt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Verbraucherhilfe24 (einfach unsere Homepage googlen, da ich die Web-Adresse leider nicht schreiben darf)

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Ich muss dem Andreas Recht geben, mein Lebensgefährte hat den Fehler gemacht und hat die Versicherung gekündigt und hat nur ein Drittel der eingezahlten Beiträge ausgezahlt bekommen

Kündigen ist der falsche weg? Ja stimmt aus sicht der Vermittler da sie wenn man in den ersten Jahren kündigt ihre Provision zurück zahlen müssen!(Provision für den Vermittler ist eine Jahresprämie) Außerdem zu Waltraud wär es aus der sicht deines Lebensgefährten besser gewesen in der Lebensversicherung veranlagt zu bleiben wenn man da alle Kosten weiter zahlen muß? Hier ein kurzes Beispiel: Bei einer Flv fallen in den ersten 3-5 Jahren soviele Kosten an das man davon ausgehn kann das man nur mit der Hälfte der eingezahlten Summe veranlagt ist.(Die andere Hälfte geht für Versicherung und Vermittler drauf) Nach 5 Jahren gab es bei meiner Versicherung (Flv Aspecta) sonstige Kosten von 8% der monatlich gezahlten Prämie plus der 4% Versicherungssteuer die man dem Staat zahlen muß. Zum Vergleich jetzt zahl ich die monatliche Prämie in direkt über einen Vermittler in einen Fonds ein die Kosten dabei sind 2,5% Agio(meistens zwischen 2 und 6 % wenn man mit dem Vermittler gut verhandelt dann wie in meinem Fall 2,5 %) dazu kommt eine Managementgebühr von 0,3 % der monatlichen Prämie! Man muß zwar auch noch die Kest von 25 % zahlen aber nur von der Dividende und der Zinsen meiner Aktien bzw. Anleihen meines Fonds und 5 % Kest aus dem Substanzgewinn. Nach einer Laufzeit von 25 Jahren beträgt der unterschied ca 40000.- Euro zu gunsten des Fonds! Also machts auf jeden Fall sinn aus der Versicherung auszusteigen! Außerdem wenn der fonds in der Flv 8% macht dann heißt das noch lange nicht das man auch 8% Gewinn von der Versicherung ausbezahlt bekommt. Es liegt nämlich im ermessen der Versicherung wieviel sie mir zum Schluß an Gewinn ausbezahlt!

Immobilien Finanzierung - Angebotsvergleiche

Wir haben bei verschiedenen Banken Angebote eingeholt. Die "Sieger" sind jetzt

...Apo-Bank mit einem Zinssatz von 3,05%, monatliche Rate 1140 Euro, Zinsbindung 15 Jahre, Laufzeit 32 Jahre, Sondertilgungen möglich

...VB mit 2,8% Zinssatz, monatliche Rate 1100 Euro, Zinsbindung 13 Jahre, Laufzeit 32 - Aber: Ein Großteil der monatlichen Rate dient nicht der Abzahlung, sondern wird in einen Bausparvertrag gesteckt. Dadurch bleibt der geschuldete Betrag fast konstant. Nach 13 Jahren wird der Bausparvertrag ausgeschüttet und ab dem Zeitpunkt bis zum Ende hat man ein günstiges Bauspardahrlehen mit garantiert unter 2,95% Zinsen, jeder Zeit Sondertilgungsmöglichkeit

Und Sparkasse mit 2,78% Zinsen, monatliche Rate 1194 Euro, Zinsbindung 10 Jahre, Laufzeit 22 Jahre, Sondertilgungen möglich- aber es muss gleichzeitig ein Bausparvertrag eingezahlt werden (mindestens 7 400 Euro im Jahr, also ca. 500Euro im Monat). Nach 10 Jahren bekommt man dann ein Bauspardahrlehen mit unter 2,95% Zinsen, so lange bis abgezahlt ist. Sondertilgungen jederzeit möglich.

Dieses Angebot scheint sehr gut zu sein, wenn man es denn schafft zusätzlich zu der Rate auch noch etwas in den Bausparvertrag zu stecken. Schafft man es nicht entstehen nach den 10 Jahren bei gestiegenen Zinsen natürlich Nachteile. Andererseits...wenn die Zinsen nicht besonderst steigen, wohl auch wieder nicht ;)

Wer kennt sich aus, wer hat einen Rat für uns?!

Vielen Dank im Voraus!!!

Hourriyah

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Frage zur betrieblichen Altersvorsorge / Direktversicherung

Hallo, ich habe beim HDI eine fondsgebundene Rentenversicherung als betriebliche Direktversicherung abgeschlossen und dabei dem Vetreter mehrmals daraufhingewiesen, dass ich momentan maximal 20 Euro im Monat zahlen möchte. Jetzt überweise ich monatlich 20 Euro und auf meiner Gehaltsabrechnung steht folgendes:

26,59 Euro Altersvorsorge Zusatzleistung (Lohnart 920) - 95,71 Euro Kürzung aus Altersvorsorge (Lohnart 925) 95,71 Altersvorsorge Barlohnumwandlung (Lohnart 926)

Für mich sieht das so aus als ob mir vom Lohn direkt monatlich 95,71 Euro abgezogen werden, ich zahle also monatlich 20 Euro (eigene Überweisung) + 26,59 Euro (Arbeitgeberzulage) + 95,71 Euro= 142,30 Euro Richtig? Oder sind das tatsächlich so wie mir der Versicherungsvertreter das verkauft hat 95,71 Euro Zulagen zu meiner Rentenversicherung die mir NICHT vom Lohn einbehalten werden, also Zusatzleistungen von Arbeitgeber oder Staat?

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