"arm" geboren werden ..

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Wenn ich jemanden heirate, damit ich viele Zahlen aufm Konto stehen habe, dann ist das ARM!

Hahahahaha....wickblau hat Ahnung!

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Ich würde das eher als "geschäftstüchtiges unternehmerisches Handeln" einordnen.

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wenn bei einer vernunftehe nicht nur das bankkonto gestimmt hat, kann sie sicher gut gehen. ein mindestmaß an übereinstimmung muss aber vorhanden sein. besonders dann, wenn man bedenkt: am bankkonto kann sich was ändern, geld kann man auch verlieren. reich zu heiraten kann einem nicht finanzielle sorgenfreiheit bis ans lebensende garantieren. es ist besser sich in die lage zu versetzen, sich für sich selber sorgen zu können z.b. durch eine gute berufsausbildung.

Nein, die Dame hat nicht Recht. Ich habe einen armen Studenten geheiratet und wir hatten harte, bittere Jahre. Aber da es aus Liebe war, kamen wir mit wenig zurecht.

Mein Tipp: Erstehe des Geldes wegen, als Zugewinngemeinschaft ohne Ehevertrag, dann rasche Scheidung ohne Kinder. Anschließend Liebesheirat und glücklich bis ans Lebensende. Damit wären sowohl Finanzen als auch Liebe optimiert.

Aber jetzt mal im ernst: Was bedeutet "arm", was bedeutet "reich"?

Ist ein Leben erfüllter, wenn man sich in einem großen Haus streitet? Oder sich nichts zu sagen hat?

Ich bin der Meinung, dass man heute aufs Heiraten verzichten kann und wenn, dann sollte das nicht aus wirtschaftlichen Hintergedanken geschehen.

Beim Partner fürs Leben, da muss es "einfach passen". Man sollte miteinander reden können, Krisen überstehen, sich erotisch anziehend finden, sich respektieren und gemeinsame Interessen teilen.

Auch frau läuft Gefahr, in der Mitte ihres Lebens ihren "Versorger" zu verlieren, wenn sich dieser gelangweilt fühlt und sie wegen einer jüngeren verlässt.

Da sich Menschen Zeit ihres Lebens verändern, gibt es niemals eine Garantie, dass eine Beziehung bis ans Lebensende glücklich verläuft. Mich jedenfalls macht es glücklicher, mit meiner Partnerin gemeinsam etwas aufzubauen und meinen Teil dazu beizutragen.

Würde meine ganze Existenz nur von dem Geld abhängen, das meine Partnerin mit in die Ehe eingebracht hat oder als Einkommen bezieht, dann wäre das für mein Selbstvertrauen jedenfalls nicht gut und dadurch eine wackelige Basis für eine Beziehung.

Sozialwissenschaftlich lässt sich feststellen: Für "Arme" ist es schwieriger geworden, sich einen "Reichen" zu angeln.

Wo früher der Arzt seine Sprechstundenhilfe heiratete, heiraten heute statistisch gesehen eher Arzt und Ärztin. Denn sie verkehren in den gleichen gesellschaftlichen Sphären, können sich die gleichen Hobbies leisten, kennen sich vielleicht sogar aus dem Studium.

Ein Spruch sagt: Gut gefrühstückt merkst Du den ganzen Tag, gut geheiratet ein ganzes Leben".

Für mich hat das wenig Bedeutung, nicht der Kontoauszug sollte über Liebe entscheiden.

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