Arbeitsvertrag: Mitarbeiter statt Fachkraft

5 Antworten

Deine Berufsbezeichnung, die du durch deine Ausbildung erworben hast, ist etwas anderes, als die Position, die du in der Firma bekleidest. Du kannst ja - rein theoretisch - Einzelhandelskaufmann sein, aber in deiner Firma eine Stelle als Lagerist bekleiden. Aber wenn die Tätigkeit, die du jetzt ausübst, genau dem entsprechen, was du gelernt hast, würde ich das schon in den Vertrag übernehmen lassen.

Vermutlich ein Kleinbetrieb, in dem der Chef die Arbeitsverträge selber entwirft... :-)

Ich würde mich da nicht in Details des AVs verlieren, wenn faktisch die Alltagspraxis stimmt und du tatsächlich entsprechend deinem Ausbildungsberuf eingesetzt und bezahlt wirst. Der Übernahme-AV war zeitlich befristet? Deshalb nun "neue Verhandlungen"?

Grundsätzlich kannst du ja auch mal in Erwägung ziehen, Gewerkschaftsmitglied zu werden. Deren Job ist es ja gerade ausdrücklich, in solchen Fragen kompetent zu beraten.

Ein Mitarbeiter kann schlechter bezahlt werden, muß aber nicht sein. Ist meistens über Tarifverträge geregelt.

Ob es in Deinem Betrieb wirklich Nachteile mit sich bringt kannst Du nur selbst beantworten. Und Dein Dich vertretender Tarifpartner.

Aber wenn eine Berufsbezeichnung im Vertrag steht ist das bestimmt kein Nachteil für Dich.

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