Arbeitsunfall in der Probezeit - ohne Arbeitsvertrag?

7 Antworten

Zur Kündigung bleibt nur soviel zu sagen, dass der Arbeitgeber in der Probezeit jederzeit kündigen kann und diese nicht begründen muss. Was deine Kündigung angeht, muss diese auch bei mündlich geschlossenen Verträgen schriftlich erfolgen. Du hast noch nichts? Dann reiche auf jeden Fall Deine AU-Meldungen beim Arbeitgeber ein, sonst könnte das ggf. als unentschuldigte Fehlzeit zu sehen sein.  

Schmerzensgeld: Einen Anspruch könntest du aus § 823 ff. BGB ableiten. Allerdings gilt bei Arbeitsunfällen ein Haftungsausschluss, der hier in § 104 SGB VII geregelt ist. Das heißt soviel, dass Du nachweisen musst, dass den Arbeitgeber  mindestens eine grobe Fahrlässigkeit am Unfall trifft.

Du müsstest dem Arbeitgeber also mindestens beweisen, dass ihm der Ermüdungsschaden an der Metallschelle vorab bereits bekannt oder zu erwarten war und er damit rechnen musste, dass es höchstwahrscheinlich zu einem Unfall kommen wird. Die zweifelsfreie Beweisführung dürfte hier kaum möglich sein. 

Auch das zur Verfügung stellen von Sicherheitskleidung (Helm / Schuhe) hätte wohl eine Handverletzung nicht verhindert. Selbst wenn, wäre das nur einfach fahrlässig.

Übrigens halte ich es auch für einen Fitnesslehrer, Yogalehrer oder was auch immer für zumutbar, wenn dieser für das Unternehmen eine Wand streicht oder ein Schild anbringt. Es ist völlig unerheblich, wo die Tätigkeit ausgeübt wird. Zumindest so lange die Tätigkeit nicht besonders gefährlich ist.

Soweit der Arbeitgeber Sicherheitsvorschriften nicht beachtet hat, wird die BG prüfen, ob sie hier in geeigneter Form, bis hin zu einem Bußgeld tätig wird.

Du hast die gleichen Rechte und Pflichten wie jeder andere Mitarbeiter auch. Auch ein mündlicher Arbeitsvertrag ist gültig. 

Die Berufsgenossenschaft wird den Fall schon prüfen, mach dir erstmal keine Sorgen und werde bald wieder gesund! Wichtig ist eigentlich nur, dass du im Krankenhaus oder beim Durchgangsarzt gesagt hattest, dass es ein Arbeitsunfall war.

Einen Schutz vor Kündigung hast Du nicht. Im ersten Halbjahr existiert keinerlei Kündigungsschutz.

Aber Entgeltfortzahlung wird es erst einmal für 6 Wochen geben. 

Ich würde mich mit der zuständigen BG in Verbindung setzen ob denn auch der Unfall als solcher gemeldet wurde. Das kannst Du ev auch bei Deiner KK erfragen.

falsch!

der Arbeitgeber zahlt genau für die 10 Tage, wo der Fragesteller gearbeitet hat .....

ab dem 11. bis zum 30. Tag zahlt die Krankenkasse, ab dem 31. Tag zahlt wieder der Arbeitgeber ..... (außer er kündigt bis dahin in der Probezeit ....)

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@wurzlsepp668

Ja, da hab ich mich vertan, Sorry. Entgeltfortzahlung gibt es erst ab dem 29. Tag.

Dann zahlt der AG und da es offensichtlich ist das die Kündigung wegen AU erfolgt auch über das Kündigungsdatum hinaus.

Zwischendurch zahlt allerdings auch nicht die KK sondern die BG.

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