Arbeitslosigkeit trotz BWL Studium?

3 Antworten

Ein BWL tudium iqqst nunmal nich anspruchsvoll oder schwer, daher auch keine qualifikation für einen gutbezahlten job. Viele Ausbildungen bringen da mehr und sind auch geistig anspruchsvoller, fordernder. wer nichts wird wird (Betriebs)Wirt

Arbeitslose BWLer sind irgendwie keine neue Erfindung, da gab es vor 20 Jahren schon Diskussionen drüber, könnte aber auch daran liegen dass jeder der nicht weiß was er studieren soll entweder BWL, oder Sozialpädagogik studiert.

Da fällt mir gerade einer zu ein:

Sagt ein Sozialpädagoge zum anderen Sozialpädagogen, Du mach mir mal ne Pommes Rot-Weiß......

Ob das nach dem Master genau so sch... aussieht kann ich Dir nicht verraten, ich gehe aber mal sehr stark davon aus, der Markt ist einfach gesättigt.

Hier wird auf Dauer nur helfen einen ausbildungsfremden Job zu machen, oder aber versuchen in der Selbstständigkeit durch zu starten.

Aber jetzt habe ich mich jahrelang mit dem Studium abgequält und möchte nicht unbedingt noch eine Ausbildung machen. Dann wäre das ganze Studium ja umsonst gewesen... :-(

Selbstständigkeit ist ne ganz coole Sache, allerdings fehlen mir die Ideen als was. Der Markt ist im vielen schon gesättigt. Oder hast du eine Idee???? :)

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@123Sandy123

Ideen dazu hab ich auch keine, aber sei beruhigt, ich kenne ein Mädel die hat erst BWL studiert und danach dann Tiermedizin, Du siehst also wie aussichtslos BWL sein kann ;)

Hast irgendwelche Hobbies, denen viele Leute nachgehen, die Du zu Deinem Beruf machen könntest ? BWL ist nicht die schlechteste Grundlage für die Selbstständigkeit, man muss nur vom Akademiker-Ross weg kommen.

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Es ist so frustrierend als Akademiker von Hartz IV leben zu müssen. (..) oder befindet sich jemand in einer ähnlichen Situation????

Ui.. nach mittlerweile 9 Jahren "Hartz IV" dachtest du immer noch, dass Bedürftigkeit und ALG2-Bezug das "Privileg" der Unausgebildeten / Bildungsfernen ist ? http://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2012-10/leserartikel-bildungsprekarier-arbeitslos

Knapp ein Drittel der ALG2-Bezieher sind Berufstätige, viele davon in Vollzeit arbeitend. Gut 70 % der Niedriglöhner in Deutschland haben eine abgeschlossene Ausbildung oder einen akademischen Abschluss. Selbst Hochqualifizierte arbeiten oft für Hungerlöhne. Weder Vollbeschäftigung noch Qualifikation und Bildung garantieren bedarfsdeckendes Einkommen . Es ist im Netz auch bestimmt eine Statistik zu den Beziehern ALG2/ SGB II "nach Qualifikation" zu finden. Du bist mitnichten ein Einzelfall - und deinen Frust werden sicher nicht nur Akademiker verstehen können, die derzeit in irgendwelchen 1-Euro-Maßnahmen stecken ;)

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