arbeitgeberwechsel während prüfung von berufsunfähigkeit

3 Antworten

Hallo,

ein Verfahren zur Feststellung einer beruflich bedingten Hauterkrankung ist in mehrere Stufen unterteilt. In einer ersten Stufe wird kein Feststellungsverfahren in dem Sinne betrieben als das es um die Anerkennung einer evtl. entschädigungspflichtigen Berufskrankheit geht, in dieser ersten Stufe (in der Sie sich gerade befinden) wird versucht, die Ursache der Hauterkrankung zwischen privat und beruflich abzugrenzen und, ggf. zusammen mit dem Arbeitgeber, Schutzmaßnahmen der Haut zu finden und zur Verfügung zu stellen. Ziel des Ganzen ist die Verhinderung des Entstehens einer Berufskrankheit und damit die Sicherung des Arbeitsverhältnisses.

Warum müssen Sie der BG einen Arbeitsplatzwechsel mitteilen? Nicht weil Sie sonst Ansprüche verlieren sondern weil mit einem Arbeitsplatzwechsel auch die gefährdenden Tätigkeit wegfällt oder sich verändert. Das muss die BG wissen um ihr Verfahren weiter betreiben zu können.

Und was die Kosten angeht - wenn die BG den Allergietest veranlasst hat wird sie ihn auch bezahlen. Falls der Arzt das getan hat wird er mit Ihrer Krankenkasse abrechnen müssen. Im Hautarztverfahren gibt es einige Besonderheiten was die Abrechnung des Hautarztes mit der BG angeht, da wird nicht alles bezahlt. Ansonsten ist der normale Test mit den Pflasterreihen (um den geht es hier wohl) ein ganz normale Kassenleistung wenn ein Verdacht auf eine Allergie besteht.

Warum sollten Sie sich nicht bei der BG melden? Im Gegenteil, fragen Sie ruhig nach wenn es Unklarheiten gibt. Besser vorher als nachher.

Sicher erfolgt auch eine Behandlung/Bezahlung über die KK. Ich würde allerdings den Wechsel bzw das Ende des Arbeitsverhältnisses entsprechend anzeigen.

Als Patient der BG ist man sehr oft besser bedient als ein Kassenpatient. Da kann es schon passieren, das die KK bestimmte Behandlungen oder Untersuchungen nicht bezahlt weil es keine Kassenleistungen sind.

Gerade bei Arbeitsunfällen ist man gut bei der BG aufgehoben. Die ist sehr daran interessiert, den Patienten dem Berufsleben wieder zur Verfügung zu stellen anstatt jahrelang eine Unfallrente zu zahlen und gibt dabei auch Geld für Operationen oder Behandlungen aus, die von der KK nicht bewilligt würden.

Inwieweit das auch für Deine Tests zutrifft kann ich aber nicht beantworten. Kann mir aber nicht vorstellen das hier die Behandlung einfach abgebrochen wird.

Wenn der Verdacht auf eine berufsbedingte Allergie besteht, nutzt es normalerweise ja nichts innerhalb der Branche nur die Stelle zu wechseln. Das würde ja erst dann Sinn machen, wenn du genau weißt, was der allergieauslösende Faktor ist.

In dem Fall bist du natürlich auch zur Mitwirkung verpflichtet. Sonst läufst du Gefahr, deine Ansprüche zu verlieren.

Berufsubfähigkeit aus Psychischer Erkrankung?

Hallo,

Ich wende mich hier an euch, auf der Hoffnung das sowas einer schon durch hat. Ich bin männlich 27 Jahre, verheiratet und ein Kind ( 2 Jahre alt). Meine Frau hat MS und ich habe sie so kennen gelernt. Beruf und Familie ist nicht immer einfach in Einklang zu bringen. Ich arbeite im Rettungsdienst seit 2012, war bis 2016 Rettungssanitäter, seit dem als Rettungsassistent tätig. Ich hatte schon sehr viele Einsätze und auch schon mehrere Tote gesehen. Jetzt (Stand heute) ist es so das ich das alles nicht mehr kann. Im April hatte ich zwei Einsätze die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. War daraufhin schon 8 Wochen krank. Bin seitdem in Therapeutischen Behandlung. Habe jetzt wieder angefangen zu arbeiten ( 3 Wochen, da ich noch 2 Wochen Urlaub hatte) jetzt falle ich wieder raus und bin wieder krank geschrieben. Ich leide unter Schlafstörungen und Panikattacken. Diagnostiziert wurde eine Mittelgradige Depression. Der Rettungsdienst war meine Bestimmung, doch ich schaffe, kann und will es irgendwie nicht mehr. Ab September starte ich nun eine Weiterbildung zum Fachwirt, jedoch berufsbegleitend. Mein Hausarzt ist nun soweit das er meint das wir über eine Berufsunfähigkeit für meinen Beruf als Rettungsassistent nachdenken sollten. Ich merke zwar das es nicht mehr geht, aber ich habe auch Angst, da ich der Hauptverdiener bin, da meine Frau nicht Vollzeit arbeiten kann aufgrund ihrer Krankheit.

Hat irgendjemand vielleiht sowas ähnliches durch lebt, oder kennt sich damit aus?

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BaE Kooperativ, "droht" mit Kündigung weil kein Betrieb gefunden wird, dürfen die das?

Hallo liebe Community. Seit dem 24.3. bekam ich die Chance auf eine BaE stelle. Davor musste ich mehrfach zum örtlichen Jobcenter um darüber zu reden. Dann kam die Frage, ob ich nicht lieber jetzt (am 23.3) mich da vorstellen wollte oder am 1.8. mit allen anderen. Er gab mir 1 Woche Zeit mich zu entscheiden und mir Berufe raus zu suchen die ich gerne machen würde bzw. welchen ich machen möchte.

Ich hatte mich für den Verkäufer entschieden, da mir leider nicht viele möglichkeiten offen stehen aufgrund meiner schlechten Augen.(Sehr sehr sehr viele Berufe fallen weg)

Ich hatte meinem Sachbearbeiter erklärt, dass ich gerne am 1.8. mit allen anderen zusammen anfangen würde, da ich noch liebend gerne nach Spanien fliegen wollte um meine Familie dort zu besuchen und genug Zeit hätte mich um BaB sowie sämtliche unterlagen kümmern hätte können.

Der Sachbearbeiter nahm das Telefon und rief bei der BaE Koop. an und meinte ich "will übermorgen anfangen.,,

Ich habe nichts dazu gesagt.(Die sitzen ja eh am längeren Hebel)

Naja schön und gut, Da hab ich also angefangen am 23.3 und sollte da nun täglich hin. Dann im April kam kein Geld mehr von Jobcenter aus und nur 71€ lohn Also hatte ich nur 71€ von der "arbeit" und 450€ wegen meines Partners.

Ich musste miete´und alles andere zahlen und musste mit 200€ im April auskommen, Im Mai war es das selbe problem da BaB mir nur 80€ gegeben hatte da ein riesen teil ans Jobcenter ging und das Jobcenter noch eine überzahlung zurückforderte...

Logischerweise hatte ich kaum Geld um dort hin zu gehen und wurde wegen stress ziemlich krank, auch musste ich zur Tafel gehen, wo ich halb abgelaufene Lebensmittel bekam wie Stein Brot, Schimmel Pizzen, Schwarze Bananen, all sowas halt.

Dies gab mir viele Kranktage. Weil auch der Frühling anfing bekam ich auch schwere allergie probleme welches mir auch einige fehltage.im April und mai gab.

dann ende Mai gabs einen Termin beim Jobcenter und da ging ich mt dem BaE typ hin. Ich wurde angeschnauzt wegen meinen fehltagen etc. und das es so nicht weiter geht. Hab denen das geschildert, das ich mir 200/100€ nicht täglich dort hin konnte. Das haben die ja komplett ignoriert.(Alles mit Atesten belegt)

Da ich immer noch nach einen betrieb suche, werd ich dort jetzt tagtäglich angemault, dass ich einen Betrieb finden muss. Ist mir ja klar, kein Betrieb nahm mich bis jetzt, da sie alle schon Azubis haben.

Die Schule sagt schon, dass sie mich nicht in der Klasse weiter nehmen könne, weil mir das ganze erste Jahr fehle, aber Jobcenter meint ich muss Jahr 2+3 machen. Zeugnis kriege ich auch nicht. Nun das problem, dass sie mir "drohen" zu kündigen, wenn ich keinen Betrieb bis zum ende diesen Monats habe. Ich hab schon meine ganze Heimatstadt abgeklappert doch haben alle betriebe schon Azus.. Ebenso will ich nicht in eine andere stadt(18km weit weg) da ich: 1. Kein Auto hab 2. Nicht um 3;30 aufstehen will damit ich pünktlich um 6 da bin 3. Kaum geld für Tickets habe. Ist das rechtens?

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