Arbeitgeber stellt keinen neuen Vertrag aus, trotz übernahme?

8 Antworten

Wenn dir bei Arbeitsantritt nicht widersprochen wurde, gilt dein Arbeitsverhältnis nun als unbefristet zu den vorherigen vertraglichen Konditionen.

Ist die Befristung wirksam, so endet das Arbeitsverhältnis

entweder: mit dem Ablauf der vereinbarten Zeit (bei Zeitbefristung, § 15 Abs.1 TzBfG)

oder: mit Erreichen des vereinbarten Zwecks (bei Zweckbefristung, § 15 Abs.2 TzBfG). (Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer das Ende des zweckbefristeten Arbeitsverhältnisses mindestens 2 Wochen vorher schriftlich mitteilen.)

Aber: Wird das Arbeitsverhältnis nach dem Ablauf der Befristung mit Wissen des Arbeitgebers fortgesetzt, so entsteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, "wenn der Arbeitgeber nicht unverzüglich widerspricht oder dem Arbeitnehmer die Zweckerreichung nicht unverzüglich mitteilt" (§ 15 Abs.5 TzBfG). so auch: § 625 BGB

Wenn es keinen schriftlichen befristeten Vertrag gibt, bist du automatisch in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Dafür ist kein schriftlicher Vertrag erforderlich. Arbeitsverträge können nämlich (wie viele andere Verträge auch) formfrei abgeschlossen werden.

Du kannst allerdings eine Niederlegung der wesentlichen Arbeitsvertragsinhalte (vgl. Nachweisgesetz) verlangen, wenn die sich im Vergleich zum befristeten Vertrag geändert haben sollten.

Sollte der Arbeitgeber nicht bewusst die Erbringung Ihrer Arbeitsleistung (Hauptpflicht) nach Ablauf des befristeten Arbeitsvertrages verhindern bzw. nicht deutlich machen, dass diese nicht weiter gewünscht ist, so geht das befristete Beschäftigungsverhältnis in ein unbefristetes über. 

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