AOK - Rückwirkende Studentenversicherung mit Nachzahlung

4 Antworten

Das einzige was sich da machen lässt, ist eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Wenn die Voraussetzungen für eine Familienversicherung nicht erfüllt sind, kann die Kasse tatsächlich bis zu 4 Jahre rückwirkend die Beiträge nachfordern.

Habt ihr denn alle relevanten Informationen an die AOK weitergereicht? Auf dem Familenfragebogen war dein Einkommen immer korrekt vermerkt?

Die Frage ist nun, ob sich diese Zahlungen irgendwie umgehen lassen.

Nein. Du kannst zwar Forderungen nach Säumniszuschlägen bzw. Zinsen zurückweisen, da Du Deiner meldepflicht ja nachgekommen bist, jedoch entbindet Dich das nicht von der Zahlpflicht für den angegebenen Zeitraum. Die KK kann (und muss) die Beiträge rückwirkend bis zur Verjährungsgrenze (4 Jahre) erheben.

Die Frage ist nun, ob sich diese Zahlungen irgendwie umgehen lassen.

Nope.

Allerdings könnte 2010 bereits verhährt sein, wenn es keinen bestandskräftigen Beitragsbescheid gab. Wenn du Einnahmen über der Geringfügigkeitsgrenze angegeben hast, warum wurdest du nicht gleich damals als Student eingestuft?

KVdS setzt allerdings auch eine Imma-Bescheinigung der Hochschule voraus, ansonsten muss der Arbeitgeber bei nicht geringfügigen Verdiensten als versicherungspflichtiger Arbeitnehmer anmelden.

aber ist es nicht die Pflicht der Kasse, mich rechtzeitig davon zu informieren, wenn die Familienversicherung nicht mehr möglich ist?

Nein. Das SGB V ist kein Geheimdokument. Ein Blick in § 10 hätte dir deine Frage beantwortet. Dort stehen die Voraussetzungen für eine Familienversicherung.

Lässt sich da irgendwas machen?

Ratenzahlung.

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