Anzhlung bei Immobilienkauf in der Türkei

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4 Antworten

Wenn du etwas zahlst, bevor deine Zahlung auch dinglich abgesichert ist, bist du dein Geld los.

Auch in der Türkei werden Immobiliengeschäfte "Zug um Zug" durchgeführt.

Wenn du dich allerdings darauf einlässt, einen Teil der Summe "schwarz" zu zahlen, ist das dein Risiko. Dann bist du dein Geld schnell los.

Am besten kaufst Du Dir vor einem Immobilienerwerb im europäischen Ausland noch ein Fachbuch. Das kompetenteste Buch, welches ich zu diesem Thema gefunden habe, ist das Buch "Schützen Sie Ihr Vermögen mit Auslandsimmobilien in Europa". Hier werden alle Länder und deren Immobilienmärkte miteinander verglichen und der Autor stellt klar heraus in welchen Ländern und warum eine Investition in dem einen Land mehr Sinn macht als in anderen. Auch auf die Türkei geht dieses Buch sehr explizit ein und warnt vor Bargeldanzahlungen beim türkischen Notaren. Ich habe bisher kein besser recherchiertes Buch gefunden und es hat mir sehr viel bei einer Anlage in Bulgarien geholfen. Finden kann man das Buch auch bei Amazon oder im Buchhandel unter der ISBN: 9783849572815. Nach der Lektüre überdenkt man in der Regel die Prioritäten noch einmal und kommt zu besseren Entscheidungen.

Es ist durchaus üblich 10% vom Kaufpreis anzuzahlen. Wenn du kein Vertrauen zum Verkäufer oder Makler hast, lass dir ein von der Bank oder vom Notar bestätigtes Zenit (Schuldschein) aushändigen. Ich bin seit 24 Jahren Makler und seit 9 Jahren in der Türkei Makler und meine Kunden hatten noch nie Probleme mit der Tapu Übertragung. Wichtig ist natürlich des Vertrauen, das sollte immer da sein. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, lass es lieber. Das wird ja nicht die einzige Wohnung sein.

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