Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung in privater Insolvenz?

6 Antworten

Wenn das Verfahren anwaltspflichtig ist,  bekommst du einen Pflichtveteidiger gestellt. du kannst uh für wenige Euro einen Beratungsschein beim Amtsgericht bekommen, damit kannst ud dich von einem Anwalt deiner Wahl beraten lassen, der kann auch Pflichtverteidigung bentragen.

Deine Insovenz wird davon nicht beeinflußt.

Wenn du nicht vobestraft bist, kannst du dvon ausgehen, dass gegen Audlage eingestellt wird oder dass du eine strafbefahl bekommst.

PKH kannst du beantragen, wenn das Opfer dich auf Schmerzensgeld verklagt. 

Hast Du jemand angefahren oder was ist passiert?

Wer private Insolvenz angemeldet hat, kann zum Rathaus gehen und sich einen Schein für eine einmalige kostenfreie Beratung bei einem Rechtsanwalt holen - glaube ich zumindest. Hartz4-Empfänger bekommen den ja auch.

Bei uns in der Stadt gibt es im Gebäude der Staatsanwaltschaft Sprechstunden, wo man bei einem Anwalt für 20,- Euro Auskunft bekommt, wenn man Probleme hat und sich keinen Anwalt leisten kann. Die wollen keine Belege, dass man grade kein Geld für Anwaltskosten aufbringen kann, ich war da auch mal. Frag mal beim Bürgeramt bei Euch nach, ob das bei Euch auch angeboten wird.

lg Lilo

Das Problem ist nur dass der Anwalt nur einen Rat aufgrund der Schilderung des Fragestellers erteilen kann.

Akteneinsicht gibt es nicht, es sei denn der Verteidiger wird mandatiert, dann MUSS er dem Fragesteller eine Rechnung zukommen lassen, da dies nicht Teil der Erstberatung wäre.

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Wenn du kein Geld hast, um dir einen Anwalt zu leisten, kannst du auch ein sogenanntes PKH Verfahren anstreben.

Dafür gehst du einfach zu einem Anwalt, und der stellt für dich einen Antrag auf Prozesskostenhilfe. Dann wird im Erfolgsfall Der Staat deine Anwaltskosten tragen.

Einfluss auf deine Insolvenz wird das mit Sicherheit nicht haben.

Im Strafverfahren gibt es keine Prozesskostenhilfe, da gibt es Pflichtverteidiger.

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@Bitterkraut

Und die auch nur, wenn Anwaltszwang herrscht oder der Beschuldigte mental zurück geblieben ist und anders seine angemessene Verteidigung nicht gewährleistet werden kann.

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