Anteil Geschäftsidee bei Unternehmensgründung

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3 Antworten

Eine Idee an sich ist erst einmal wertlos (siehe http://ideenmanufaktur.arachno.de). Erst zwei Punkte machen daraus etwas, was eine GmbH-Gründung wert ist:

  1. die technische Realisierung

  2. der Vertrieb (kein Produkt auf dieser Welt verkauft sich von alleine - auch eine technishc perfekte Website nicht)

Wenn also Du den technischen Teil übernimmst, sollte Dein Partner glaubhaft nachweisen können, dass er zum Thema Vertrieb etwas beitragen kann. Nur dann würde ich mich auf 50:50 einlassen.

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Kommentar von Dirk-D. Hansmann
09.11.2015, 02:08

Wertlos ist eine Idee auch nicht. Aber es kommt darauf an, wie ausgereift sie ist. Lass uns Regenwasser über das Internet verkaufen ist wohl eher gar nichts wert. Wer aber feststellt, dass das Regenwasser bestimmte Eigenschaften hat und die könnten hier oder dort sinnvoll zum Einsatz kommen, da wäre schon etwas mehr daran. Damit ist aber der Weg zur Marktreife noch ganz weit weg. Die 50% sind utopisch, jedenfalls für die Idee allein.

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Gebt der Idee einen Wert. Das Problem wird natürlich die Bewertung sein. Dann wenn Ihr die GmbH wirksam gegründet habt wird die Idee mit allen Rechten an die GmbH verkauft. Sicherlich können da rechtliche Probleme auf Euch zukommen, verdeckte Gewinnausschüttung oder verdeckte Sachgründung. Damit solltet Ihr allerdings Euch beraten lassen, nicht von einem Unternehmensberater (was ich z.B. bin), sondern von einem Steuerberater und dem Anwalt/Notar, der für Euch die Gründungsformalitäten übernimmt. Viel Erfolg.

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Kommentar von Dirk-D. Hansmann
09.11.2015, 02:17

Möchte selber noch ergänzen, Unternehmensberater können vermutlich den Wert einer Idee besser bemessen als ein Steuerberater (was aber auch nicht der Fall sein muss, schließlich haben Steuerberater ja auch eine Vielzahl von Erfahrungen im wirtschaftlichen Bereich.

Die eigenständige Bewertbarkeit einer Idee führt nicht dazu, dass die Idee auch wie Geld oder ein Auto einzahlt oder eingelegt werden kann. Da muss schon einiges an den rechtlichen Schrauben gedreht werden. Das ist dann aber die Aufgabe eines Anwaltes und eines Steuerberaters. Die müssen dann Euren Willen möglichst klug umsetzen.

Eine mögliche Schiene könnte es sein, dass der wirtschaftliche Erfolg der ja auch durch die Idee entsteht in Form von Tantiemen an den Ideengeber geht. Und diese Tantieme könnten dann vermutlich in Anteilen an der Gesellschaft bezahlt werden.

Überlegenswert ist sicher auch die Frage der Dauer. Wie lange besteht denn ein Urheberrecht? Wie wäre der Schutz vor Nachahmung? Ist der Wert immer einen %-Satz vom Ertrag wert oder ist irgendwann der Wert bezahlt? Also diesmal in der Höhe des Betrages und nicht in der Dauer des Bezugs.

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50:50 - alles andere führt irgendwann zu streitigkeiten. so entscheidet man alles gemeinsam. anders würde immer dein freund entscheiden da er die mehrheit hat. die idee ist ohne dein wissen zur umsetzung nichts wert

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