Anrede in Bewerbungsschreiben ( Doktortitel )

9 Antworten

Wenn du weißt, dass der Ansprechpartner einen Doktortitel führt, solltest du ihn ruhig so anschreiben. Es reicht dann übrigens weiterhin Herr Dr.

Natürlich das erste. Er hat zwar kein Recht darauf, mit dem Doktortitel angesprochen zu werden, aber der Respekt und die Höflichkeit gebietet es. Gerade bei einem Bewerbungsschreiben.

Auszug aus Wikipedia: Doktor

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichtes ist der Doktorgrad kein Bestandteil des bürgerlich-rechtlichen Namens wie etwa ehemalige Adelstitel oder Adelsbezeichnungen, sondern nur ein Namenszusatz (der „Doktor“ ist ein akademischer Grad, kein „Titel“). Dies wird auch vom verwaltungsrechtlichen Schrifttum so gesehen. Da der „Doktor“ also kein Namensbestandteil, sondern nur ein Namenszusatz ist, kann auch aus § 12 BGB (Namensrecht) nicht abgeleitet werden, dass die Nennung des „vollen Namens“ auch die Nennung des „Doktors“ umfassen müsse. Die Rechtsprechung hat jedoch verdeutlicht, dass der Arbeitgeber den akademischen Grad des Arbeitnehmers grundsätzlich so zu respektieren hat, wie er sich aus der Promotionsurkunde ergibt. Fragen der Höflichkeit sind von all dem nicht berührt.

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@augsburgchris

es könnte aber auch sein, dass eine Bewerbung deswegen im Papierkorb landet, weil der Ansprechpartner sich nicht gewürdigt fühlt.

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Also wenn jemand für die zwei Buchstaben ein Unmenge Zeit (oder eine Unmenge Geld) investiert hat, sollte man sie auch erwähnen!

Im ersten Kontakt würde ich ihm den Doktortitel nicht verweigern - da steckt schließlich viel Arbeit und Herzblut im Dr. Also s. g. Herr Dr. M.

Sehr geehrter Herr Dr, XXXXXXX---------------wie du es vorhast.

VG pw

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