Angst vor Autofahren im Winter

8 Antworten

Ich kann dich nur zu gut verstehen. Als ich Fahranfänger war, hatte ich auch einen Höllenrespekt vor Autofahrten im Winter. Ich wohne im Rothaargebirge, 450 m über NN und fahre momentan nahezu täglich auf 650-700 m über NN, um dort zu arbeiten. Nicht lustig, auch für einen alten Hasen nicht!

Jeden Winter der gleiche Mist: Erst mal ausloten, wie das Auto reagiert, schleichen, weil es tückisch glatt ist und das nur stellenweise, drängelnde LKW auf der Landstraße, kurvige Strecken durch Wald und verwehte Freiflächen.

Üben ist das Einzige, was hilft. Du wirst ein gewisses Maß an Anspannung immer haben, wenn du in solchen Situationen fahren mußt. Auch ich kann ein Lied von Autobahnfahrten bei geschlossener Scheedecke singen, ich habe ein Jahrzehnt im Rhein-Main-Gebiet gewohnt und bin am Wochenende ins Rothaargebire gependelt. Da habe ich Sachen erlebt, wo ich leichenblass im Auto saß und später froh war, angekommen zu sein. Trotz Routine, trotz Erfahrung.

Es ist völlig in Ordnung, die aktuellen Witterungsverhältnisse nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber auch, wenn es echt anstrengend ist: Beiß dich da durch :-) Wenn nix mehr geht, hast du hoffentlich ein Haus in der Nähe und einen Hang zum Abenteuer. Auch das kann mal passieren. Du bleibst liegen, bis der Räumdienst kommt. Bei diesen Extremsituationen schadet es absolut nicht, eine Wolldecke, eine Thermoskanne Tee und ein bischen Proviant spazieren zu fahren. Auch in Mittelgebirgslagen.

Ich mußte letzten Samstag, wo es so arg geschneit hatte, eine extreme Steigung hoch, um zum Kunden zu kommen. Ich hätte völlig entnervt aufgegeben, mein Mann hat sich rückwärts und mit Vollgas durch eine kurvige, sehr enge Straße hochgearbeitet. Ich hatte ihn an diesem Tag genau dafür mitgenommen. Er ist da schmerzfrei, ich habe immer Angst um mich, mein Auto und unbeteiligte Sachen. Montag drauf brauchte ich zwar neue Reifen, aber die wären sowieso fällig gewesen.

Schrott- und knitterfrei Winterfahrt weiterhin :-)

Sich darüber gedanken zu machen ist völlig in ordnung und legitim.. der astra ist eigendlich ein gutes Winterauto wenn denn die richtigen Reifen drauf sind. Winterbereifung mit ordendlich Restprofil ist das Gebot der stunde und davon nicht die billigeren sondern im mittleren Preissegment bis zu den hochwertigeren den das macht sich durchaus bemerkbar..

Es gibt diverse hilfsmittel im Fahrzeugzubehör die für derartige Situationen durchaus hilfreich sind aber Erfahrungen gleicht das nur selten aus.,. Versuche ein fahrsicherheitstraining zu machen denn das ist der erste schritt in die richtige Richtung..

Das brühmte Anfängerschild an Heck zum aufkleben zeigt anderen Autofahrern das du weinig Erfahrung hast und sorgt im Normalfalle auch für entsprechende Fahrweisen der anderen oder zumindest doch für Verständniss.. Jeder hat mal angefangen und das weis jeder auch sehr genau wenns auch nicht immer zugegeben wird..

Die meisten der älteren haben erst mit 18 plus angefangen.. daher ist es auch nicht schlimm wenn man mal Angst hat. Die habe ich nach einigen Millionen km heute noch wenns mal richtig eng geworden ist und glaub mir ich hab schon viel erlebt.. Mach dir keinen Kopf, absolviere deine Fahrsicherheitsschulungen ( infos dazu gibt es auch bei Automobilclubs oder deiner Fahrschule ) wird schon werden und irgendwann wirst Du darüber lächeln... Der nächste frühling kommt bestimmt.. Joachim

Hallo,

gegen das Problem mit dem Anfahren am Berg kann man was machen, üben und immer wieder üben. Hat man den Dreh einmal verstanden lacht man darüber. Bis dahin aber muss man auch erst einmal kommen (ging übrigens ziemlich sicher allen so).

Mit den LKW´s ist das eine ganz andere Sache, die fahren wie sie fahren und das kannst Du nicht verhindern und solltest es auch nicht versuchen. In aller Regel aber fahren da durchaus vernünftige Menschen mit diesen schweren Fahrzeugen, die diese auch einschätzen und beherrschen können. Hier sind es zugegeben aber auch ein paar Unbelehrbare die dann auch zur Gefahr für sich und andere werden können. Die gibt aber nicht wendiger auch bei den Autofahrern, ein Risiko mit dem man eben leben muss.

Vorsichtig fahren ist sicher eine gute Lösung, zu vorsichtig fahren ist sicher nicht weniger gefährlich als zu rasen. Es braucht also Erfahrung um den richtigen Mittelweg zu finden.

Angst ist dabei immer ein sehr schlechter Begleiter, Respekt ok, aber Angst .... Anbieten würde sich ein Sicherheitstraining mit dem Du an Deine Grenzen geführt wirst und einfach mal ohne Gefahr erleben kannst was so ein Auto alles zu leisten im Stande ist, es will eben nur beherrscht sein.

Eine Lösung für die LKW Angst kann Dir also keiner geben, das mit dem Berg ist zu üben, sollte es Probleme geben kann man auch noch einmal ein paar Fahrstunden buchen und gezielt eben diese Problematik üben.

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Von der Zeit her gesehen, sind fast alle Strecken gleich! Alle knapp unter 2 Stunden. Natürlich, für die Frau die Autobahn kompfortaler, da Raststätten bzw Toiletten da sind :D Bei den Landstraßen gibt es dies eben nicht. Zumal sich die Landstraßen natürlich auch gerne mal ziehen, gerade wenn ein LKW vor einem ist, dann ist es auch dahin mit den knapp unter 2 Stunden da sein.

Jetzt die eigentliche Frage - wo würde man weniger Sprit verbrauchen?! Lohnt es sich ein paar Kilometer mehr zu fahren, vom finanziellen her, dafür nicht Gefahr zu laufen die ganze Zeit LKW's vor einem zu haben.

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