Angst Kündigung abzugeben als Azubi

12 Antworten

Wenn dein Entschluss feststeht, du dich nach einer anderen Ausbildung bereits umgesehen hast, könntest du die Kündigung auch per Einschreiben senden. Allerdings ist Sichdrücken nicht die beste Lösung, denn irgendeine Reaktion wirst du auch so ertragen müssen, Fragen beantworten und erklären, warum du so handelst. Es ist also nur zeitverzögert. Vielleicht entscheidest du dich doch dafür, direkt zu deinem Chef zu gehen. das wäre die bessere Variante. Umkehren ist manchmal das einzig wahre. Alle Faktoren absehen kannst du nicht, auch bei der neuen Stelle kann es Fallen und Unzufriedenheit geben und Inhalte langweilig sein. Wenn du also jetzt diesen Schritt machst, solltest du mit aller Energie die nächste Ausbildung zu Ende bringen.

Erkundigt man sich nicht im Vorfeld was das für ein Beruf ist und welche Aufgaben man dort macht. Hoffentlich ist die zweite Ausbildung die richtige, nicht das Du nach vierzehn Tagen wieder die Lust verlierst und wieder eine weitere Ausbildung suchst. Eine Kündigung sieht immer bescheiden aus. Aber da Du Dich entschieden hast, musst Du da jetzt durch. Also mit der Kündigung zum Chef und abgeben.

Du solltest die Kündigung abgeben und mit Deinen Chefs reden. Kündigungen von Auszubildenden sind nach der Probezeit ja nur in Ausnahmen zulässig. Wenn Du eine andere Ausbildung machen möchtest, gehört dies zu den Ausnahmen.

Es wird Dir hier u.a. geraten, die Kündigung per Einschreiben zu schicken. Das halte ich für verkehrt. Zum einen sollte das sowieso ein Einwurfeinschreiben und keines mit Rückschein sein und zum andern hast Du eine Kündigungsfrist von vier Wochen.

Was die Chefs von Deiner Kündigung halten, ist nicht Dein Problem. Wenn Du aber sagst, dass Du festgestellt hast, den falschen Beruf gewählt und Dich jetzt anders orientiert hast, kann man Dir das nicht zum Vorwurf machen. Es ist Deine Zukunft um die es hier geht und um viele Arbeitsjahre die noch folgen.

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