Angebot einer Baufirma - Vertragsgrundlage "VOB" - was heisst das?

4 Antworten

Ich bin Architektin und würde nur Bauverträge nach VOB abschließen. Die VOB = Verdingungsordnung für Bauleistungen regelt in ausführlichster Art alles was mit dem Bauablauf zu tun hat: Ausführungszeiten, Gewährleistung (wurde auf 4 Jahre verlängert, man kann aber auch im Bauvertrag abweichend eine Verjährung nach BGB =5 Jahre vereinbaren), Fristen, Mängelbeseitigung, Abrechungsmodalitäten, was als Nebenleistung extra bezahlt werden muss, was enthalten ist... und man steht, wenn man nach VOB arbeitet nicht nur mit dem Werkvertragsrecht nach BGB da. Man muss sich auch nicht gleich eine VOB besorgen, erst bei evtl. entstehendem Ärger. Alleine für das Firsten-setzen nach VOB/B ist die Sache schon wert. Das solltest Du auf jeden Fall machen, gibt große Sicherheit, ich empfehle das auch immer allen Bauherren, alle Profis machen das. Auch bei anderen Firmen, wenn nicht erwähnt in einem Standard-Bauvertrag oder in dem Auftragsschreiben VOB vereinbaren. Man kann auch VOB googlen, z.B. Gewährleistungsfirst oder Fristen, Abnahme... Achtung: Bezahlung der Schlußrechnung des jeweiligen Gewerkes oder Einzug in das Haus führt zu einer stillschweigende Abnahme. Das wissen auch viele nicht. Also nicht alles bezahlen und dann meinen, die machen das schon noch fertig.

Wenn du ein Haus kaufst oder renovierst dann heisst es nach VOB. VOB bedeutet die Gewährleistung, also Garantie zu einer gewissen Zeit und vieles mehr, leider habe ich die neueste Ausgabe der VOB nicht da.

Die VOB 2006 bringt wichtige Änderungen mit sich, deren Kenntnisse für die Baupraxis unentbehrlich sind! Die neue VOB/B 2006 führt u.a. zu Änderungen im Kündigungsrecht, in der Vergütung oder beim Schadensersatzanspruch. Neue Verfahrensarten, Standardformulare oder Schwellenwerte sind nur einige Neuerungen zum neuen Vergaberecht und zur VOB/A 2006.

Verdingungsordnung für Bauleistung - hier gilt eine Geährleistungsfrist von 2 Jahren. Besser ist es Bauleistungen unter BGB-Vereinbarung zu beauftragen. Dabei gilt eine 5-jährige Gewährleistung. Bei einem finanziell größeren Auftrag sollte man einen 5%igen Sicherheitseinbehalt vereinbaren. Diesen wird ein seriöser Unternehmer gewähren und u. U. mittels einer Bankbürgschaft ablösen. Damit hat der Auftraggeber bei einem Schaden während der Gewährleistungszeit ein gewisses Druckmittel und kann bei einer evtl. Insolvenz während dieser Zeit aus diesen Mitteln ein anderes Unternehmen mit der Ausbesserung/Reparatur beauftragen.

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@wolli3454

Sorry ich studiere Bautechnik und Deine Antwort ist sch...lecht und sowas von Falsch. Ich beanstande deshalb den Inhalt.

Siehe @luise da wird es richtig erklärt!

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@holzloewe

Die Antwort ist nicht falsch, nur hat sich die Gewährleistungsfrist der VOB geändert. Früher waren das tatsächlich 2 Jahre.

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Betontreppe - Preis

Hallo, wir planen den Bau eines Hauses und die Baufirma hat uns ein Angebot für eine Betontreppe (Viertelwendel, 15 Stufen Deckenhöhe 2,8m) gemacht. Wir finden den Preis mit ca 2800 Euro ganz schön teuer - hat evtl. auch jemand gerade ein Haus gebaut und sich eine solche Treppe einbauen lassen - ? zu welchem Preis? - kennt jemand einen entsprechenden Anbieter der bundesweit liefert? Vielen Dank für Eure Rückmeldungen

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Baurecht: Fallschutz zum Nachbargrundstück

Hallo, mein Gartengrundstück grenzt an ein Nachbargrundstück an, welches ca. 1,20m tiefer liegt. Allerdings hat die Baufirma keinerlei Fallschutz montieren lassen. Muss die Baufirma oder der Eigentümer (in diesem Fall ich) für einen geeigneten Fallschutz (z.B. Zaun) sorgen? Wer haftet, falls jemand hinunter stürzt? Danke

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Ist dieses Verfahren der Nachbesserung beim Verputzen in Ordnung?

Eine Frage an die Bauexperten, bzw. Putzexperten:

Wir sind gerade dabei eine Garage durch eine Baufirma bauen zu lassen. Da es bisher eine Ansammlung von Pleiten, Pech und Pannen war, sind wir mittlerweile bei dem, was man uns sagt nur noch verunsichert.

Konkret, die Öffnungen für die Garagentore waren ca. 8 cm zu hoch gemauert. Durch den Verputzer wurden darum Styrodur-Stücke eingeklebt und darüber Kalk-Zement-Putz als Unterputz aufgebracht. Das Ergebnis sah eher nach Rundbögen als gerade Stürze aus. Es wurde mit den Unterputz nachgebessert ist aber immer noch schief und krumm. Jetzt will man noch einmal Putz drauf machen, um es endlich gerade zu bekommen.

Ist das eine sinnvolle, solide und akzeptierbare Art der Nachbesserung oder bröckelt uns in wenigen Jahren der Kram ab, weil einige Zentimeter Putz in mehreren Lagen aufgebracht nicht das Gelbe vom Ei sind und dann die Baufirma nicht mehr interessiert?

Weitere Frage: Die Garage ist direkt ans Haus gebaut worden. Am Haus ist ein durchgefärbter Rauhputz auf Silikonbasis. An die Garage soll ein durchgefärbter Putz auf Mineralbasis kommen. Die tollen Verputzer haben es auch geschafft ihren Kalk-Zement-Unterputz an die angrenzenden Hauswände zu schmieren. Man will seitens der Baufirma nun einen Streifen des Garagenputzes an die Hauswand aufbringen, um die Schweinerei zu verdecken. Davon abgesehen, dass wir das überhaupt nicht wollen: Hat diese Verfahrensweise überhaupt dauerhaften Bestand, wenn man 2 verschiedene Putzarten übereinander aufbringt? Gibt es noch andere sinnvolle Möglichkeiten, das Problem zu beheben?

Vielen Dank schon mal.

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Was bedeutet Angebot liegt vor bei Hochschulstart?

Hallo ich habe mich dieses Jahr für mehrere Unis beworben und habe bei einer Uni ‘Angebot liegt vor’ als Status. In der Erklärung steht noch:

Eine Bewerbung befindet sich im Status "Angebot liegt vor", wenn eine Zulassung durch die Hochschule möglich ist.

Heisst das, dass ich angenommen wurde?

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Wie hoch sind die Kosten für Baustrom und Bauwasser?

Guten Morgen, Wir möchten, ein Haus bauen und haben von der Baufirma ein Angebot bekommen. Die Baunebenkosten, wie Baustrom und Bauwasser müssen wir selbst zahlen.

Jetzt haben wir keine Anhaltspunkte und wissen nicht, wie wir das kalkulieren sollen.
Wie hoch können diese Kosten werden?

Vielen Dank für die Hilfe.

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Unterschied Nachlass und Skonto

folgende frage:

ich habe ein Angebot an einen Bauherrn unterbreitet mit dem Zusatz Zahlungsziel: 4% Nachlass innerhalb 7 Tagen; es wurde kein VOB Vertrag vereinbart.

Der Bauherr akzeptiere mein Angebot.

Nach Rechnungsstellung zahlte er nach ca. 21 Tagen und zog 4% von der Bruttosumme ab.

Die Rechnungsprüferin des Bauerherrn begründet den gerechtfertigten Abzug in Ihren Augen mit dem Argument, es würde sich nicht um ein Skonto handeln, dieser würde Buchhalterisch anders bewertet wie ein Nachlass, von daher spielt in meinem Falle die gesetzten 7 Tagesfrist keine Rolle,

Kann man das so stehen lassen. Es sollte natürlich mit dem Wort Nachlass gleich bedeutend Skonto gemeint sein.

lg michael

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