An was glaubt ihr? Zufall oder Schicksal?

15 Antworten

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Menschen,welche ans Schicksal glauben,finde ich bedauernswert.Denn warum sollten sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen,wenn alles bereits vorherbestimmt ist?Traurige Vorstellung.

^du weißt nie was passiern kann!

du kannst von der einen auf die andere minute sterben!

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@blingbling14

...weil du dann evtl. zur falschen Zeit am falschen Ort wärest und das wäre Zufall. Außerdem sollte man im Leben nicht so schwarzsehen, sondern jeden Tag genießen.

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@Zara13

Ja,natürlich kann man von der einen zur anderen Minute sterben,dessen bin ich mir bewußt (in meiner derzeitigen Lebenssituation sowieso) aber jammern oder es aufs Schicksal schieben?Nee,das wär mir zu simpel.Deshalb versuche ich auch,jeden Tag zu genießen.Ich kann mich auch über kleine Dinge freuen.

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An Zufälle glaube ich auch nicht. Schicksal definiert sich m.E. aus Veranlagung und Eigenschaften. Demnach kann auch nur der Jenige die Hände in den Schoß legen, der die Eigenschaften dazu hat- nur DER/DIE wird dies auch tun, um das Schicksal seiner Vollendung näher zu bringen. Der/die Andere wird etwas tun, was seiner Neigung entgegen kommt, aber auch das wird das Schicksal sein, genauso wird das Schicksal vollendet. Man kann seinem Schicksal nicht entkommen, aber da Dies Niemand kennt, wird man um ein gutes Schicksal bemüht sein, das ist das Leben. Mal ein Beispiel der makaberen Art, wenn sich Jemand um Gesundheit bemüht, dies sowohl in der Ernährung als auch im täglichen Leben anwendet, der kann z.B. vom Bus überfahren werden, wenn das Schicksal dies für ihn vorgesehen hat - was man Gott sei Dank nicht weiß, und um eine gute Gesundheit bemüht sein wird.

Schicksal heißt für mich: Zum Heil geschickt. Also ich glaube, daß uns Erlebnisse, Schicksale und Situationen und auch Krankheiten begegnen, weil sie uns etwas mitteilen wollen.

Stets hindert uns unser Schicksal an etwas. Stets zwingt uns unser Schicksal zu etwas. Beantwortet man sich diese beiden Fragen, so erfährt man schon mal sehr viel von dem, um was es eigentlich geht.

Oder warum bekommt der eine das Schicksal und der andere wiederum ein anderes? Weil beide verschiedene Lebensaufgaben haben.

Der Mensch soll geistig und seelisch wachsen. Damit meine ich nicht, daß er nur seinen Intellekt trainieren soll - da gibt es noch viel mehr!

Stets ist unser Schicksal darum bemüht, uns in unser Gleichgewicht zu bringen, uns auf unseren persönlich richtig Weg zu führen oder wieder drauf zu bringen. Wir sollten nur häufiger die Ereignisse in unserem Leben hinterfragen, so wüssten wir öfter, um was es in unserem Leben eigentlich geht.

Stets ist unser Schicksal darum bemüht, uns unsere eigenen Mißstände, falschen und hinderlichen Denkweisen vor Augen zu halten - aber nur wenige nehmen das in unserer Gesellschaft noch zu Kenntnis.

Es wäre so einfach, könnte man seine gesamte Umwelt einfach als Spiegel seiner selbst erkennen. In der Einfachheit liegt für mich stets Genialität. Aber viele Menschen denken heute, daß sie so super schlau wären und all die Zeichen und Hinweise nicht beachten müssen. Müssen sie ja auch nicht, nur daß sich dann ihr Schicksal halt immer deutlicher zeigen wird, denn es fordert sein Recht ein. Reagieren wir dann mit Widerstand, so erzeugen wir Leid. Widerstand erzeugt Leid.

Zu allem, wozu wir Nein sagen, bleibt uns. Schon mal bemerkt?

So gestalten wir unser Schicksal dann auch selbst. Unsere eigene Einstellung ist dafür maßgebend. Auch der Grad, mit dem wir selbst werten, bewerten, urteilen und verurteilen. Könnten wir wenigstens mal die gröbsten Bewertungen sein lassen, so fänden wir schon viel Frieden - auch mit unserem Schicksal :-)

Sehr schön!

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wirklich sehr schön :)

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Meines Erachtens spielen beide Prinzipien für den Verlauf eines Lebens eine Rolle, wobei ich "Schicksal" weniger als "Beschluss von oben", sondern als die Bedingungen begreife, die von Kindesbeinen an als nahezu unveränderliche Leitmotive der Biografie vorhanden sind. Ich meine die genetisch programmierten und die durch frühkindliche Prägung von der Umgebung geformten Persönlichkeitsmerkmale, die uns immer wieder in eine bestimmte Richtung lenken, ob uns das gefällt oder nicht. Aus interner "Kursvorgabe" und zufallsbedingten Ereignissen und Begegnungen ergibt sich ein komplexes Gewebe, unser Leben. Mit dieser Thematik hat sich u.a. Max Frisch sehr intensiv auseinandergesetzt.

Es gibt ja Leute die behaupten dass es keine Zufälle gäbe. Aber wenn eine Frau über die Strasse geht und genau in diesem moment ein Bettrunkener, sie mit dem Auto überfährt wahr das dann wirklich kein Zufall? ich meine wäre sie ein paar sekunden später oder früher gekommen wäre nichts passiert.Das muss doch ein Zufall sein. Aber vielleicht war das wirklich einfach ihr Schicksal. Aber irgendwie hört sich das doch krank an. Ach ich weiss das doch nicht. es gibt halt einfach beides. Schicksäle und Zufälle. Und zusammen bilden sie eins.

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