An Asperger-Autisten: Welche (Spezial-)Interessen habt Ihr?

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Ich habe mir nie so wirklich Gedanken darum gemacht.

Allerdings zählt wohl Fotografieren von Wolken, Pflanzen und (für mich) interessanten Türen dazu.

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Danke, das ist sehr interessant (wirklich)!

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Danke fürs Sternchen :)

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Ich bin zwar zur Zeit noch nicht diagnostiziert, da die Wartezeiten für die Termine recht lang sind. Laut Psychiater und Therapeutin spricht bei mir aber alles dafür, dass ich mich auf dem Spektrum befinde. Selbst wenn sich herausstellt, dass ich kein Autist bin, ändert das nichts daran, dass ich ebenfalls Spezialinteressen besitze. Von dem her würde ich das schon so einschätzen, dass ich auf die Frage Antworten kann.

Also bei mir ändern sich die Spezialinteressen immer. Es gibt zwar ein "Über-Interesse", und zwar Wissenschaft, das ich schon immer habe, jedoch habe ich meine "Phasen" immer nur wenige Wochen bis 3 Jahre. Diese enden meist damit, dass ich schon alles über das Thema weiß und ich mich langweile oder es durch andere Interessen verdrängt wird.

Heutige Interessen sind:

  • Warframe (Videospiel): Ich habe bereits über 3000 In-Game-Spielstunden und hatte einen YouTube-Kanal, in den ich über 1000 Stunden Arbeit hineingesteckt habe. Ich bin absoluter Experte in dem Spiel: ich kenne alle Charaktere von A bis Z, kann alle Waffen und Verbesserungen anhand vom Vorschaubild erkennen (das sind etwa 400 Waffen und zig Mods), das Movement-System und Mechanismen im Schlaf beherrsche, und und und. Das Interesse hab ich seit etwa 3 bis 4 Jahren
  • Psychologie, insbesondere Störungen wie Autismus, Persönlichkeitssstörungen etc.
  • Physik (leider ohne mathematische Formeln weil ich eine Mathe-Niete bin, von dem her interessehalber und eher Hobby)
  • Chemie: ich werde mir mit Sicherheit einen Beruf in dem Bereich suchen und lese mir beispielsweise immer die Zutatenlisten/Inhaltsstoffe von Lebensmitteln durch, nur um neue Zusatzsstoffe wie z.B. Aromen, Farbstoffe, Süßstoffe, etc. googlen zu können weil es mich interessiert
  • Ernährung
  • Drogen/ Bewusstseinszustände
  • Astronomie
  • Pseudowissenschaften (Detox, Homäopathie, etc.)
  • Mode und eigenes Aussehen

Früher:

  • Handys und Elektronikgeräte (beispielsweise hab ich mit 9 Jahren bereits Lautsprecher etc. zerlegt, nur um zu schauen, was dort eingebaut ist)
  • Flugzeuge
  • Religionen und Sekten (bin selbst jedoch überzeugter Atheist)
  • Star Wars
  • Aquarium
  • Angeln
  • Bogenschießen
  • Mikroskopieren
  • viele Andere, die mir momentan jedoch nicht einfallen, sorry

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

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Wow, danke!

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Mein Spezialinteresse sind Fantasy- und SciFi-Rollenspiele (auf PC oder Konsole), in die ich manchmal ziemlich weit abtauche. Ich beschäftige mich dann auch intensiv mit der Hintergrundgeschichte des Settings und sammle Informationen darüber aus allen verfügbaren Quellen.

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Super, danke!

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Asperger, welcher Beruf passt zu mir und meinen Spezialinteressen?

Hallo ich bin neu hier :)

Ich habe diagnostiziertes Asperger Syndrom und bin sehr überempfindlich. Ich ertrage keine lauten Geräusche, helle Lichter, starke Gerüche, Berührungen und bin sehr schüchtern. Meine Spezialinteressen sind lesen, schreiben, Musik und Wissen. Ich liebe es zu lernen, lese und schreibe immer und überall. Mich faszinieren die Medizin (leider bin ich Schulisch nicht gut genug sonst würde ich Medizin studieren), Pathologie, Psychiatrie, Psychologie, Rechtspsychologie, Juristik, Kriminologie und Forensik. Ich bin sehr Musikalisch, spiele seit 5 Jahren Saxophon und habe mir das Klavier spielen selber bei gebracht. Ich bin sehr begabt im zeichnen und nähen und habe mir auch schon selber Kleider genäht. Ich habe einen sehr grossen Wortschatz, liebe Wissenschaftliche Texte oder Gedichte von Goethe, Shakespeare... Ich hätte gerne einen beruf der all meine Interessen und stärken beinhaltet, habt ihr eine Idee was zu mir passen könnte?

Ps: Obwohl ich sehr schüchtern bin kann ich mir gut vorstellen mit Menschen zusammen zu arbeiten. Schon mal danke im Voraus :)

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Könnte ich im autistischem Spektrum sein?

Hey, ich bin ein 15 jähriges Mädchen und lebe nun seit über einem halben Jahr in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung. Ich habe Depressionen diagnostiziert und es steht der Verdacht auf eine Borderline-Persöhnlichkeitsstörung immer mal wieder in Anbetracht. Vor circa drei Jahren wurde das erstmals diagnostiziert. Ich war bereits drei Mal für immer ungefähr zwei Monate in einer KJP, nahm schon einige Antidepressiva, hatte einen Suizidversuch und verletze mich selbst. Bei einem IQ-Test in der KJP kam heraus, dass ich hochbegabt bin. Es fällt mir sehr leicht logische Zusammenhänge zu bemerken und besonders habe ich eine Begabung für Sprachen. Mein Vater hat kein Sorgerecht, weil er eine Psychose hat und meine Mutter Angst hatte, ich könnte zu ihm ziehen, wenn ihr was geschehe. Aufgrund der Schwangerschaft war meine Mutter einige Jahre depressiv. Mein Stiefvater starb vor etwa zwei Jahren.

Nun dazu, wie ich auf die oben gestellte Frage komme, ob ich eventuell im autistischem Spektrum liegen könnte. Ich habe keine "wirklichen" Beziehungen zu Menschen. Beziehungen schon, aber keine richtige Bindung. Natürlich "liebe" ich meine Familie und Freunde, aber ich habe noch nie in meinem Leben jemanden vermisst. Ich mag keine Familienfeste und so weiter. Am liebsten wäre es mir, es gäbe eine Möglichkeit, keine Kontakte haben zu müssen. Ich würde gerne in ein anderes Land ziehen und keine Familie mehr haben müssen. Das klingt ziemlich hart und ich fühle mich deswegen schlecht. Ich habe heute mit einer Betreuerin darüber geredet und sie fragte mich, ob ich eigentlich einen Unterschied zwischen ihren ganzen Kollegen machen würde. Nein, mache ich nicht. Natürlich merke ich, dass jeder individuell ist, aber ich mag keinen total gerne oder überhaupt nicht. Es sind einfach Betreuer. Ich bin sehr beliebt, habe viele Freunde, aber keine, auf die ich nicht verzichten könnte. Aber damit meine ich nicht, dass ich sie nicht mag, im Gegenteil. Ich habe dann gesagt, dass ich möglicherweise einfach Bindungsgestört bin. Meine Betreuerin meinte, es könnte auch sein, dass ich autistische Züge habe, weil ich zum Beispiel Struktur sehr wichtig finde und sie auch einfach brauche. Ich mag keinen Körperkontakt. Habe noch nie jemanden vermisst. Und würde mich für Dinge interessieren, die eher "ungewöhnlich" sind. Ich bin sozial sehr kompetent, aber habe nicht unbedingt das Bedürfnis nach sozialem Kontakt. Ich kann mir gut Zahlen- oder Buchstabenreihen merken. Außerdem sage ich oft Dinge, die wirklich gut gemeint sind, aber nicht als solches anerkannt werden. Ich habe einen speziellen Humor. Bin zwar intelligent, aber "stehe auch oft auf der Leitung". Und eigentlich hasse ich Sprichwörter und weiß deren Bedeutung nur, weil es mir gesagt wurde.

Ich würde mich über Antworten freuen. Natürlich weiß ich, dass das hier keine Diagnose ersetzt. Für weitere Fragen stehe ich gerne bereit.

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Was für Interessen/ Hobbys übt Ihr aus und habt Ihr auch Probleme ''Spielpartner'' zu finden?

Hallo Community,

Mir fällt schon seit längerem auf, dass die meisten Menschen (Bekannte, Freunde, Familie) relativ wenig Interessen haben.
Die meisten interessieren sich überwiegend für Computer-Spiele, Fussball und TV.
Ich persönlich kann damit eigentlich recht wenig anfangen, weswegen ich womöglich auch schwer Anschluss in der Gesellschaft finde.

Ich habe zwar keine Ahnung, wie man einen richtigen Smalltalk führt, aber mit mir kann man eigentlich wirklich über alles reden, wenn man mal das Gespräch findet. Ich bin ein ziemlich wissbegieriger Mensch und hab' ein breites Spektrum an Wissen. Nur sind das überwiegend Fachthemen wie z.B. Biologie, Heilmethoden (Pflanzen), Psychologie, Musiklehre, Computer... Aber auch normales Allgemeinwissen.
Dazu bin ich noch kreativ und handwerklich begabt.
Eigentlich müsste man meinen, ich könnte damit prahlen, aber in Wahrheit fühle ich mich bei den meisten Leuten (Auch Bruder z.B.) eher als ''Sonderling''


Ich frage mich, ob das gerechtfertigt ist ?
Ich meine, auch wenn ich von etwas erzähle, wovon mein Gesprächspartner noch nichts weiß, kann man doch trotzdem ein wenig Interesse zeigen und evtl. fragen stellen. Stattdessen wenden sich die meisten von mir ab und schenken lieber Ihrem Smartphone Aufmerksamkeit, oder winken mich einfach weg.
Ich weiß nicht, so altmodisch kann ich doch nicht mit 26 sein, das ich noch so viel Wert auf respektvollen Umgang lege... Oder sehe ich das zu kritisch ?

Ich habe auch schon ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich nicht vielleicht an dem Asperger Syndrom leide. Und auch wenn ich psychisch mit Depression und Panikattacken kämpfen muss(te), bin ich mittlerweile eigentlich ziemlich stabil.
Mein damaliger Therapeut sagte mir mal, dass wenn man sich vermehrt Gedanken darüber macht, eine Krankheit zu haben, wird die Psyche höchstwahrscheinlich irgendwann auch wirklich glauben das es so ist. Deswegen versuche ich nicht daran zu denken.

Ich frage mich trotzdem ob ich mein Unterbewusstsein in den letzten Jahren so durcheinander gebracht habe, dass ich jetzt nicht mal mehr selbst weiß, was der Fehler ist. Liegt es vielleicht einfach nur an alle falschen Menschen, an die ich in den letzten Jahren geraten bin, oder habe ich wirklich einfach nur ein Knacks weg...?

Auch wenn ich mal bei einer ambulanten Therapeutin war und ein vorläufiger Test auf AD(H)S gedeutet hat, will mein Psychiater, den ich jetzt seit über 1 Jahr habe nicht glauben das ich es habe.

Ich weiß gerade nicht, ob ich mich (wieder) selbst ändern muss, oder ob ich einfach nur in der falschen Gesellschaft lebe...

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Ich fühle mich nicht wie ein Autist

Hallo, Ich bin 14 Jahre alt und bin durch Zufall auf das Thema "Asperger-Syndrom" gestoßen. Im Internet habe ich dann gelesen, gelesen und gelesen. Ich denke, ich habe hier alle Antworten der Fragen über das Thema gelesen. Und bei den Symptomen dachte ich, ich werde beschrieben. Mittlerweile habe ich alle Tests gemacht und alle sprechen dafür, dass ich Asperger-Autistin bin. Den Augentest habe ich sogar weinend abgebrochen, da ich einfach nicht wusste, was diese Leute fühlen. In der Schule habe ich wenige schlechte Freunde, mit denen ich nicht einmal einmal im Monat etwas unternehme. Ich werde sogar oft angesprochen, warum ich so böse/traurig schaue, auch wenn ich gerade der glücklichste Mensch auf Erden bin. In der Schule bin ich ziemlich still, außer ich habe zufällig die gleichen Interessen wie jemand, dann quatsche ich denjenigen nämlich mit allem, was ich weiß voll. Nach der Schule werfe ich den Rucksack weg und setze mich vor meinen besten Freund den PC. Die meiste Zeit bin ich in Internetforen, schreibe selbst aber nie etwas. Ich informiere mich auch gerne über verschiedene Religionen und Kulturen. Wenn ich mit Internet fertig bin, schreibe ich gerne Kurzgeschichten und Rezensionen. Große Macken von mir sind meine Unordentlichkeit und meine Blindheit (Ich finde Sachen nicht, die vor meinen Augen liegen). Ich habe eine schlechte Motorik und einen schlechten Koordinationssin.Ich hasse Teamwork, da ich nicht gerne rede und trotzdem meinen Kopf durchsetzen möchte. Ich sage oft Sachen, die nicht böse gemeint sind, doch andere oft verletzen. Manchmal habe ich das Gefühl, das alle anderen einfach zu dumm sind,um mich zu verstehen. In der Schule schreibe ich die besten Aufsätze, doch wenn ich zu anderen etwas sagen/schreiben soll, geht es nicht; wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe ich diese Frage mit einem dämlichen "Hallo" angefangen. Eine Diagnose habe ich offiziell noch nicht, doch der Verdacht liegt nahe. Ich habe eine Psychologin, der ich meinen Verdacht sagen könnte, doch ich schlüpfe vor fremden Leuten immer in eine andere Rolle. Sie kennt mich sozusagen nicht. Ich habe ihr gesagt, dass ich ein kontaktfreudiges, selbstbewusstes Mädchen bin. Als ich mit den AS-Test fertig war und alle positiv waren, habe ich erst gelacht, dann geweint. Jetzt sehe ich alles so komisch. Ich verstehe nicht, warum ICH AS haben sollte. Es ist so anders zu wissen, dass man anders ist als zu glauben,dass man anders ist. Viele Symptome habe ich euch auch noch nicht genannt. Wie seid ihr damit klar gekommen, dass ihr "anders"seid? Und wie soll ich meiner Mutter meinen Verdacht erzählen?

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Bin ich "zuviel" introvertiert: ist mein Verhalten zur (sozialen) Außenwelt unmenschlich. Wie würdet ihr mich beurteilen?

Mir gefällt es, wenn ich meinen sozialen Kontakt zur Außenwelt minimal halte sprich: ich rede kaum mit Menschen(Familie ausgeschlossen), nur wenn es nötig ist z.B an der Kasse o.Ä. Snapchat, Instagram & co. habe ich garnicht und Whatsapp benutze ich auch minimal. Wenn ich nicht mehr auf gf.net on wäre, wäre mein Draht zu fremden Menschen nahezu 95% abgekappt bzw. verloren.

Es liegt nicht daran, dass ich zuwenig Selbstbewusstsein habe oder schlecht bei Mitmenschen ankomme. Laut den Mädchen bin ich echt attraktiv(xD), ich blocke jedoch jeglichen Kontakt zu (alten) Klassenkameradinnen ab. Ich muss auch nicht Mädchen hinterhergucken, es fühlt sich schon merkwürdig an wenn meine Kumpels über die Figur von anderen Mädchen(die z.B vorbeilaufen) reden und ich nicht mal raufgucke bzw. mitrede. Ich hatte auch noch nie was mit Mädchen zutun(ich bin heterosexuell)... aber das ist nicht das Problem.

Ich habe zwar gute Freunde, fühle mich aber eigentlich immer unwohl wenn ich mich mit Personen treffe/verabrede. Laut den ehrlichen Meinungen meiner Freunde bin ich erstaunlicherweise (!) ein witziger und netter Typ. Ich denke mir immer vor dem Treffen mit den Kumpels "Oh Gott, schon wieder ein Treffen mit den Idioten", "Ich würde lieber zuhause rumhocken", "Muss ich dahin gehen...?" aber wenn ich mal mittendrin bin, bin ich komischerweise offen und humorvoll(egal ob das Freunde oder "Fremde" sind).

Das ist echt komisch, es fühlt sich so an, als ob ich quasi 2 Hebelschalter im Kopf habe welche ich nicht (bewusst) kontrollieren kann: einmal den "antisozialen, introvertierten"-Modus und den "offenen, humorvollen, coolen"-Modus.

Manchmal bin ich etwas "lonely/traurig", weil ich weiß, dass ich niemanden mein wahres-Ich zeigen kann oder überhaupt jemand versteht, wer ich bin bzw. wie ich ticke (ich habe noch dazu ein mildes Asperger-Syndrom, es macht es nicht unbedingt leichter...). Diese Momente sind echt nur für paar Stunden, ansonsten lebe ich persönlich in einer Art "Neutralität": ich bin weder glücklich(bin aber dafür dankbar, dass ich hier in Deutschland wohne), traurig, wütend noch depressiv.

Mein Verhalten stört mich persönlich nicht, aber mich würde es gerne mal interessieren, wie andere mein Verhalten "beurteilen". Ich möchte hiermit nicht als "besondere Schneeflocke" herausstechen xD. Also seit ehrlich und habt keine Gnade xD.

Danke an alle, die bis hierhin gelesen haben.

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Wo auf Asperger-Syndrom testen lassen?

Hallo,

meine Mutter ist fest davon überzeugt, dass ich das Asperger-Syndrom habe. Mein Vater und mein Onkel meinen auch das ich es habe könnte. Nun wollte ich fragen wo man das am besten Testen lassen kann. Vielleicht kann mir jemand jemanden im MTK empfehlen oder so.

Danke schon mal.

Isabelle

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