Amazon wegen Gutschein Fake Bankdaten eingeben strafbar?

5 Antworten

In diesem Fall hast Du per Gutschein gezahlt. Deine (falschen) Daten sind nun jedoch in Deinem Amazon-Konto hinterlegt. Diese solltest Du gegen die richtigen Daten austauschen, denn über die Verwendung falscher Daten von fake-it solltest Du Dich hier informieren:

http://www.giga.de/extra/ratgeber/specials/fake-it.biz-fake-identitaeten-falsche-konto-daten-generieren-ist-das-legal/

Der Artikel hat hier in sofern keine Relevenz, da der FS nicht versucht hat mit diesen Daten an Ware ohne Bezahlung zu kommen sondern sie nur genutzt hat um seinen Gutschein einsetzen zu können.

Damit bliebe das ganze definitiv straffrei, weil dem Gegenüber kein Vermögensschaden entstanden ist nur der Bruch der Amazon AGBs bliebt übrig.

Anders sähe es erst aus, wenn die Bankdaten von einer real existierenden Person gestohlen sind, da sie jedoch generiert sind spielt auch das keine Rolle.

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@Darkmalvet

Und bitte doch meine Antwort genau lesen:

Deine (falschen) Daten sind nun jedoch in Deinem Amazon-Konto hinterlegt. Diese solltest Du gegen die richtigen Daten austauschen,

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@haikoko

Was soll der Hinweiß auf zitierten Satz jetzt bezwecken, ich habe diesen Teil deiner Antwort mit keinem Wort angezweifelt.

Mir ging es ledigtlich darum, herauszuarbeiten, dass der im Artikel beschriebene Betrugfall hier nicht vorliegt.

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@Darkmalvet

Und mir ging es darum herauszuarbeiten,  dass der Fragesteller die Kontonummer bei Amazon ändern muss. Sonst gibt es beim nächsten Kauf mit der gespeicherten Fake-Kontonummer Probleme, bzw. wird es strafbar.

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Strafbar per Gesetz ist es vermutlich (noch) nicht.

Aber: Du hintergehst Amazon und du verstößt gegen die Amazon-AGB!
Amazon hat genug interne Möglichkeiten gegen solche Verstöße vorzugehen und Amazon nutzt die auch, wenn so ein "Betrüger" erwischt wird.
Z.B. indem der Account gesperrt wird und das Guthaben nicht mehr verfügbar ist.
Hier ein paar Bsp:
www.gutefrage.net/frage/geld-von-amazonkonto
www.gutefrage.net/frage/amazon-konto-wurde-ohne-grund-gesperrt

Dein mulmiges Gefühl ist absolut angebracht bei so einer unehrlichen, unberechtigten, "betrügerischen" Aktion!
Hast du gar kein Unrechtsbewusstsein???
Dass du mit Gutschein bezahlt hast, ändert NICHTS an der Tatsache, dass du Amazon hintergangen hast und dass deine Bestellung unberechtigt ist und unter falschen Voraussetzungen getätigt wurde!

Solche Leute wie DU, die lügen, die falsche Voraussetzungen vortäuschen, die einen Fake-Account verwenden und die sich nicht an die Regeln halten, die will KEIN Anbieter als Kunde haben!

Amazon hat allerdings kein Recht vorhandenes Guthaben einzubehalten sonst begeht Amazon seinerseits eine Unterschlagung an dem jeweiligen Nutzer.

Ebenso hat Amazon kein Recht den Zugang zu gekaufen Medienprodukten zu verweigern, wer also bei Amazon Video Dinge erworben hat hat einen Anspruch darauf, dass diese auch nach Accountsperre noch zugänglich sind, daran muss Amazon sich halten die Gesetze gelten für alle.

Andere Anbieter wie z.b. Steam setzen das eleganter um, dort gibt es den Community Ban, man kann alle Bereits erworbenen Dinge benutzen, ist aber in der Community gebannt und von weiteren Käufen außer mit Restguthaben abgeschnitten.

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Hallo bananajoe2016

Es ist definitiv nicht strafbar solange du die Fakedaten nicht verwendest um damit etwas zu kaufen ohne zu bezahlen, dann wäre es ein Betrug.

Einen Betrug alleine mit falschen Daten gibt es nicht solange dem gegenüber kein Vermögensschaden entstanden ist, da du per Gutschein bezahlt hast ist das nicht der Fall.

https://dejure.org/gesetze/StGB/263.html


(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Was du allerdings getan hast ist ein Bruch der AGBs von Amazon, Amazon kann deinen Account deswegen sperren, wenn sie es rausfinden.

LG

Darkmalvet

Hallo Darkmalvet,

Bist du sicher? Ich möchte kein Risiko eingehen. Ich habe gerade etwas von Urkundenfälschung gelesen, auch auf gutefrage.net https://dejure.org/gesetze/StGB/267.html

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@bananajoe2016

Zugangsdaten im Internet sind keine Urkunde, eine Urkunde ist ein offizielles Dokument, von daher fällt Urkundenfälschung raus.

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@bananajoe2016

Ja aber:

Er hat Abs. 2 nicht ebenfalls reingestellt. Dort heißt es nämlich:

"Der Versuch ist strafbar"

Wenn du also schon versuchst mit den falschen Daten einzukaufen oder dir einen Vorteil zu verschaffen wäre es schon strafbar.

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@kevin1905

Absatz 2 ist hier von keiner Relevanz, solange er den Gutschein nutzt kann kein Vermögensschaden entstehen, damit kann auch kein Betrug versucht werden.

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