Aluminium im Trockenbau als Dampfbremse?

6 Antworten

Da hast Du die Dampfsperre gefunden. Heute wird der ganze Aufbau i.d.R. mit Kunststoff-Folien hergestellt. Die reißen nicht so schnell ein wie Alu und sind gut auf bestimmte Werte einzustellen.

Bei mehreren Herstellern findest Du im Internet den erforderlichen Schichtenaufbau.

Die beiden Folien werden auf den beiden Seiten der Mineralwolle angeordnet.

Du mußt bei der Wiederherstellung des Dachs darauf achten, daß durch die äußere Folie mehr Wasserdampf hindurch kann als durch die Folie auf der Innenseite des Dämmstoffs.  Der sogenannte Sd-Wert (Wasserdampfwiderstand) der inneren Folie muß also größer sein als der sD-Wert der äußeren Folie.

Damit wird verhindert, daß mehr Feuchte eindringt als ausdiffundieren kann.

Das ist leider so. Leider sind die Bauvorgaben manchmal falsch. Eine Dampfsperre hat eigentlich grundsätzlich nichts in einer Hauswand zu suchen. Nur, . wenn mit Mineralwolle gedämmt werden soll, bleibt manchmal nichts anderes übrig. Man muss unter allen Umständen verhindern, dass die Wolle nass wird. Wenn sie einmal nass ist, wird sie nicht wieder trocken und verliert die Dämmwirkung. Am Besten sind Dämmungen aus Zellulose, die können beträchtliche Mengen Feuchtigkeit aufnehmen und auch wieder abgeben.

Die Aluminiumplatten sollen Wärmestrahlung zurück in den Raum reflektieren und als Dampfsperre dienen. Die Isolierung neu aufbauen. Mit dampfdurchlässiger Folie ( luftdicht verklebt), Mineralwolle, dampfdichte Folie ( luftdicht verklebt) und dann Gipskartonplatten.

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Danke!

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