Alternativer Beruf zum Rettungssanitäter?

3 Antworten

Hi,

eine wirklich "gleichwertige" Alternative ist schwer zu finden, Umchulungsmöglichkeiten sind praktisch ausgeschlossen.

Der Knackpunkt ist einfach: der Rettungssanitäter ist "nur" eine 520-Stunden-Qualifikation, und keine Berufsausbildung. Damit fallen gerade die Umschulungsmöglichkeiten prakisch weg.

Wie RedPanther schon geschrieben hat - EH-Ausbilder oder Betriebssanitäter wären entsprechende Möglichkeiten. Gelegentlich sucht der ärztliche Bereitschaftsdienst Fahrer, wo durchaus auch RS eingestellt werden.

Davon abgesehen wird es schon eng...

Die Frage ist: muss er den Job aufgeben? Es sollte zumindest mit dem Arbeitgeber besprochen werden, ob ein Einsatz ohne Fahrertätigkeit (heißt: nur auf dem KTW) möglich ist - gegebenenfalls kann man auch bei diversen Krankentransportunternehmen mal anfragen.

Auf kurz oder lang sollte dennoch in Erwägung gezogen werden, eine Berufsausbildung - egal, ob fachnah oder nicht - zu absolvieren.

LG

Woher ich das weiß:Beruf – Ausbildung und hauptamtliche Tätigkeit als NFS

So, wie ich es verstanden habe, wird dem Menschen nur der Erwerb oder die Verlängerung des LKW-Führerscheins wegen der Augen verweigert. Demnach sollte er einen handelsüblichen KTW sogar weiter fahren dürfen.

(Klar: Obs sinnvoll ist, wenn die Augen bekanntermaßen schlecht werden, ist ne andere Sache...)

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@RedPanther
So, wie ich es verstanden habe, wird dem Menschen nur der Erwerb oder die Verlängerung des LKW-Führerscheins wegen der Augen verweigert. Demnach sollte er einen handelsüblichen KTW sogar weiter fahren dürfen.

So habe ich es auch verstanden.

Das Problem ist - an Rettungssanitätern mangelt es oftmals weitaus weniger, als an RA/NFS. Bei uns sind z.B. alle RS-Planstellen auf der Hauptwache und unseren Außenwachen besetzt - plus 2 FSJler, plus Azubis.

Da sind manche AG doch geneigt, den nur noch beschränkt einsetzbaren RS "vor die Tür" zu setzen..

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@SaniOnTheRoad

Genau davor hat mein Mann jetzt Angst.. Sobald er den LKW Führerschein verliert, verliert er seinen Job, obwohl es hier bei uns im Kreis einen recht grossen Mangel an RS gibt.

Aber vielen lieben Dank für eure Hilfe und Ideen, ich hoffe, dass ich ihn irgendwie davon überzeugen kann, dass es im Zweifel auch noch andere Möglichkeiten gibt ☺️

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Ist er Rettungssanitäter ("angelernte Hilfskraft", keine Berufsausbilung), oder ist er Rettungsassistent oder Notfallsanitäter?

Wenn ersteres, dann hoffe ich, dass er dazu noch eine Berufsausbildung hat. Wenn nicht, sollte er diese erst einmal machen und in dem Beruf dann arbeiten. Alternativ vielleicht noch Ausbilder für Erste Hilfe oder Betriebshelfer.

Wenn RA/NFS, würde mir Betriebssanitäter in nem größeren Betrieb einfallen, oder am Triageposten in einer Notaufnahme.

Huhu RedPanther,

Er ist "nur" Sanitäter, und der ganze Schlamassel ist beim vorgehabten Jobwechsel herausgekommen, wo er eigentlich seinen NFS machen wollte...

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Wenn er RA/NFS ist kann er ja als Verantwortlicher auf dem RTW/KTW fahren. Wenn nicht, dann hat er erstmal ein Problem. RS ist halt keine Berufsausbildung und man kann daher auch nicht viel erwarten.

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Vermutlich ist hier eine neue Berufsausbildung erforderlich. Wie wäre es mit Krankenpfleger oder Altenpfleger? Oder erst mal die entsprechende Helferausbildung?

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