Alternative zu Makroobjektiv?

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6 Antworten

Ideal wäre auf jeden Fall ein Makroobjektiv. So ein Makroobjektiv ist ja nicht nur für Makros geeignet, man kann es sehr gut für Portraits verwenden oder auch für Landschaftsaufnahmen (wenn die Brennweite passt).

Ich hab z.B. das 90mm Makro von Tamron (davon gibt es drei Versionen, ich hab die mittlere für ca. 400,- €: Tamron SP 90mm f/2.8 VC USD di Macro F004). Das ist ein tolles Makroobjektiv, das ich aber auch gerne mal für Portraits oder Landschaften verwende. Ebenfalls zu empfehlen wäre z.B. auch ein Sigma 105mm f/2.8.

Auch ein 50mm f/1.8 wäre besser, als Dein 18-250mm Suppenzoom, für Makroaufnahmen würde ich aber in jedem Fall ein Makroobjektiv vorziehen. Lösungen mit Nahlinsen oder auch Zwischenringen haben auch immer ihre Nachteile (bei Nahlinsen z.B. verschlechtert sich auch meist die Abbildungsqualität, bei Zwischenringen verliert man Lichtstärke).

Dein 18-250mm würde ich früher oder später aber sowieso durch andere Objektive ersetzen. Eine DSLR mit so einem Objektiv zu verwenden ist schon eher kontraproduktiv, wenn man alles mit einer Linse abdecken will, ist man mit einer guten Bridgecam besser beraten und einige Bridgecams eignen sich auch gut für Makroaufnahmen. Um die Möglichkeiten einer DSLR nutzen zu können sollte man eher Objektive verwenden, die nicht so einen großen Zoombereich, dafür aber eine gute Lichtstärke, Schärfe und Abbildungsleistung haben, denn was das betrifft, sind solche Supperzoomobjektive wie ein 18-250mm oder 18-300mm ziemlich schlecht. Am besten sind da, in der Regel, Festbrennweiten, aber es gibt natürlich auch gute Zoomobjektive. Als Standardzoom wäre z.B. ein Tamron 17-50mm f/2.8 eine gute Wahl, im Telebereich sind die 70-200mm f/4 oder f/2.8 (gibt es von verschiedenen Marken) sehr gut (leider sind die aber meist auch ziemlich teuer).

Gurkenschale1 15.07.2016, 13:34

Ich möchte mir eh wenn möglich ein gutes Tele kaufen, aber die sind ja wie gesagt sehr teuer und als 15-Jährige Schülerin ist das Budget eben sehr begrenzt.. 

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Alle Alternativen machen keinen Spaß.

Für lebende Tiere ist der Nahabstand zu gering und Dir fehlt das Licht.

Spar ein wenig und kaufe Dir etwas in diese Richtung >> https://www.fotokoch.de/57474.html?redirect=57474&partnerid=10261&gclid=CNWpmPyE9M0CFWMq0wodhSMLeg

Und noch günstiger, kenne  diesen Shop allerdings nicht aus eigener Erfahrung >> https://tesento.com/store/index.php/catalogsearch/result/?q=amron+SP+AF+90mm+f%2F2.8+Di+Macro+1%3A1+Objektiv+canon+ef

Und noch etwas lichtstärker, leider auch teurer >> http://www.digitalkamera.de/Objektiv/Tamron/SP_AF_60_mm_20_Di_II_Macro_11_G005/10384.aspx

Das 50mm 1.8 ist natürlich eine Alternative.


Gurkenschale1 15.07.2016, 13:53

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B0077CNIBM?camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B0077CNIBM&linkCode=as2&pc_redir=T1&redirect=true&tag=httpwwwbenjam-21

Ist das gut? Das könnte ich mir gerade so leisten.. Hätte dann aber auch fast gar kein Geld mehr übrig. 😂

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Hayns 15.07.2016, 17:40
@Gurkenschale1

Das Tamron 90 mm, besitzt Wasser-/Staubschutz, damit würde ich dies den anderen vorziehen.

Das Tokina 100 mm könnte man dem Tamron 60 mm vorziehen.

Ist also Deine Entscheidung.

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Hayns 15.07.2016, 21:04
@Gurkenschale1

Mit Zwischenringen habe ich vor 111 Jahren mal experementiert. Sicher nicht mit gutem Glas kombiniert, konnte ich mir damals nicht erlauben.

Versuch mal, vielleicht mithilfe GF, heraus zu bekommen, wie sich die Naheinstellgrenze mit den Zwischenringen verändert. Dann musst Du entscheiden, ob es für Deinen Tier-Makrobereich förderlich ist.

Dann noch feststellen ob die Lichtausbeute noch etwas taugt.

Sicher ist es eine Erfahrung die Du machen kannst, vorab informieren kann Entäuschungen verhindern.

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Viele Profis arbeiten lieber mit Festbrennweiten, und das hat seinen Grund. Da du aber kein Profi bist, darfst du ruhig dein Sigma 18-250 verwenden. Nahlinse drauf und gut is.

Ein 50mm mit 1.8 ist ein guter Wert. Es ist Lichtstark. 1.4 wäre noch besser. Wenn dein "immer drauf" bei 18mm 3.5 hat, und bei 250mm 6.3, dann hat dein Sigma bei 50mm einen Wert von 3,89. Das ist für ein 50mm ein schlechter Wert. Kommt noch eine Nahlinse drauf wird`s noch ein bisschen schlechter. Wahrscheinlich werden auch noch andere Werte entsprechend schlechter sein. Aber tröste dich damit, dass heutzutage ein Gutes Objektiv keine Garantie für bessere Bilder mehr ist.     

Bei Makroaufnahmen hast du sowieso ganz andere Probleme um zu guten Aufnahmen zu kommen. Da zählt dann weniger das Equipment, als viel mehr die Beherrschung der Kamera.

Gurkenschale1 15.07.2016, 09:29

Wären die Ergebnisse mit einer Nahlinse und dem 50mm 1.8 sichtbar besser als mit Nahlinse und meinem 18-250? 

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Ich denke, dass ein 50F1,8 so oder so nur Vorteile bringt wo Du doch sonst immer mit einem 18-250 durch die Landschaft rennst.

Gurkenschale1 15.07.2016, 09:29

Welche Vorteile denn?

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MetalMaik 15.07.2016, 10:15
@Gurkenschale1

Es ist viel lichtstärker als Dein 18-250mm Suppenzoom und hat auch eine bessere Schärfe / Abbildungsleistung.

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Gurkenschale1 15.07.2016, 13:35
@MetalMaik

Aber ist es für Tierfotografie geeignet? Und wäre das 50mm mit Nahlinse ein Makroobjektiv-Ersatz? Klar nicht so gut wie ein richtiges Makroobjektiv, aber die sind momentan zu teuer für mich. 

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Vielleicht wäre ein Retroadapter was für dich.

http://www.traumflieger.de/desktop/retroadapter/retroadapter.php

Gurkenschale1 14.07.2016, 22:34

Sind die denn besser als Nahlinsen?

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lensflare 14.07.2016, 22:49
@Gurkenschale1

Ich vermute ja. Lies dir mal bei dem Link den Punt "Abbildungsqualität" durch. Aber was man bedenken sollte: Ein Retroadapter kostet nur ca. 15 Euro. Bei einer Nahlinse musst du deutlich tiefer in die Tasche greifen.

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nextreme 14.07.2016, 23:15

Für Retroadapter eignet sich allerdings besser der Weitwinkelbereich und das sollte man dazu sagen, man muss ggf so nah heran an das Objekt, dass man unter Umständen Probleme hat genügend Licht zwischen Objektiv und Motiv zu bekommen. Hinzu kommt, das es beim Verstellen der Blende zu Problemen kommen kann.

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