Altenpflegerin wurde entlassen, weil sie heimlich gefilmt worden ist....

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18 Antworten

Ich würde das Gespräch auf dem Amt suchen. Aus meiner Sicht ist das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber geschädigt, weil er nicht in Erwägung gezogen hat, mal mit ihr zu reden. Wer wöllte da noch arbeiten?

Wenn der Sachverhalt insgesamt klargestellt wurde, dass hier kein Missbrauch stattgefunden hat, sollte hier nicht sanktioniert werden.

Ich würde allerdings auch das Gespräch mit diesem bekloppten Sohn suchen, was ihm einfällt. Der hatte wohl Angst, dass ihm 15 Euro seines Erbes flöten gehen. Was hat denn die alte Dame zu diesem Verhalten gesagt? Wusste sie, was ihr toller Herr Sohn da gemacht hat mit den Kameras in ihrer Wohnung?

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:32

Sie hat es von den Polizisten erfahren und die Sachlage aufgeklärt. Daraufhin wurde ja die Anzeige fallen gelassen. Was dann weiter passiert ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass meine Cousine eine Karte von der Dame erhalten hat.

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Kommentar von ischdem
06.02.2015, 07:58

falsch

**die Pflegerin hat Trinkgeld angenommen das weiss jeder der in der Pflege arbeitet - das ist verboten - darum die Kündigung - dabei wurde sie gefilmt.

**

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Ich würde deiner Cousine dringend raten, sich von einem Juristen beraten zu lassen. Für mich als Nicht-Jurist, klingt das alles ziemlich klar nach Rufschädigung - mindestens in Form von übler Nachrede, wenn nicht gar in Form von Verleumdung. Dass sie den Job nicht wieder zurück wollte, ist meines Erachtens unerheblich.Solche Schikanen braucht sie sich nicht gefallen zu lassen. Ein angenehmes Arbeitsklima, kann dort nach diesem Vorfall nicht mehr herrschen.

Aber wie gesagt: nach einem Beratungsgespräch bei einem Juristen, ist sie schlauer.

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Guten Morgen lindgren,

das ist ja wirklich schlimm, was deiner Cousine da passiert ist!

Meine erste Empfehlung wäre, auf jeden Fall mit einem Anwalt zu sprechen und gegen die fristlose Kündigung anzugehen. Da die Anzeige fallen gelassen wurde, stehen die Chancen, die fristlose Kündigung in eine fristgerechte umzuwandeln, sicher nicht schlecht. Damit erledigt sich dann auch das Problem mit dem ALG, da die Sperrfrist aufgrund der fristlosen Kündigung verhängt wurde.

Ich hoffe, das hilft euch schon ein bisschen und drück alle Daumen! LG Kokosfloeckchen

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:33

Danke, das ist wenigstens etwas. Ich kann sehr gut verstehen, dass meine Cousine nicht zurück zu diesem AG will. Wie soll sie denn auch - wo das Vertrauen weg ist? Er hat ihr nicht vertraut, nicht mit ihr gesprochen. Sondern einfach fristlos entlassen, ohne überhaupt nachzufragen.

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Das scheint ein Fall fürs Arbeitsgericht zu sein. Entweder kann sie dort eine Abfindung einklagen oder es endet mit einem Vergleich. Ich denke, die Aussichten stünden nicht schlecht. Soweit ich weiß, kosten solche Verfahren für den Arbeitnehmer nichts. Lass Dich doch mal beraten von einem RA, der spezialisiert ist auf Arbeitsrecht. Kostet nicht die Welt.

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Kommentar von ischdem
06.02.2015, 07:42

faslch...sie hat gegen den Arbetisvertrag Trinkgeld angenommen

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Das Arbeitszeugnis steht ihr zu, da sollte Sie unbedingt nochmals darauf bestehen (muss eigentlich zum letzten Arbeitstag kommen wenn ich mich recht erinner. Ich würde dort auch nicht mehr arbeiten wollen,. Und als Examinierte Pflegekraft gibt es ja zum Glück Jobs wie Sand am Meer da sollte Sie ja innerhalb von ein paar Wichen unterkommen.

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Hallo,

allen voran eine böse Geschichte, keine Frage!

Nun aber muss man schon auch Realist bleiben, was ist denn passiert? Der Sohn hat die Pflegerin, Deine Cousine, des Diebstahls bezichtigt. Er hat auch die Kamera installiert. Damit ist er es der hier unrecht gehandelt hat, nicht das Unternehmen.

Du bist heute die Chefin des Unternehmens und eine Mitarbeiterin wird des Diebstahls bezichtigt, vermeidliche Beweise liegen vor. Wie würdest Du reagieren, welche Möglichkeiten hast Du?

Gerade in der häuslichen Pflege ist absolutes Vertrauen unentbehrlich und erst einmal erschüttert bleibt nur der Weg der Kündigung, es geht um den Ruf des Unternehmens und um Aufträge.

Nun stellt sich heraus das die Vorwürfe haltlos sind, schlimm und auch für das Unternehmen nicht angenehm, also kommt das Angebot die Arbeit wieder aufzunehmen und vielleicht ein paar erklärende Worte dazu. Alles in allem ist dem Unternehmen wenn überhaupt nur ein schnelles und eindeutiges Handeln vorzuwerfen. Versagt hat hier der Sohn, er hätte seine Mutter befragen können und wohl auch müssen. Nun ist auch die Polizei nicht zum Unternehmen gegangen um Deine Cousine anzuschwärzen, ich sehe auch hier keine Schuld.

Damit bleibt eben nur der Sohn und hier ist es in der Tat so das man diesen nun Anzeigen kann. Dies beginnt bei unerlaubten Aufnahmen .. was noch fraglich ist, in der eigenen Wohnung kann ich filmen was ich will, endet aber ganz sicher bei einer mutwilligen falschen Beschuldigung. Wenn also Anzeige dann gegen den Sohn.

Übrigen würde ich an der Stelle Deiner Cousine natürlich die Arbeit wieder aufnehmen und mir dann ggf. Gedanken machen ob ich mir was anderes suchen sollte.

Das Arbeitszeugnis usw. das ist .. sry. Pille Palle .. das kommt definitiv mit all den anderen Papieren wenn es bei der Kündigung bleiben soll.

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:46

Dieses Unternehmen hätte nach über 20 Jahren Zusammenarbeit mit meiner Cousine wenigstens vorher mit ihr reden können.

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deine cousine hat so ziemlich alles falsch gemacht, was sie falsch machen konnte.den AG kann sie zwar anzeigen, das ergibt aber wenig sinn. auch eine klage vor dem arbeitsgericht erscheint mir nicht sehr aussichtsreich. sie sollte nochmal zu ihrem AG kontakt aufnehmen und um ihren job kämpfen. wenn sie ihm mitteilt, dass sie zur zeit des anrufes völlig aufgelöst war und daher unbedacht sein angebot abgelehnt hat, hätte sie vielleicht eine chance. der sohn der alten dame hat sich wahrscheinlich strafbar gemacht (§ 201 a StGB), wohnräume dürfen nicht einfach per kamera überwacht werden.

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:39

Ganz ehrlich gesagt, verstehe ich deine Ausführungen nicht. Sie soll um ihren Job kämpfen? Sie wurde doch von dem fristlos gefeuert, ohne dass der AG mit ihr vorher gesprochen hat! Der AG hat ihr nicht vertraut. Und da soll man wieder arbeiten gehen? Als der Anruf kam, war die Kündigung schon in ihrem Briefkasten! Der AG hat nicht mal die Ermittlungsergebnisse abgewartet.

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Meines Erachtens nach, sollte sie den Sohn der Pflegeperson privatrechtilich auf Schadensersatz verklagen. Er hat, ohne zu ergründen, ob der zugriff im Auftrag der pflegenden Person war, die Anzeige erstattet. Dem AG kann man in dieser Situation wohl nicht direkt angreifen, er hätte allerdings mit einer Freistellung statt Kündigung reagieren können. Dass das Angebot der Wiedereinstellung nicht angenommen wurde, verstehe ich allerdings nicht, denn damit ist sie ja, auch in den Augen des AG, rehalbilitiert.

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 10:17

Mag sein,dass sie in den Augen des AG rehabilitiert ist....allerdings wird dann die Anzeige gegen den Sohn der alten Dame ein Interssenkonflikt werden -wenn die Dame noch von diesem Pflegedienst betreut wird.

Es bleibt ein fader Beigeschmack, würde sie den Job wieder annehmen. Ich kann sie sehr gut verstehen, dass sie sich lieber nach etwas anderem umschaut. Niemand muss sich so behandeln lassen.

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Der Arbeitgeber hat doch gesagt sie kann wieder anfangen zu arbeiten. Die Sache ist geklärt und jetzt soll sie sich zusammenreissen und nicht die Beleidigte geben. Man wird die Sache besprechen und zur Tagesordnung übergehen.

Wenn sie nicht zur Arbeit geht kann sie den nicht verklagen.

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:28

So einfach ist das nicht. Das Vertrauensverhältnis ist zerstört. Ein Arbeitgeber, der aufgrund eines vagen, ungeklärten Verdachtes ohne Rücksprache fristlos kündigt, wie soll man denn noch mit dem zusammen arbeiten können?

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Hallo.

Was besagt denn die Dienstanweisung?
Dürfen (Geld)Geschenke überhaupt angenommen werden?
Oftmals wird dies untersagt oder man muss (Geld)Geschenke dem AG vorlegen.

Liebe Grüße FD

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:31

Es dürfen kleine Beträge angenommen werden, sagte sie (bis zu 20 Euro), wenn es Weihnachtsgeschenke sind. In all den Jahren zuvor war es gang und gäbe.

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Kommentar von ischdem
06.02.2015, 07:51

Geldgeschenke annehmen ist ein Grund zur fristlosen Kündigung laut Arbetisvertrag und auch noch gegen das Heimgesetzt.. das weiss jeder der in der Pflege arbeitet und sie muss sich dann nicht wundern wenn sie die Kündigung bekommen hat.---

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Wenn sie seit 20 Jahren als Altenpflegerin arbeitet, sollte sie wissen das man nunmal kein Geld von Klienten annehmen darf und das Ärger geben kann. Ja, ok ist das nicht aber es ist leider so. Sie hätte das Angebot ihres Arbeitgebers annehmen sollen. Anzeigen kann sie ihn nicht, wofür auch?

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:50

Es geht hier nicht um die Annahme des Geldes, sondern sie wurde wegen Diebstahl entlassen.

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Kommentar von ischdem
06.02.2015, 07:39

sie darf kein GEld annehmen ..das ist ein Kündigungsgrund...laut Arbeitsvertrag

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Ich würde sagen ja. Es ist glaube ich auch nicht rechtesns einach ne Kamera zu installieren weil ja kein Grund vorlag.

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Kommentar von NSchuder
02.02.2015, 09:26

Der Arbeitgeber hat die Kamera aber nicht installiert sondern der Sohn. Den Arbeitgeber trifft also keine Schuld.

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Die Angelegenheit wurde doch geklärt. Sie hätte gerade jetzt das Angebot Ihres Chefs annehmen sollen. Sie hat sich nichts vorzuwerfen, wenn es den Tatsachen entspricht.

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:40

Nein, sie hat sich nichts vorzuwerfen. Sie fängt nicht bei dem an, weil da kein Vertrauensverhältnis mehr ist. Ich würde da auch nicht mehr arbeiten wollen.

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Geh zum anwalt für arbeitsrecht und sag , wegen dem vertrauensbruch zum arbeitgeber und der kündigung kannst du da nicht mehr arbeiten. Am ende einigt man sich auf eine abfindung und sag das du das sonst der presse erzählst. Ein Arbeitszeugnis bekommst du suf jeden fall , lass das aber auch vom Anwalt überprüfen.

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1) Ein Arbeitszeugnis steht ihr auf jeden Fall zu und da sich die Sache zu ihren Gunsten geklärt hat, darf von dem Vorfall auch nichts im Zeugnis stehen.

2)verklagen kann sie den Ex-Arbeitgeber nicht. Weshalb denn? Er hat ihr doch die Wiedereinstellung angeboten. Wenn sie selber ablehnt - wieso sollte der Arbeitgeber dafür Schadenersatzpflichtig sein?

3) Daran, dass sie kein ALG bekommt, ist sie selber schuld. Sie hätte dich das Angebot des Arbeitgebers annehmen .

4) Anzeige gegen den Arbeitgeberr? Wegen was denn? Was wäre ihm vorzuwerfen?

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:29

ungerechtfertigte fristlose Kündigung. Und wie soll sie denn wieder mit ihm arbeiten können,wo das Vertrauensverhältnis zerstört ist. Er hat nicht einmal mit ihr gesprochen, sondern nur fristlos gekündigt, nachdem es polizeilich bekannt wurde.

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Kamera nich terlaubt - Trinkgeld zu nehmen nicht erlaubt und kann zur fritlosen Kündigung führen.....

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Kommentar von flirtheaven
07.02.2015, 10:05

belege deine aussagen doch bitte. das von dir mehrfach zitierte heimgesetz gilt für ambulante pflegedienste nicht (§ 1 HeimG) und auch nach dem heimgesetz sind geringwertige aufmerksamkeiten erlaubt. (§ 14 HeimG). ich bezweifel auch, dass du ihren arbeitsvertrag oder ihren tarifvertrag kennst.

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Hallo, ich glaube diese Frage solltest du dir von einem Juristen beantworten lassen. Das Thema ist zu komplex um hier von Laien beantwortet zu werden.

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Deine Cousine hat alles falsch gemacht und will nun ja auch nicht mehr bei dem alten Arbeitgeber arbeiten.

Der hat zwar auch nicht alles richtig gemacht, aber kann von deiner Cousine für nichts belangt werden.

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Kommentar von lindgren
02.02.2015, 09:34

Was bitte hat meine Cousine genau falsch gemacht. Sie wird nicht zurück zum AG gehen, weil da kein Vertrauen mehr ist.

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Kommentar von ischdem
06.02.2015, 07:46

der AG hatte Recht mit der Kündigung...Sie Trinkgeld genommen geben die Arbetisvertragrichtlinien ---die Kündigung war rechtens da hilft auch kein Anwalt

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