Altenpflege-Personalmangel-Überprüfung

4 Antworten

Hallo wudiwudi,
ich würde eine Überlastungsanzeige schreiben, mit genauen Angaben, wer wann wie gearbeitet hat und unter welchen Bedingungen. Was dabei liegen geblieben ist und daß die optimale Versorgung der Bewohner unter diesen Umständen nicht gewährleistet werden kann. Das dann der Heimleitung schriftlich zukommen lassen mit der Bitte um Änderung der Umstände und Rückmeldung bis zum nächsten Tag.
Damit stellst Du sicher, daß Du die Missstände weitergegeben hast und Dich nicht mehr in der Lage siehst opimale Pflege zu gewährleisten.
Darauf muß der Heimleiter reagieren.
Heb Dir eine Durchschrift auf und laß Dir den Empfang gegenzeichnen.
Die Überlastungsanzeigen müsste es im Büro oder beim Betriebsrat geben.
Viel Kraft und Erfolg.

Für die Kontrolle der Heime gibt es mehrere Institutionen. Erst mal gibt es das Gewerbeaufsichtsamt. Ein Alten- und Pflegeheim ist ja in erster Linie ein lukratives Gewerbe.

Dann gibt es den medizinischen Dienst der Krankenkassen. Außerdem könnte das Gesundheitsamt involviert sein, wenn durch den Personalmangel die hygienischen Verhältnisse zu beanstanden wären.

Zusätzlich gibt es die "Heimaufsicht" Diese meldet ihre Kontrollbesuche aber sinnigerweise lange im Voraus an, damit es auch ja nichts zu beanstanden gibt.

Aber Vorsicht !!!

Wenn du als Mitarbeiter diese Missstände aufdeckst (Whistle-blower), spielst du mit deiner fristlosen Kündigung.

der Heimaufsicht einen Tip geben. Auch der MDK kümmert sich um so etwas

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Woher weiß ich welche Heimaufsicht für dieses Seniorenzentrum zuständig ist?

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@wudiwudi

Die regionale Heimaufsicht ist bei der Stadt oder beim Kreis angesiedelt...

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Ag akzeptiert Krankmeldung nicht?

Hallo. Folgende Situation: Ich arbeite in einem Pflegeheim auf einem Geschützen Bereich mit 13 schwerst dementen Bewohnern, ich arbeite überwiegend im Spätdienst und bin alleine im Spätdienst auf dem Wohnbereich. Ich habe meinem AG und meiner PDL mehrmals erklärt das es nervlich nicht mehr auszuhalten ist, innerhalb von 2 Stunden muss ich am Abend 5 Bewohnern das Essen anreichen, Brote schmieren,Küche abräumen, 13 Bewohner ins Bett bringen und die Dokumentation machen. Die Bewohner zeigen ein Herausfordernden verhalten, verlassen den Wohnbereich und alles muss ich alleine unter einen Hut bekommen. Wenn ich die A*Karte habe bin ich als Fachkraft alleine im Dienst und zusätzlich, neben meinem Wohnbereich auf dem ich alleine laufe, bin ich noch für ca.110 Bewohner zuständig Insulinspritzen, absaugen ect. Ich hab desöfterem angesprochen das ich am Ende bin, das ist einfach nervlich zu viel. Habe so oft am Ende des Dienstes nur noch geweint, bin Dauermüde, schnell reizbar aber dennoch bin ich freundlich und lache mit meinen Bewohnern, da die nichts dafür können. Letzten Freitag war ich am Ende, der Frühdienst hat mir 2 Leute zum waschen übergelassen, Arzt Visite und eine neu Aufnahme, ich wusste nicht wo ich anfangen sollte, weil die Mahlzeiten muss ich auch selber machen, bin zur pdl und sagte ich kann nicht mehr. Am Sonntag ist dann mein Hund im Alter von 12,5 Jahren verschwunden nachdem sie massiv dünnflüssig abgeführt hat wir Haben sie bis in die Nacht gesucht. Mir wurde plötzlich alles zu viel, ich hab geheult wie eine irre, hab keine Luft bekommen, weil ich so stark geweint habe und habe mich spät Abend krank gemeldet, es ging nicht anders. Da wir eine Krankmeldung ab dem 3 Tag benötigen hab ich mich Montag gemeldet das ich am Dienstag wieder komme. Am Dienstag musste ich zum Chef und er sagte das er die Krankmeldung nicht akzeptiert, besonders nicht , weil ihm gesagt worden ist das ich krank bin, weil mein Hund krank ist. Hab ihm erklärt das es mit dem Hund das Fass zum überlaufen gebracht hat und er hat es im Haus gehört aber nicht von mir persönlich. Und er meinte so wurde es mir übergeben und ich trage sie mit Minus Stunden ein. Ich weiß nicht woher er die Aussage hat, jedenfalls nicht von mir. Darf er die Krankmeldung einfach ablehnen und mich mit Minus Stunden eintragen ?

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Ppflegehelfer als Fachkraft anerkennen?

Hey Leute, zur Zeit schreibe ich eine Facharbeit zum Thema Fachkräftemangel. Eine gute und schnelle Möglichkeit wäre es Pflegehelfer nach einigen Jahren Berufserfahrung als Fachkraft anzuerkennen (nach Prüfung etc.). Darüber möchte ich jetzt gar nicht diskutieren. Mir geht es darum, dass eine ehemalige, ältere Kollegin vor einigen Jahren mal als Fachkraft anerkannt wurde "nur" weil sie genug Berufserfahrung hatte. Nach wenigen Jahren wurde es aufgrund gesetzesänderungen ihr wieder aberkannt und sie hat wieder als Helfer gearbeitet.

Für meine Facharbeit hätte ich gerne ein paar Eckdaten dazu. Ich kann aber so im Internet nichts dazu finden, bzw. Ich weiß nicht mal wie man dieses Anerkennungsverfahren genau nennt.

Weiß jemand was darüber und kann aus eigener Erfahrung was dazu sagen ?

Weiß jemand wo ich mich informieren kann ?

Weiß jemand wie man das nennt ?

Die besagte Kollegin kann ich leider nicht mehr fragen.

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