Als Inzest-Kind, selbst Kinder bekommen?

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8 Antworten

Inzest ist die Bezeichnung für Sexualbeziehungen innerhalb naher Verwandter, aber nicht eine Bezeichnung für einen Menschen.

Du meinst einen Mann, der aus einer Inzest-Beziehung hervorgehangen ist, dessen Eltern also nahe Verwandte sind? Das musst du dann anders ausdrücken.

Es ist Unsinn, dass die Nachfahren eines solchen Menschen Behinderungen haben müssen. Es gibt lediglich das Risiko, dass es in der Familie Erbmerkmale für eine rezessive Erbkrankheit geben könnte. Eine solche Erbkrankheit - wenn sie denn überhaupt vorhanden ist, was nur wenig wahrscheinlich ist - kommt normalerweise nicht zum Ausbruch. Sie kommt nur dann zum Ausbruch, wenn sowohl der Vater als auch die Mutter dieses Merkmal an das Kind weitergibt. Das ist das Risiko, das es bei verwandtschaftlichen Beziehungen gibt.

Das Risiko ist auch erhöht, weil z. B. Geschwister gleiche Gene mit gleichen Schäden haben können.

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Kommentar von landregen
25.12.2015, 14:34

Es ergibt sich zusätzlich auch daraus ein erhöhtes Risiko, dass zum Beispiel Geschwister an gleichen Genen gleiche Fehler haben können und wenn diese zusammenkommen, etwas in Erscheinung treten kann, was es bei stärker gemischten Genen nicht getan hätte.

Tatsächlich ist die Rate der Geistigbehinderten, die aus Geschwisterbeziehungen in den letzten Jahrzehnten hervorgegangen sind, sehr hoch. Jedoch liegt das wahrscheinlich zum geringsten Teil am Inzest. Tatsächlich sind Geschwister, die Kinder zeugen, statistisch zu einem hohen Prozentsatz selbst geistig minderbegabt.

Siehe auch hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/risikofaktor-inzest-was-steckt-hinter-dem-tabu-1.270521

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Habe ich das jetzt richtig verstanden: Der Mann ist durch welche Inzest-Verbindung auch immer entstanden, die Frau ist "normal", also hat nicht-verwandte Eltern.

Ich vermute mal, dass bei einem Kind aus einer solchen ^^ Verbindung auch keine größere Gefahr einer Behinderung besteht, als bei einer Verbindung von zwei "normalen" Eltern.

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Kommentar von Hatschi007
25.12.2015, 14:32

mag sein, da sich die gene wieder verdünnt haben, aber dennoch ist die gefahr höher etwas weiterzugeben, was nicht üblich ist, wenn nicht gleich von anfang an, entfernte gene vorhanden waren. Es hängt alles von dem verwandtschaftsgrad ab.

geschwister oder eltern ist schon sehr nahe, Tante / Onkel ist schon etwas weiter.

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Also erstens hat ja nicht jedes Inzest kind behinderungen, die Wahrheit ist nur höher und die Wahrscheinlichkeit ist immernoch höher als bei paaren wo beide aus 2 verschiedenen blutlinien kommen aber definitiv geringer als bei inzest

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Die Wahrscheinlichkeit auf eine Behinderung ist deutlich höher als bei zwei nicht verwandten Menschen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber auch bei "behinderten" Paaren erhöht

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Kommentar von poldi1405
25.12.2015, 14:30

In wie fern ist der Tag Anime zutreffend?

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Auf abgelegenen Inselstaaten sind alle miteinander verwandt. Es gibt dort nicht mehr Fehlbildungen oder Erbkrankheiten als anderswo.

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eher wie bei anderen kindern es gibt immer das Risiko das ein kind Behindert wird. bei inzest ist nur die Gefahr höher das ein kind eine Verbrennungskrankheit hat z.B. Krepps 

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Kommentar von muschmuschiii
25.12.2015, 14:31

"eine Verbrennungskrankheit hat z.B. Krepps"  .... was ist den bitte eine Verbrennungskrankheit?

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Kommentar von stubenkuecken
25.12.2015, 14:33

Eine Verbrennungskrankheit hat nichts mit Krebs zu tun. Deine Vorstellungen haben nichts mit der Realität zu tun.

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Die Wahrscheinlichkeit für Behinderungen ist hoch, wie damals in den ganzen Königshäuser, die Leute dort waren grossteils behindert, entstellt, da die sich untereinander vermehrt haben.

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Kommentar von landregen
25.12.2015, 14:28

Das ist maßlos übertrieben. Die Leute waren nicht "großenteils" behindert. Es hat allerdings Königshäuser gegeben, in denen viele Familienmitglieder unter der rezessiv vererbten Bluterkrankheit litten.

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Wenn der Erzeuger selber Inzest ist, und er hat selbst keine Behinderung, nimmt die Chance, dass sein Kind behindert ist, deutlich ab. Es ist nahezu unwahrscheinlich, dass in der Generation und auch später eine Schädigung auftritt.

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Kommentar von Hatschi007
25.12.2015, 14:30

ja, es verdünnt sich, aber ist dennoch immer noch ein risiko, was andere paare nicht haben.

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