Als erste eigene Wohnung kleine eigene Wohnung oder Wg Zimmer?

8 Antworten

Die Frage ist, wie du dich allein auf dich selbst gestellt fühlst.

Wenn du jemand bist, der Ansprache braucht, fühlst du dich in einer WG wahrscheinlich wohler, allerdings musst du dich dann auch mit den Mitbewohnern arrangieren, wenn ihr mal unterschiedliche Auffassungen habt von Dingen wie Sauberkeit, Lautstärke von Musik, Zahl der ein- und ausgehenden Freunde etc.

Diese Probleme entfallen natürlich, wenn du allein lebst, aber dann ist abends eben auch niemand da, mit dem du quatschen kannst, der dir mal helfen kann, wenn du allein nicht klarkommst oder über den du neue Leute kennenlernst.

Ich für meinen Teil hatte immer gern meine Ruhe und war froh, allein zu leben, so wie ich es will. Ich bin im Auslandssemester auch sehr gut mit meiner Mitbewohnerin in einer 2er-WG ausgekommen, möglicherweise aber auch, weil es eine endliche Angelegenheit war.

Dich selbst kannst nur du einschätzen.

WG Vorteile: nicht alleine, preiswerter, Arbeit wird aufgeteilt, Kommunikation

WG Nachteile: fast nie alleine, immer Kompromisse, eventuell extreme Mitbewohner ( laut, unsauber, Schnorrer)

Eigene Bude Vorteile: Du bist die Chefin, keine Kompromisse, Ruhe und mehr Platz

Eigene Bude Nachteile: Alle Kosten und alle Arbeit gehören dir, keiner mit dem du reden kannst

Es ist nicht selten schwieriger, ein passendes WG-Zimmer zu finden, nicht zuletzt weil man zugleich auch eine passende Gemeinschaft finden muss. In Städten wie Köln mit krassem Wohnungsmangel und einem überhitzten Wohnungsmarkt artet die Suche in der Regel in einem Casting-Show-artigen Beliebtheitswettbewerb aus. Vermieter veranstalten zwar ähnliches, aber nicht ganz so krass - weil sie nicht in der gleichen Bude leben, stehen da andere Faktoren einfach stärker im Vordergrund.

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