Als angehender Lehrer eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel abschließen?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

bei den BU-Versicherungen kenne ich mich nicht so aus.

Aber eine Anmerkung zu

und muss sich privat versichern lassen

Bei Beginn des Referendariats kann er weiterhin gesetzlich versichert bleiben. Wenn er in eine private Krankenversicherung (PKV) wechselt, hat das oft lebenslange Auswirkungen. Bei späteren Änderungen kann das nachteilig sein:

  • Ende des Referedariats: z.B. Arbeitslosigkeit

  • vorzeitige Dienstunfähigkeit -> niedrige Pension

  • Nachwuchs (auch Stiefkinder) -> pro Person sind Beiträge zu zahlen

  • nicht berufstätiger Ehegatte (ggf. auch 2. Ehe) -> es sind in der GKV oder PKV zusätzliche Beiträge zu zahlen (bei chronischer Krankheit ist PKV ausgeschlossen). In der GKV werden Beiträge nach dem halben Einkommen des PKV-Ehegatten berechnet

  • bei Auszeiten (Elternzeit, Sabbatjahr, späteres Zweitstudium ...) bleiben die PKV-Beiträge unverändert hoch bzw. steigen wegen des Wegfalls der Beihilfe)

  • bei einer Scheidung steigen die Beiträge für den Ex-Ehegatten deutlich (-> ggf. höherer Unterhaltsanspruch)

Bei den Leistungen sollte man immer auf Hilfsmittel (Umfang!), Reha/Kuren, Heilmittel (Arten und Erstattungshöhe) und Psychotherapie (z.B. Burnout!) achten.

Vor einer Entscheidung zu den o.g. Punkten Experten der PKV** und** GKV ausführlich befragen!

Bei Fragen einfach Kommentarfunktion nutzen!

Gruß

RHW

Hi basiccooking,

hier findest du eine Menge Informationen zur Berufs- bzw. Dienstunfähigkeitsversicherung speziell für Lehrer, die mit Sicherheit ein wenig mehr Transparenz in die Thematik bringen:

http://www.lehrer-finanztipps.de/versicherungen/lehrer/dienstunfaehigkeitsversicherung-fuer-lehrer.php

Außerdem findest du dort im FAQ Bereich eine Menge Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer und Referendare.

Gruß Frank

Wenn sie eine BUV als angehender Lehrer abschließen, dann sollte die nur über die ersten 5 jahre bis zur Verbeamtung laufen. Vor allem ist auf die Dienstunfähigkeitsklausel zu achten. Als Beamter wird man schließlich nicht berufsunfähig, sondern dienstunfähig. Insofern kann die Versicherung sich weigern, überhaupt zu zahlen. Wenn ihr Bekannter also eine BU abschließen will, dann sollte er das noch tun, solange er noch studiert. Denn meine ERfahrung sagt, dass Lehrer nur schwer und wenn, dann mit Ausschlüssen oder Aufschlägen, eine BU bekommen. Für die Versicherer ist das Risiko wegen der statistisch gesehenen hohen Rate an psychischen Erkrankungen bei Lehrern zu hoch.

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Falls ja: Gibts dann noch eine alternative diese Erkrankung abzusichern?

Danke

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http://www.wegweiser-berufsunfaehigkeitsversicherung.de/thema/id/6

hier habe ich gelesen, das

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Wann beginnen diese 5 Jahre?

Mit Beginn der Ausbildung? Nach der Ausbildung? Nach 5 Jahren Beamtenstatus "auf Lebzeit"?

Vielen Dank schonmal!

 

 

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