Allgemeinbildung - okay, aber Wer legt das fest?

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7 Antworten

Eine Festlegung gibt es nicht. Der Begriff ist sehr flexibel, Inhalte ändern sich mit der Zeit. Relevant ist die Community, in der man sich bewegt - im akademischen Umfeld ist Allgemeinbildung anders als auf dem Bau ;-)

Einen giwissen Anhaltspunkt versuchen die Lehrpläne der Schulen zu geben - die sollen ja den größten Teil zu deiner Allgemeiinbildung beitragen.

Man sollte sich ein solides Grundwissen über Natur, Gesellschaft und Kultur aneignen und pflegen und in einigen Interessenbereichen auf mehr drauf haben.

schafi3598 19.08.2014, 16:43

Vielen Dank :)

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Ich glaube, es funktioniert genau andersherum.

Es setzen sich nicht ein paar Menschen zusammen und beschließen, was jeder wissen sollte, sondern man testet einfach, was die meisten Menschen wissen. Das ist dann Allgemeinwissen.

Das ist natürlich immer nur bezogen auf einzelne Völker. Irgendwelche Buschvölker zählen mit Sicherheit andere Dinge zum Allgemeinwissen als wir. Zum Beispiel weiß dort mit Sicherheit jeder, vor welchen Tieren und Pflanzen man sich in Acht nehmen sollte.

Hi, das ist endlich mal eine intelligente Frage, die sind hier ja relativ selten. Ich glaube, der Begriff Allgemeinbildung hat seit Einführung des Internets eine andere Bedeutung bekommen, als er früher hatte. Als man noch nicht ständig das gesammelte Wissen der ganzen Welt zu jeder Sekunde zur Verfügung hatte, war es wichtig, ein gewisses Grundwissen zu besitzen, um das Leben gut und erfolgreich meistern zu können. Diese "Allgemeinbildung" beinhaltete ganz einfach die wichtigsten Dinge aus allen Wissensgebieten, vor Allem Dinge, die sich nicht ändern, weil sie fundamental sind. Dazu gehören natürlich Rechengesetze, Geschichtsdaten, berühmte Leute u.s.w.! Es gibt natürlich kein Gremium, dass sich hinsetzt und verbindlich beschließt, was man zu wissen hat, aber es kristallisieren sich eben immer einmal wieder Dinge heraus, die man wissen sollte, um mitreden zu können. Manche Dinge, von denen man angenommen hat, sie würden sich nie verändern, haben es dann aber doch getan, z.B. hat man immer von 5 Kontinenten gesprochen, unterscheidet heute aber 7, weil die Antarktis dazugekommen ist und Amerika in Nord- und Südamerika unterteilt wurde...

schafi3598 19.08.2014, 16:49

Interessante Sichtweise, Dankeschön! :)

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Es ist ja auch überhaupt nicht genau festgelegt. Da kann einer rufen: "Das ist doch Allgemeinbildung!", und die fünf umstehenden Professoren haben allesamt keine Ahnung davon. Ich würde sagen, man muss sich einfach in verschiedenen wichtigen Bereichen durchschnittlich gut auskennen, und man hat eine gute Allgemeinbildung. Dann ist es nicht so tragisch, wenn man mal irgendwas nicht weiß. Man ist deshalb ja nicht gleich blöd und ungebildet.

schafi3598 19.08.2014, 16:42

Okay, danke für deine Antwort :)

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Die gibt es nicht. In Deutschland zB. müsste eigentlich jeder Wissen, wer adolf hitler und Karl Marx sind. Und in Amerika müsste man wissen, wer Kennedy ist und Lincoln. Also nur als Beispiel. Es gibt einfach Allgemeinwissen, das jeder Wissen muss (Erde rund) und Allgemeinwissen, das sich eher auf eine bestimmte gruppe bezieht (Geschichte des Landes etc) LG Benis

Ich könnte mir vorstellen, dass Allgemeinbildung durch einen Konsens hinsichtlich der Frage, über welches Wissen jeder verfügen sollte, entsteht.

Für mich ist das beispielsweise, im Voraus mit einem r zu schreiben!

schafi3598 19.08.2014, 16:40

Danke lieber ADAsperger für deine Antwort, aber ich hatte dich nicht um Verbesserung gebeten :)

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nunja, es gehört auch dazu zu wissen, dass man im Voraus nicht mit Doppel-R schreibt

schafi3598 19.08.2014, 16:51

Siehe mein Kommentar an ADAsperger, das gilt auch für dich, danke

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