alleinerziehend mein sohn tanzt mir auf der nase rum wieso?

15 Antworten

Ich hab selbst 2 Kinder und ich finde, daß man ihnen solch Motivation oftmals gar nicht zutrauen möchte, aber es ist wirklich so. Sie fordern einen mit großer Ausdauer. Sie führen einen an eigene Grenzen, was für uns dann ein Erfahrungswert ist. Wir erkennen dann, wo unsere eigenen Grenzen sind. Ich finde dies interessant.

Wenn ich den Text von Dir lese, finde ich, daß er auch nach seinen Grenzen sucht. Es ist eine ganz natürliche Entwicklungsphase und für das Kind sehr wichtig. Er macht es nicht aus Böswilligkeit, sondern um seine Grenzen zu erhalten - er fordert sie also, weil er sie braucht, auch um sich sicher und geborgen zu fühlen. Du bist auch nicht böse oder falsch, wenn Du sie ihm gibst - Grenzen kann man auch mit Liebe setzen - aber trotzdem bestimmt. Bei diesem Machtspiel kann das Kind auch mit Sieg und Niederlagen umgehen lernen. Dies ist auch sehr wichtig. Also ich würde an Deiner Stelle die Grenzen früher stecken und vor allem nachts nicht mehr laufen, da brauchen Kinder nichts mehr, außer Ruhe.

Ich denke auch, daß Du zu viel mit ihm unternimmst, und schätze, daß dahinter vielleicht eine Art Schuldgefühl steckt und der Versuch, ihm es an nichts fehlen zu lassen. Aber auch zu viel des Guten ist zu viel und weniger ist mehr!!!! Kinder dürfen gerne auch lernen mit Frust, Langeweile, schlechten Gefühlen usw. umzugehen, dies stärkt sie fürs Leben. Man kann nichts mit vielen Unternehmungen ausgleichen, schon gar nicht einen Vater ersetzen, aber dieser ist ja eh für ihn da - wie schön. Bekommen Kinder zu viele Reize, z.B. durch Unternehmungen, Eindrücke...., können sie diese nicht mehr gut oder gar nicht mehr verarbeiten. Die Folge davon ist, daß sie unruhig werden, nicht mehr abschalten können. Uns Erwachsene geht es damit eigentlich genauso. Aber wir wollen dies nicht immer wahrhaben. Zeiten, in denen es langweilig ist, nicht viel los ist, der Alltag herrscht, es eintönig ist, werden nicht so geschätzt, wie Zeiten, in denen es turbulenter zugeht, obwohl dies meiner Meinung nach nicht berechtigt ist, und Zeiten der Stille genauso wichtig sind, wie die der Aktivität. Ich wünsche Dir, daß Du auch mal unternehmungslose, ruhige, leise und stille Zeiten zu Hause genießen kannst. Du würdest bestimmt merken, wie Druck von Euch beiden fällt, wie sich innerer Frieden in Euch breit machen würde und wie angenehm es wäre. Auch mußt Du ihn keineswegs ständig beschäftigen, er kann auch gut mal allein sein.

Vielleicht fehlt Dir Vertrauen in Dich selbst, weil Du so oft zu ihm ins Zimmer läufst. Höre unbedingt auf, Dich zum Kasperl zu machen und glaube daran, daß Du alles für ihn gemacht hast und es abends dann für Euch beide am besten ist, wenn Ruhe ist. Überlege Dir eine Zeit und glaube nicht, wenn er schreit, daß ihm wirklich was fehle (bzw. bin ich mir sicher, daß Du zwischen wahren Bedürfnissen und einem Machtspiel unterscheiden kannst). Du brauchst nicht glauben, daß es gut für ihn wäre, wenn Du läufst, nein, es wäre gut für ihn, wenn Du stark genug wärest, Grenzen zu setzen und nicht zu laufen, sonderen Deinen wohl verdienten Abend zu genießen. Daß wäre auch gut für ihn, denn dann wüßte er, woran er ist und könnte endlich in Ruhe einschlafen. Probiers aus, es klappt bestimmt. Wirst halt ein paar Abende recht konsequent sein müssen, aber dann wirst Du große Erleichterung spüren und einen großen Ballast loswerden. Also, versuche nicht ihn zu bestrafen, sondern versuche besser die Situation zu durchschauen, zu verstehen und anders zu reagieren. Unsere Kinder sind nicht böse, sondern oftmals wir Erwachsenen zu verständnislos gegenüber all den Entwicklungsphasen und deren Bedeutung, gegenüber unserem eigenen Verhalten und den Hintergründen dazu. Warum läufst Du denn so oft, glaubst Du wirklich noch, daß ihm was fehle? Was eigentlich braucht mein Kind wirklich, damit es sich wohl fühlt, damit es gut versorgt ist? Gute Lebensmittel, gutes Wasser, Aufmerksamkeit, Liebe, Vorbilder - weil Kinder einem alles Nachahmen, Geborgenheit, Sicherheit... was noch?

Dein Wunsch, alles richtig machen zu wollen, stellt für mich ein Problem dar. Es ist meiner Meinung absolut nicht möglich, im Leben alles richtig zu machen, und schon gleich gar nicht mit einem Kind, haben wir es doch nie gelernt. Wenn Du gewillt bist, zu verstehen, zu lernen und mit besten Gewissen Dein Kind zu erziehen, wäre das für mich ausreichend. Alles andere ergibt sich dann. Wir können alle nur vorwärts leben und rückwärts verstehen. Das ist normal und so ist das Leben. Alles andere ist anmassend und perfektionistisch. Liebe mache ich meine eigenen Fehler bzw. Erfahrungen im Leben, als die Tugenden eines anderen zu übernehmen. Ich glaube, wenn Du es schaffen könntes, mehr Vertrauen in Dich, in Deine eigenen Impulse, in Deine eigenen Ideen, Wünsche.........zu bekommen, daß Du endlich mal zu Dir und Deiner Art stehen könntest, daß Du dann sehr viel erfolgreicher, leichter, angenehmer und zuversichtlicher an all Deine Herausforderungen, die Dir Dein Leben stellt, gehen und sie bewältigen könntest. Habe Geduld mit Dir, sei liebevoller zu Dir als Du es bisher warst und stärke Dich. Du bist besser als Du glaubst. Gib Dir die Chance, dies einmal in Erfahrung zu bringen, indem Du Dich einmal auf Dich verlässt, nicht auf andere hörst und zu Dir selbst und Deiner Ansicht stehst. Dann wird er auch zum Schreien und Treten aufhören, weil Du Dich dann mehr achtest.

Schließe mich Sonja66 an. Kindern muß man liebevoll Grenzen setzen. In dem Alter testen die Kinder ihre Eltern und deren Grenzsetzungen aus! Mit dem zu Bett gehen kann man ein Ritual einführen. Das Kind wird sich schnell daran gewöhnen. Bei meinen Kindern wurde z.B.nach dem umziehen und Zähneputzen im Bett noch eine kurze Gute Nacht Geschichte vorgelesen. Dann wurde das Licht ausgemacht aber die Kinderzimmertüre aufgelassen. So kann das Kind die Geräusche in der Wohnung hören und fühlt sich nicht ausgegrenzt. Bei sehr ängstlichen Kindern kann man eine Schnur vom Kind zum Wohnzimmer legen. Am Ende der Eltern wird ein Glöckchen angebunden oder die Mama oder Papa binden sich die Schnur locker ums Handgelenk (wie bei dem Kind oder Teddy hält die Strippe,Betonung auf locker!). Wenn das Kind Angst hat zieht es etwas an der Schnur-und bekommt Antwort durch ebenfalls an der Schnur ziehen von den Eltern. Diese Phase war bei meinen Kindern allerdings nur sehr kurz. Wichtig ist-das Kind wird nur einmal ins Bett gebracht. Wenn es nochmals aufsteht und ins Wohnzimmer kommt wird es liebevoll aber bestimmt ins Bett geschickt! Diese Übergangsphase dauert nur einige Tage. Aber Kinder begreifen recht schnell. Bei Rufen und Scheien wenn nichts dramatisches ist (hört man am Ruf-oder Scheiton) es rufen lassen und wirklich nicht hingehen-es ist schwer umzusetzen aber da muß man durch! Das Kind lernt dadurch auch die Bedürfnisse der Eltern zu akzeptieren. Tyrannen werden nicht geboren sondern erzogen. Spreche mit deinem Kind und stellt zusammen einen Wochen-Plan auf. Gib ihm auch schon kleine Aufgaben die er erledigen kann. Kinder finden das meistens toll Mama zu helfen. Nicht nur Anbieten sondern auch mal fordern = fördern. Kürze die Belustigungen wenn er ausflippt und sage es ihm das du das nicht schön findest. Mein Sohn hatte z.B. die blöde Macke, wenn er etwas nicht gleich bekam, sich schreiend wo er stand auf den Fußboden zu schmeißen. Habe es einfach auch mal bei Bekannten(waren vorgewarnt worden ;) ) vor seinen Augen gemacht als er gerade loslegen wollte. Sohnemann hat ganz schön blöd geschaut. Seit diesem Vorfall war er diese Macke los.

Konsequent sein! Was heute erlaubt ist, kann morgen nicht verboten sein und andersrum. Sag ihm, dass Du mit seinem Verhalten nicht einverstanden bist und verlass' den Raum bzw. schick' ihn für ein paar Minuten auf einen "stillen Stuhl " (oder ähnliches), wenn er ausflippt. Deine Handlungen müssen für ihn nachvollziehbar und verlässlich (d.h. immer ähnlich) sein, auch wenn es sich um ein Verbot handelt. Es muss klar sein, was Du meinst und von ihm erwartest.

Ein Abendritual, für ein 4 Jähriges Mädchen...

Ich habe abends immer Probleme mein Kind ruhig zum schlafen zu bekommen und meistens endet es mit KinderDVD oder Kindercd... Meine Tochter steht immer auf und zieht es oftmals bis um halb zehn in die länge, ich gereizt bin und manchmal echt nicht mehr weiter weiß...

Sie fordert dann, ich solle auch schlafen und alles aus machen...

wie kann ich ein ritual einführen, das ihr schnellen und ruhigen schlaf bietet und mir am abend noch zeit einräumt, ich habe zwei Kinder mein sohn 9 ist und ich alleinerziehend bin... dazu kommt. das beide Kinder ADHS haben und ohnehin den Tag immer ausser rand und band sind... wie macht ihr das?

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Ich weiß einfach nicht mehr was ich jetzt machen soll?

Also, ich fang einfach mal an. Ich geh momentan auf ein Gymnasium und bin in der 7 Klasse. Und seitdem ich aufm Gymnasium bin, bin ich total unglücklich mit mir selbst. Ich finde dort keine Freunde, da die anderen einfach ganz anders sind und mich auf oft nicht verstehen. Ich wurde in der 5 und 6 Klasse stark gemobbt, seit der 7 Klasse werde ich nur noch als Minderwertiger behandelt und manchmal sogar auch noch stark gemobbt. Ich weiß es hört sich kompliziert an und sorry falls der Text hier zu lang wird. Ich habe schon meinen Eltern gesagt, dass ich gerne auf die Realschule wechseln möchte, aufgrund Schuldruck, Mobbing und Lehrern. Jedoch muss ich noch warten, bis ich die Schule wechseln kann, wann genau ich wechseln weiß ich nicht, jedoch geht's auf jedenfall nach diesem Schuljahr. So, aber jetzt kommen wir zu der eigentlichen Frage, undzwar, was soll ich noch während der Zeit machen, während ich noch auf dem Gymnasium bin. Meine schulische Leistung hat sich auch verschlechtert, schreibe nur noch 5 und 6. Und mein Vater geht gegen meiner schulischen Leistung aggressiv vor, also er droht, mir, dass wenn ich weiterhin schlechte Noten schreibe und ich dieses Schuljahr kein Versetzungszeugnis bekomme, er mich dieses Schuljahr nochmal lassen lässt. Und ja, an dieser Stelle merkt man, dass es total unlogisch ist, was er gesagt hat, denn 1.Wenn ich ein Zeugnis bekomme, dass nicht dem benötigten Leistungsniveau entspricht, muss ich ja automatisch auf die Realschule (oder Gesamt-, Hauptschule etc.) gehen. Also tut er das glaube ich nur, damit ich weiterhin seine "Wünsche" erfülle. Aber ist es eigentlich erlaubt, dass der Vater den Sohn seelisch verletzt/ runtermacht oder manchmal sogar auch körperlich verletzen darf? Und was kann man eigentlich gegen so ein Verhalten tun, denn mein Vater nimmt echt überhaupt keine Rücksicht auf mich, Hauptsache er ist zufrieden und meine Mutter leidet übrigens auch unter meinem Vater, denn wir haben darüber schon oft gesprochen. Aber was soll ich jetzt machen, mein Vater holt mir immer Nachhilfe, obwohl ich doch eh die Schule später wechseln werde. Er versucht mich so zu zwingen/manipulieren mit Gewalt, dass ich so bin wie er es will und nicht so wie ich es will, denn es ist ja mein Leben und nicht seins. Und meine Nachhilfelehrerin ist sehr gemein, rücksichtslos, egoistisch und auch so aggressiv, die behandelt mich auch wie minderwertiges Dreck. Ich will endlich die Schule wechseln, ich kann einfach nicht mehr, was soll ich jetzt tun. Liege gerade wie jeden Abend in meinem Zimmer rum und fühle mich einfach nur krank, fertig und psychisch am Ende und ich leide sogar schon an Depressionen, Suizidgedanken. Wie kann man nur sowas einem Menschen antun, ich mache doch nichts schlimmes und gebe schon alles. Ich leide richtig darunter bitte helft mir und bitte lasst diese Troll-Kommentare. Ich entschuldige mich nochmal für meine Ausdrucksweise und Rechtschreibung.

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mein Sohn interessiert sich für nichts?

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Hallöle,

Ich weiß, es gab hier manchmal schon ähnliche Fragen, aber irgendwie fand ich nix, wo meine Frage so richtig beantwortet wurde.

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Meistens wenn ich von der Schule oder vom Praktikum nachhause komme, ist es Nachmittag und ich habe eigentlich genug Zeit, mich dann, insofern ich nix besonderes mehr vor habe, meinem täglichen Sportprogramm zu widmen. Allerdings ist es oft so, dass ich dann den ganzen Tag über nix weiter mache, sondern erst, wenn ich die letzte Malzeit des Tages (also Abendbrot) hinter mir habe, weil ich irgendwie immer denke, wenn ich erst Sport mache und danach noch was esse, dass dann mit diesem Essen mein ganzer Sport zunichte gemacht wurde und ich jetzt mit vollem Magen ins Bett gehen muss und nicht abnehme, weil ich mir dieses Abendessen ja nicht mehr abtrainiert habe. Aber ist dieses Denken nicht eigentlich absoluter Quatsch? oder ist da doch was Wahres dran?

Also ich mache eigentlich immer alle 2 Tage Cardiotraining bzw. eine halbe Stunde (etwa 12 km) Crosstrainer und verbrenne dabei für diese halbe Stunde zwischen 400 und 600 kcal (die werden da drauf ja angezeigt), jenachdem wie schnell ich fahre. An den Tagen dazwischen mache ich noch Muskeltraining auf so ner römischen Liege oder wie das heißt, die wir hier Zuhause haben. Also Situps und sowas. Zusätzlich fahr (bzw. rase grins) ich dann an diesen Tagen auch gerne einfach mal normal mit dem Fahrrad ne halbe Stunde draußen rum. Ist nicht immer das gleiche wie der Crosstrainer, aber wie auch immer... Jedenfalls mach ich das halt meistens immer erst nach dem Abendessen, was natürlich ziemlich auf die Zeit schlägt. Deshalb bin ich dann abends immer so im Stress wegen duschen nach dem Sport usw... dabei hätt ich ja eigentlich den ganzen Nachmittag Zeit. Und eigentlich hätte ich Nachmittags auch viel mehr Lust auf den Sport als nach dem Abendessen, weil es irgendwie nur halb so schön ist, wenn man sich abends mit Familie an den Tisch setzt, zu Abend isst und weiß, dass man sich danach noch mit dem teilweise echt anstrengenden Muskeltraining oder Crosstrainer rumquälen muss, als wenn man sagen kann "heute hab ich alles schon geschafft und kann jetzt gemütlich und ohne Stress mit meinen Eltern zu Abend essen."

Also nochmal zur Hauptfrage... Ist es für die Energieverbrennung egal, wann ich meinen Sport mache, da ja die negative Energiebilanz des Tages damit eigentlich nix zutun hat bzw. werden die abtrainierten 500 kcal durch das Essen danach irgendwie "beschädigt" oder nicht? Ich muss dazu noch sagen, dass es für meine Ausdauer auf z.B. dem Crosstrainer keine Rolle spielt, ob ich direkt davor gegessen habe oder ob ich auf nüchternen Magen trainiert habe. Hab beides schon ausprobiert und war danach immer gleich-geschafft und mir war dann auch nicht schlecht oder so.

Aber das wars nu auch erstmal.^^

Freue mich auf eure Antworten!

Liebe Grüße, AnniLuu

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Sohn 9 Jahre, wie kommen wir von der Nachtwindel weg?

Hallo,

wir haben ein großes Problem. Mein Sohn braucht zum Schlafen immer noch eine Windel. Tagsüber klappte es bei ihm so mit 3 ½ Jahren, aber Nachts ging so gar nichts. Er ist jede, aber auch wirklich jede Nacht patsch nass. Mit 6 Jahren gab es jede Woche mal eine trockene Pampers und ich wollte ihn versuchen mal ohne Windel schlafen zu lassen. Dann hat uns mein Mann verlassen. Von einem auf den anderen Tag ist er zu einer neuen Frau gezogen. Ab da war die Windel dann wieder jeden Tag nass. Mir ging es auch nicht gut, ich fiel in eine Depression, war auch in Behandlung. Ich habe irgendwie nur noch funktioniert und nur noch das nötigste gemacht. Ich weiß es war nicht richtig, aber ich konnte und wollte mich nicht auch noch um Berge von nasser Wäsche kümmern. Also habe ich weiter gewickelt. Aber auch mein Sohn machte keine Anstalten die Windel los werden zu wollen.
Ja und so ging das eben immer weiter. Inzwischen habe ich mich so langsam wieder gefangen, bin jetzt geschieden und wir haben einen Anlauf unternommen es ohne Windel zu probieren. Aber mein Sohn will das gar nicht. Er verlangt jeden Abend seine Windel. Abends schicke ich ihn immer noch mal zur Toilette. Aber irgendwie kommt da fast nie was. Er ist abends immer total aufgedreht, rennt und hüpft rum, ist manchmal gar nicht ruhig zu bekommen. Erst wenn ich ihm gewickelt habe, wird er ruhig, legt er sich ins Bett und schläft dann auch sofort ein. Er sagt dann immer, jetzt ist es gut und so kann ich einschlafen. Er möchte nicht ohne Windel schlafen, wenn ich ihm keine Windel ummache, fühlt er sich so unsicher, und bleibt dann einfach wach. Er hat Sorge, ins Bett zu machen. Ich verstehe ihn auch irgendwie. Wenn er es jetzt 9 Jahre lang nachts immer nur mit der Windel geschafft hat, wieso sollte es plötzlich klappen, ohne die Windel. Und das es ihm mit 9 Jahren dann unangenehm ist, wenn er ins Bett macht, ist mir auch klar. Ich denke auch, er will mich nicht enttäuschen mit einem nassen Bett. Wenn ich ihn am Morgen frage, ob es denn schlimm für ihn ist, dass die Windel nass ist, sagt er nein, es wäre nur schlimm, wenn das Bett nass wäre. Er sagt dann aber immer, wie gut es ist, dass er die Windel noch haben dürfte. Was ich so beobachtet habe, ist auf jeden Fall, dass er nicht nur einmal in der Nacht einnässt, sondern mehrfach und zwar große Mengen. Ich schaue immer noch mal nach ihm, wenn ich ins Bett gehe. Da ist die Windel fast immer schon nass. Manchmal ist sie schon so naß, dass ich ihn da nochmals frisch mache, damit er gut durch die Nacht kommt. Aufgefallen ist mir auch, dass er sehr tief schläft. Selbst wenn ich ihn nachts noch mal frisch wickeln muss, wacht er nicht auf oder er lässt es im, Halbschlaf über sich ergehen. Irgendwie hatte ich immer gehofft, dass die Windel eines Morgens mal trocken ist. Aber das bleibt ein Wunsch.

Hat jemand hier eine Idee zur Hilfe?

Liebe Grüße Sabine

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