Alkoholentzug, wer hat Erfahrung.

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Hausarzt ist dein erster Ansprechpartner. Der gibt dir dann eine Überweisung in die Entgiftungsklinik.

Sobald du auf Null Promille bist, wirst du Medikamente erhalten, die die Entzugserscheinungen (die bei jedem unterschiedlich stark oder auch gar nicht da sind) unterdrücken. Es ist aber meistens nicht so schlimm, wie oft erzählt wird.

Du solltest aber auf keinen Fall den Alkoholkonsum ohne ärztliche Aufsicht plötzlich einstellen. Das kann böse enden.

Ich beglückwünsche dir zu deinem Entschluss und drücke dir die Daumen ...

Kannst dich hier ja noch umschauen ...

http://www.forum-alkoholiker.de/selbsthilfe-forum.html

@kluetje

Danke sehr, das wusste ich erschreckenderweise nicht.

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@FragCharlie

Muss man auch nicht wissen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Nicht so wie hier dargestellt.

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@Gegengift

Leider musste ich bei jemanden einen Krampfanfall miterleben- in den Entzugskliniken gibt es demnach Krampfschutzmittel. Die ersten Tage sind nicht gut, hart- es wird besser. jede Klinik ist auch anders- reine körperliche Entgiftung läuft 10 Tage, Bei uns kann man auf 21 Tage hoch und darf dann auch in Gruppen teilnehmen- (Vorbereitung für eine evtl. Langzeittherapie, Suchtberatungsstellen kontaktieren etc.)... Ganz viel Erfolg an dich

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@Gegengift

"Muss man auch nicht wissen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering."

Sie ist gering, aber da. Wenn man einem Risiko aus dem Weg gehen kann, sollte man das tun. Man muss es wirklich nicht darauf ankommen lassen. Man muss es nicht wissen, aber es wäre nicht schlecht.

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@apiaster

Ja. Ich finde den Hinweis auch gut. Aber so zu tun als wäre das der einzige Weg ist auch nicht sinnvoll. Wer nicht aus einer sehr starken Abhängigkeit kommt, muss nicht aus medizinischen Gründen weiter trinken, bis die Formalien erledigt sind. Das ist einfach nicht notwendig, weil in so einem Fall die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen der des fallenden Ziegelsteins gleicht.

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Ich finde deinen Entschluss toll! Der Entzug wird bestimmt hart, wie eben jeder Entzug, aber wenn du dir immer diese vielen negativen Dinge und Situationen vor Augen hälst, kannst du es schaffen. Als erstes solltest du so schnell wie möglich zu deinem Arzt gehen. Der kann dich beraten. Auch wären die AA eine gute Möglichkeit, dir Unterstützung zu holen, die du in der Akutphase gut gebrauchen kannst. Setz dir aber für dieses Wochenende schon einmal ein Ziel. Du kannst und wirst es schaffen!

Geh direkt zu deinem Hausarzt. Und natürlich ist es nicht leicht vom Alkohol wegzukommen, sondern verdammt hart, aber versuche es. Eine Freundin von mir war magersüchtig und sollte eingewiesen werden. Ich habe ihr gesagt sie soll dort ohne groll hingehen und mit offenen Erwartungen. Denn wenn du mit einer negativen Einstellung dort hingehst und argwöhnisch bist kann man dir nich helfen. Du musst offen für die neuen Erfahrungen sein, die man dir dort vermitteln wird. Soetwas macht zu Anfang wiklich keinen Spaß, aber meine Freundin hat sich darauf eingelassen es geduldet und Freunde gefunden, und sogar etwas Spaß dort gehabt. Ich finde es aber toll, dass du so einen guten Schritt gehst! Viel Glück!

alkoholentzug

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