Agility - ab welchem Alter?

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Bei einer guten Hundeschule kannst Du mit ca. 1/2 Jahr schon anfangen, allerdings darf Dein Hund noch nicht springen, bis er mindestens 1 Jahr alt ist.

Bei einem Labrador würde ich sogar noch länger warten mit dem Springen.

Aber Du kannst alle anderen Geräte schon ganz früh mit Deinem Hund anfangen, so dass er es noch spielerisch lernen kann.

Was ist denn der andere Teil der Labbi-Mischung?

Da ist noch Rodesian Ridgeback und Viszla drin ...

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@Porcupinee

Und wie ist es mit der Figur? Eher Labbi oder eher Viszla?

Hat er die kompakte Figur eines Labbis, würde ich Dir Agility eher nicht so empfehlen, weil Labbis vom Körperbau oftmals ziemlich schwer sind. Da wäre das Springen nicht unbedingt für geeignet.

Es gibt viele andere Sachen, die Du mit Deinem Hund machen kannst, um ihn körperlich und geistig auszulasten, die nicht so sehr auf die Gelenke gehen:

  • Dogdancing
  • Longieren
  • Clickertraining
  • Zielobjektsuche (sehr beliebt bei Labbis)
  • Mantrailing

Und vor allem viel und oft schwimmen gehen. Das ist sehr gut für die Gelenke und für den Muskelaufbau.

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@Dusty44

Ja, wir sind min. 2-3 Mal am Fluss zum Schwimmen ;)

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Wenn du jetzt schon den Junghund auslasten willst, mach Kopf- und Nasenarbeit. Die eignet sich schon jetzt ganz prima, um jede Menge Spaß zu haben. Fährte, ZOS, Mantrailing sind Sachen, an die du den Hund jetzt schon heranführen kannst.

Wenn Ridgeback und Vizla drin ist, wird der Hund eher kompakt und schwer und eignet sich eher für die Nasenarbeit, als für starke körperliche Beanspruchung wie Agility. Wenn es dir darum geht, daß dein Hund sich mit dir zusammen bewegt, kannst du ihn später mit zum Joggen nehmen, so ab dem Alter von einem Jahr langsam anfangen.

In einer guten Hundeschule, die auf Agility eingerichtet ist, kannst Du das mit einem Junghund durchaus machen. Unter gut verstehe ich, dass der Trainer nicht nur eine Ahnung von Agilitytraining hat, sondern darin ausgebildet ist. Dass alle Geräte individuell angepaßt werden können müssen, versteht sich von selbst.

Stauchgeräte werden entschärft. Das heißt die A-Wand wird zu einer flachen Rampe. Die Wippe wird auf die kleinste Höhe angepaßt. Der Tisch wird mit einem Aufstieg versehen. Die Sprünge und der Reifen werden wie bei Cavalettis nur durchlaufen. Der Tunnel stellt körperlich kein Problem dar.

Das ganze wird nicht auf Zeit durchlaufen, sondern schön in Slow-Motion; jedes Gerät im Ansatz und Schritt für Schritt. Schnelle und scharfe Wendungen werden vermieden. Das Ganze ist damit in Anlehung an Degility zunächst eine reine Bewegungs- und Körperschulung. Wenn Dein Hund körperlich ausgereift ist, kannst Du dann leichten Schrittes auf Agility wechseln. Alles was Du und Dein Hund dazu brauchen habt Ihr bis dahin dann Step by Step und mit langsam ansteigender Belastung bereits gelernt.

An hochrangige Wettkämpfe wirst Du mit Deinem Lappi zukünftig zwar nicht teilnehmen können. Kleiner regionale Wettkämpfe sind im Rahmen eurer Möglichkeiten aber durchaus realistisch. Lass Dir aber mit dem Weg dort hin ausreichend Zeit.

Ach ja, die Alternative zu Agilty habe ich Dir ja schon genannt; Degility oder auch Mobility.

Viel Spass dabei!

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