"African Pitbull"?

...komplette Frage anzeigen Das - (Hund, legal, Afrika) ist - (Hund, legal, Afrika) entsetzlich! - (Hund, legal, Afrika)

9 Antworten

Die Hyäne ist eine eigene Art der Beutegreifer und eher mit den Katzenartigen verwandt als mit den Hundeartigen...

http://de.wikipedia.org/wiki/Hyaenen

Vor diesem Hintergrund ist die Bezeichnung in einer Form von "Reizfrage" an die Menschen welche Hunde als Hunde bezeichnen, als "African Pitbull" und die Benennung als Kampfhunde schon interessant.

Ob nun Wildtiere mit einem völlig anderem Artspezifischen Verhalten als der beim Menschen entwickelte Hund (Canis lupus familaris) dann als, wie Du schreibst "Kampfhund" dienen können...Diese Frage zeigt, dass wenig bis gar keine vorherige Information über die Art der Hyänen statt gefunden haben kann. Selbst Hunde und auch Hyänen haben ein artspezifisches Verhalten welches beschädigende Aggressionen untereinander verhindert.

Aufgrund einiger Bilder - zu finden via Google Bildersuche unter dem Begriff Hyäne - von solchen in Gefangenschaft zu sehenden Wildtieren an Kette und - damit Mensch das Gebiss nicht fürchten muss - mit Maulkorb - gleich auf eine "Kampfhyänen-Szene" in Afrika zu schliessen ist schon sehr weit hergeholt!

Seit der Mensch in Hochkulturen, genannt "Zivilisation" lebt ist dieser zu allem fähig was dazu führt, dass massenweise Tierarten ausgestorben sind und derzeit vom Aussterben direkt bedroht sind.

Wie man an den Bildern und Fragen sieht hat sich von 3.000 vor Chr. bis heute nichts in der geistigen Fortentwicklung des Menschen geändert. Weder in Afrika, noch Asien aber auch nicht bei uns in Mitteleuropa. Dass das bei uns so ist, sieht man an Fragen zu Bildern von Wildtier-Händlern in Afrika z.B. welche Wildtiere als Fleisch und Fetisch-Lieferanten feil bieten.

Fragen und Vorstellungen aus der Fantasie zu Kämpfen - Tier gegen Tier - welche sich nur Menschen (Homo sapiens sapiens) dann einfallen lassen können weil diese sich nicht mehr weiter entwickelt haben.

http://de/wikipedia.org/wiki/Hyaenen-Menschen

Hier eine weitere interessante Erklärung.

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@Eurasierfreakin

Danke fuer's Sternchen. mit deiner Frage konnte man noch etwas lernen... Darüber - dass überall auf der Erden Menschen mit Tieren Geld erwerben.

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Ich kann mir gut vorstellen das es so etwas gibt. Leider! Und ich glaube wenn es in Deutschland erlaubt werden würde, würden die Leute die sich hier auch halten. Es muss doch immer alles größer, teurer und exklusiv sein. Geht ja nicht das man das gleiche Tier hat wie sein Nachbar. Das es absolut Tierquälerei ist und man den Tieren keinen Gefallen tut ist egal! Da lobe ich mir ja fast die Leute die "Rießen" Tiere halten. http://tiere.t-online.de/der-groesste-hunde-der-welt-ist-giant-george-/id_21837742/indexDie sind mir irgendwie sympathischer ;-)

Hallo Eurasierfreakin, Afrikan Pitbull oder Hyänen als "Kampfhunde" macht überhaupt keinen Sinn.

Zwar kann man die Hyäne wohl als "Haustier" halten und es ist sicher sinnvoll einen Maulkorb drum zum machen, damit nix passiert, aber das technische Feature "beißen" oder Beißstarre, wie sei für Kampfhunde typisch ist, die Ihre Beute fest packen und nicht mehr loslassen können, haben Hyänden nicht. Da sie auch nicht richtig jagen können und mit einem Biß ihr Opfer reißen oder das Genick brechen, jagen Hyänen in großen Gruppen, manchmal 30 und mehr Tiere und töten Ihre Beute als Gruppe.

Zwar wird eine einzelne Hyäne auch Menschen verletzen können, aber nicht so extrem wie ein wütender Kampfhund, der neben der Beißstarre auch ein cholerisches Naturell hat, also sich in die Wut hineinsteigert.

Klar, die Fotos sehen beeindruckend aus und ein wütendes oder ängstliches Tier ist auf jeden Fall gefährlich. Und sicher beeindruckt sowas Touristen oder Stadtmenschen, so wie es auch bei Papageien oder anderen dressierten Wildtieren ist.

Die Bilder sind z.T. aus Reiseführern und das rechte Bild ist aus dem Spiegel-Sonderheft 50 Jahre Afrika...

Diese Hyänen und der Pavian sind keine 'Kampfhunde' noch irgendwelche Waffen, sondern es sind dressierte Schauobjekte, mit denen sich diese Männer Ihren Lebensunterhalt verdienen.

Übrigens kenne ich nicht einen Afrikaner - und ich habe da jahrelang gelebt - der Tiere so instrumentalisiert, wie wir das tun. Erstens geht kaum einer mit seinen Hunden Gassi, sondern die laufen auf dem Besitz rum und schrecken Einbrecher ab. Zweitens ist der Hund wohl nur in den Apratheids-Regimes des südlichen Afrikas verwendet worden, dort kennt man die Weissen Hunde, das sind arme Kreaturen denen nur beigebracht wurde, jeden Nicht-Weissen zu attackieren...

In vielen Ländern Afrikas ist der Hund nur von den ehemaligen Kolonialherren eingeführt worden, der Rhodesian Ridgeback ist die einzige Hunderasse, die im südlichen Afrika entstand - der Staat Rhodesien existiert nicht mehr -, noch heute ist er ein beliebter Jagdhund...

Im westlichen Afrika soll es Glück bringen einen Hund zu überfahren, hört sich schrecklich an, geht aber auch hier auf die kolonialen Erfahrungen zurück...

Also kein African Pitbull, sorry...:-))

Die Afrikaner sind nicht anders als alle anderen Menschen auch. Ich schwöre dir, wenn man hier Hyänen halten dürfte gäbe es solche Leute auch hier.Mir persönlich ist hier im Hildesheimer Landkreis jemand bekannt der Braunbären im Haus und auf seinem Grundstück hält, der fährt sogar im Cabrio mit denen spazieren. Ich muss aber dazu sagen das er sich sehr für den Schutz dieser Tiere einsetzt und die meisten die er hat vor dem sicheren Tod gerettet hat indem er sie aufgenommen hat.Die Typen auf deinen Bildern sehen mir aber eher aus wie Kriminelle. Ändern können wir das wohl leider nicht, nur hoffen das der Instinkt bei den Tieren durchkommt und sie sich gegen ihre Peiniger zu wehr setzen. Da ziehen sie nämlich dann den Kürzeren. ;-)

www.baerenwelten.net Hier alles über den Typen der sich Bären hält

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@Bujan

Mit Braunbären im Cabrio spazieren zu fahren ist in meinen Augen auch nicht ganz gesund.

Ich gestehe, ich hab nur einen flüchtigen Blick auf dessen Seite geworfen, werde mich später noch ein bisschen genauer damit beschäftigen.Ich werde immer misstrauisch, wenn jemand meint, er könnte Tiere, die nicht in Gefangenschaft gehören, aus welchem Grund auch immer (oder am schlimmsten sogar noch: Zur Arterhaltung ! ) in irgendwelchen "Gehegen" artgerecht halten.

Aber nun gut. Wenn er sich dabei auf solche Tiere beschränkt, die sonst der Produktion von Bärengalle dienen müssten oder gar als Tanzbären zur Volksbelustigung dressiert werden, tut er ja ein gutes Werk. Und solange er die geretteten Tiere nicht verpaart, um niedlichen Nachwuchs präsentieren zu können, ist das toll.

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@Brigitta270755

Ja, sehe das genauso wie Brigitta. Ist nicxht der obergau,mit Bären im Auto zu fahren, aber er angagiert sich sehr für die Tiere und auch sonst ist dem nichts entgegenzuwerfen.

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Du solltest vielleicht ein wenig recherchieren, bevor du dich so provokant äußerst.

Zunächst mal halte ich die Bezeichnung "african pitbull" für etwas, dass sich irgendein annderes Genie in irgendeinem anderen Forum ausgedacht hat, als er diese Bilder sah. Die Männer die man auf diesen Fotos sieht, nennt man in Abuja in Nigeria "Gadawan Kura" zu deutsch bedeutet das so etwas wie Hyänenhalter/händler und sie repräsentieren keineswegs die nigerianische, geschweige denn afrikanische Bevölkerung. Es handelt sich hier um eine Gruppe von Schaustellern bzw. Medizinmännern die mit ihren wilden Tieren ihren Lebensunterhalt verdienen, sie haben nicht nur Hyänen, sondern auch Affen und Pythons und die werden auch nicht als Kampfhunde gehalten. Die Hyäne ist in Afrika genau wie in Europa ein von Mythen umranktes, als überaus gefährlich geltendes Tier - diese Männer üben also auch eine unglaubliche Faszination auf ihre Landsleute aus - die schweren Ketten unterstützen diesen Eindruck ja nur noch. Inwiefern diese Lebensweise tradiert ist weiß ich nicht, weil ich leider nichts genaueres über diese Männer finden konnte (außer dass sie alle miteinander verwandt sind). Ich habe schon vor einiger Zeit von ihnen gehört, aber bis auf Pieter Hugo, der Mann der diese Fotos gemacht hat, scheint keiner etwas näheres zu ihnen veröffentlicht zu haben.

Wahrscheinlich ärgere ich mich auch ein wenig über deine "unseriöse" Äußerungsweise - woher willst du wissen, dass sie "unseriös" sind, was bedeutet das in diesem Kontext überhaupt? Wirkt jeder Mensch, der anders aussieht und anders lebt als du, "unseriös" auf dich? Tut mir leid, aber die Welt ist groß und es gibt vielfältige Lebensweisen - wie diese Männer leben ist zwar interessant, aber wie ich finde keineswegs schockierend. Aber um´s nochmal kurz auf den Punkt zu bringen: Keine Sorge, "die" Afrikaner sind keine dunklen Barbaren, die Wildtiere als "Kampfhunde" (oh, da fällt mir auf: dieser Ausdruck nervt mich ebenfalls) halten - es handelt sich hier einfach nur um eine Gruppe von Leuten, die sich in ihrer Gesellschaft eine Lebensnische geschaffen haben.

Um jetzt nochmal zum Tierschutz zu kommen: Den gibt es in vielen Gegenden der Welt nicht, weil Tiere in vielen Gegenden der Welt, niemals so wie bei uns insrumentalisiert wurden. Wenn das doch mal so ist - wie in diesem Fall, dann können die Leute das nicht erkennen - weil es dabei zum einen aus Gründen geschieht, die wir ohnehin nicht nachvollziehen können und weil es zum anderen der Erhaltung des eigenen Lebens dient. Oder um es mal anders zu sagen: Es gibt Orte an denen es Tieren schlecht geht - nur leider kann man an diesen Orten viel von Tierschutz erzählen - solange es den Menschen nicht besser als den Tieren geht, hat der Tierschutz leider keinen Standpunkt.

http://file-magazine.com/features/pieter-hugo-the-hyena-men

Es gibt überall Menschen Die Ihr Selbstbewustsein mit Abartigen Dingen Aufpolieren müssen.

weißt du, ich hab hier heute ( und alle Tage immer wieder mal ) Fragen gelesen wie "Wer ist stärker: Schäferhunde oder PitBulls" oder ähnliches in vielen Varianten.Daran merkt man ja schon wes Geistes Kind viele Menschen sind. und dass dies nur eine andere Formulierung für "Wer hat den längsten Schw..z ?" ist.

Es gibt kein kopfkrankeres Säugetier als den Menschen und seit Jahrhunderten haben Menschen, deren Selbst-Bewusstsein irgendwie zu wünschen übrig ließ, sich alle möglichen Tricks einfallen lassen, um ihr Image irgendwie aufzutunen. Manche Menschen bedienen sich der Brieftauben, andere wiederum der Hähne, der Pferde oder der verschiedensten Hunderassen.**Und das Allerletzte, an das sie dabei denken, ist, wie die Tiere sich damit fühlen.**

Warum sollte das in Afrika anders sein ?

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@Bujan

Du bekommst all meine DH`s die ich zur Verfügung habe, liebe Brigitta!!!!

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@Naturkind

Ja, die Sache mit dem Pitbull und dem SH fand ich auch irgendiwe n´bischen hundeunfreundlich! Die Frage hab ich selbst empört beantwortet!

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@Eurasierfreakin

Hat jetzt nichts mit der Frage zu tun, aber ich find´s voll toll, das du einen Shiba als Profilbild hast! Lieblingsrasse

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Weil es dort nicht zum tradierten Kulturgut gehört, aber Hahnen- oder Bullenkämpfe gibt es sehr wohl, beim letzteren übrigens wirklich zwischen 2 Bullen/Stieren, nur werden die nicht abgestochen, sondern überleben das i.d.R., der Gewinner wird gefeiert und die Kraft des Bullen geht auf den Clan über...

Übrigens wer schon einmal so einen Bullenkampf miterlebt hat wie z.B: in Kakamega im westlichen Kenia, der merkt, es gibt keinen Zaun und auch keine Regeln, wenn der Bulle einen Menschen trifft, dann hat man Pech gehabt...

Das Spektakel ist also weit weniger dem Voyeurismus geschuldet - wie der Stierkampf -, als der tatsächlichen Frage "Wer ist stärker?".

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Ich sehe es mal so. Menschen sind die grössten Bestien auf Erden! Und Afrikaner sind ein UIrfolk. , welche nichtmal die Ziviklisation kennengelernt haben (z.Teil). Warum also, sollten gerade solche ihr menschliches Hirn benutzen, welches wir selbst in der zivilisierten Welt nicht richtig benutzen können oder wollen...?

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