Ärztliches Attest reicht dem Job Center nicht?

13 Antworten

Ich verstehe absolut, dass einem die falschen Nachbarn mächtigen Ärger einräumen und somit auch gesundheitliche Schäden hervorrufen können. Keine Frage!

Aber …

  • der Arzt kann überhaupt nicht beurteilen, ob wirklich das Verhältnis zum Nachbar die Ursache für Deine gesundheitlichen Beschwerden ist.
  • somit ist das ärztliche Attest keinen Pfifferling wert und natürlich akzeptiert das Job-Center dieses Schreiben nicht.
  • da muss mindestens ein Gutachten erstellt und meiner Meinung nach auch eine Mediation erfolgen.
  • wer garantiert bitte, dass Du an einem neuen Wohnraum nicht genauso Probleme mit den Nachbarn bekommst? Wie oft möchtest Du dieses Spiel dann treiben?
  • all die Leute in Deutschland, die nicht vom Jobcenter unterstützt werden, müssen solche Probleme ganz alleine ausbaden. Da gibt es keinerlei Hilfe und mal eben eine neue Wohnung, weil einem die alte Wohnung nicht passt. Daher sehe ich keinerlei Grund, wieso Du das mit der anderen Wohnung nicht alleine regeln könntest.

Meiner Meinung nach solltest Du es erst mal mit der Mediation versuchen, denn meistens regeln sich solche Meinungsverschiedenheiten, wenn die Leute sich mal an einen Tisch setzen und die Probleme einzeln erörtern. Da gibt es durchaus Menschen, die das ehrenamtlich machen. Das kostet keinen Cent.

Ich glaube Dir ja, dass es da Probleme gibt (ging mir bis vor kurzem ähnlich). Es kann aber nicht sein, dass andere Leute diese Probleme ausbaden müssen. Das sollte man schon selber machen.

Wenn es denn mit der Mediation nichts bringt, kannst Du immer noch ein Gutachten erstellen lassen (… aber bitte nicht auf Kosten der Steuerzahler). Vielleicht lässt das Job-Center dann ja mit sich reden.

Ich wünsche Dir alles Gute

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Ärztliche (Wunsch-/Gefälligkeits-) Bescheinigungen sind je nach Arzt sehr leicht zu haben.

Dass diese nicht immer ungeprüft zu gewünschten Ergebnissen führen liegt sicher auch an den Erfahrungen die u.U. ein JobCenter damit gemacht hat.

Es ist auch nicht das JobCenter welches Deine Probleme schlimmer macht. Es liegt da doch mehr an Deinem Umfeld, an dem das JobCenter weder bei der Wahl noch im täglichen Leben beteiligt ist.

Die Re-/Aktionen in Deinem Umfeld haben u.U. auch etwas mit Deinem Verhalten zu tun, wenn dem so ist, wird auch ein Umzug - auf Dauer - keine Veränderung herbeiführen.

Was das Amt machen wird, kann man dir kaum sagen. Solche Entscheidungen sind Ermessenssche des Sachbearbeiters. Ohne den zu kennen, kann dir hier Niemand sagen, ob das bei dir ausreicht.

Meinem Gefühl nach ist dieses "Attest" allerdings nicht ausreichend, die Formulierung klingt doch arg laienhaft. Vor allem kann derArzt doch gr nicht wissen, ob du wirklich beleidigt wirst, oder dir das nur ein bldest (Ich untertelle da Nichts, ich merke das nru an).

Ein Attest zu diesem Fall, das HILFREICH sein kann, sieht doch schon ein wenig anders aus! Wenn ICH Sachbearbeiter wäre, würde ich unterstellen, dass du das selbst geschrieben hast, und der Arzt dir das netterweise unterschreiben hat.

Dein arzt soll das noch mal überarbeiten, und deine tatsächlichen Erkrankungen bescheinigen. Nervöse Schlafstörungen, Angstzustände, Magenschleimhautentzündug aufgrund psychischer Belastung, so ein Zeugs halt. Und nicht "weil ihr Nachbar sie beleidigt. sondern "Laut den Angaben meiner Patientin begründen sich die Beschwerden in ihrer Wohnsituation, insbesondere Probleme mit andren Mietern."

Aber nicht so einen Wisch.

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Weiter. Bearbeitungszeit abgelaufen.....

DAS dann zum JobCenter, und wenn dein Umzug DANN abgelehnt wird, sofort Widerspruch einlegen. Allgemein wird und sollte das JobCenter aber hier ein unabhängiges Gutachten einfordern, zb vom Ärztlichen Dienst des JobCenters oder einem Amtsarzt.

UND schon mal zum Gericht, einen Beratungschein besorgen, und damit zum Anwalt.

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