Adipositas-OP/Magenverkleinerung - ab welchem BMI wird sofort operiert?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bitte wende Dich an das Krankenhaus Stuttgart Bad Cannstatt. Ich selbst bin dort mit einem BMI >50 binnen 4 Wochen operiert worden. Cannstatt operiert, da bei diesem BMI Gefahr für Leib und Leben besteht, OHNE die Kostenzusage der Krankenkassen. Die wird nämlich bei einem derart hohen BMI nicht zwingend benötigt. Möglich ist das aufgrund der S3 Leitlinien. Es gibt mittlerweile auch Anwälte, die die Operation ab BMI 50 für Dich einfordern können. In FfM gibt es einen speziellen Adipositasanwalt, der nur solche Dinge macht. Aber der direkte Kontakt mit dem Klinikum bringt Dich schneller ans Ziel.

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Hallo ich hätte mal ein paar Fragen ich muss mich da auch melden. Und wollte fragen wie es dir da so ging 

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Die Indikation für einer Magenverkleinerung wird individuell nach eingehender interdisziplinärer Untersuchung gestellt.......

Von einer "Sofort-OP" habe ich noch nichts gehört.

d.h.

 Krankenkassen müssen  nur dann die Magen-OP gegen das Übergewicht bezahlen, wenn alle anderen Wege zur Gewichtsabnehme versagt haben und dies nachgewiesen werden kann –  das gilt auch bei extremen Übergewicht.

Du solltest dich mit einem Arzt bzw. einem Adipositas- Zentrum in Verbindung setzen. 


Lg


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Mir ist zu Ohren gekommen, dass es in den letzten Monaten eine Änderung diesbezüglich gab, und Patienten mit einem BMI von 60 sofort operiert werden. War Thema in der Adipositas-Selbsthilfegruppe zu der man für den Antrag gehen muss, manche Seiten sagen aber 50, daher war ich mir nicht mehr ganz sicher.

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@WaruNeko

Ah ok..... also wie gesagt- mir ist das nicht bekannt.

Ich denke du hast dich mit dem Thema auseinandergesetzt und dir auch bereits eine Klinik "ausgesucht"....Ich würde dort mal nachfragen.

Alternativ gibt es auch Hotlines......

z.B. in Stuttgart

24-Stunden-Adipositas-Hotline: (0711) 2156-444

auch hier könntest du dich unverb. erkundigen.

Lg

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@WaruNeko

Wo hast du das denn gehört? Da hätte ich doch gleich nachgefragt.....

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Von einer "Sofort-Op."ist mir auch nichts bekannt. Ich weiss nr, dass man hier in Hamburg-Eppendorf z. B. auch erst alle Stationen durchlaufen muss, Beratung, Ernährungskurs usw. Wenn das alles nichts gebracht hat....dauert etwa 6 Monate, dann wird nach einer nochmaligen Beratung mit den Entsprechenden Ärzten ein Antrag bei der KK wegen einer bariatrischen Operation gestellt. Das dauert aber auch noch 2-5 Monate, bis der Antrag durch ist. Erst dann kann eine Op. in Angriff genommen werden. Und auch dann bekommst du den Op-Termin nicht von heute auf morgen.

Das Multimodale Konzept beinhaltet doch das, was ich eben geschrieben habe.......lies das mal richtig durch


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Ja das MMK ist Pflicht, mit einer Ausnahme, um die ging es mir in der Frage :)
Vom MMK weiß ich ja alles, hab ich schon alles gemacht.
Es darf keine 2-5 Monate dauern, nach einer Frist von 3 Wochen gilt der Antrag als bewilligt, auch wenn die Krankenkasse darauf eine Absage schickt.

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@WaruNeko

Du irrst, der Antrag gem. §13,3a SGB V, was du meinst, gilt nur dann als genehmigt, wenn nichts seitens der Kasse geschieht und du alle Unterlagen vollständig hattest. Wenn die Krankenkasse dich zum Medizinischen Dienst schickt- oder die Unterlagen- gilt die Frist von 5 Wochen und wenn du Unterlagen nicht eingereicht hast, nachreichen musst oder gegen den ablehnenden Bescheid Widerspruch einlegst- dann kann das Ganze sehr wohl bis zu 6 Monaten dauern. Geht es vor das Sozialgericht sogar noch länger.

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Wie ist das Leben/Essverhalten nach der Schlauchmagen OP (langfristig)?

Hallöchen,

mein Freund und ich gehen grade die nötigen Schritte zur Schlauchmagen OP, natürlich macht man sich dabei Gedanken, ob man das wirklich tun sollte. Die OP ist praktisch der letzte Weg wenn nichts anderes mehr hilft und verspricht Ergebnisse. Soweit so gut. Mein Freund hat Bedenken nach dem heutigen Treffen der Selbsthilfegruppe, weil berichtet wurde dass man Jahre später noch Probleme mit dem Magen hat. Er hat sich das eher so vorgestellt, dass man sein Leben praktisch normal (wie andere) weiterlebt und sich die Nebenwirkungen auf einen Zeitraum von einem Jahr oder so einstellen. Ich hab mich informiert, bin mir selbst aber noch nicht ganz sicher, wie das Leben nach der OP und nach der Gewichtsreduktion ist. (Unten Zusammenfassung)

Mich interessiert zum Beispiel wie (viel) man isst, ob es sich irgendwann wieder lohnt ins Restaurant zu gehen (also die Portionen schafft), wie es um Nebenwirkungen steht, wie oft man Vitamine zu sich nimmt und wie teuer das ist (jemand hat dauerhafte Schäden durch zu wenig Vitamin B12 glaub ich) und wie das Lebensgefühl bzw die Lebensqualität ist. Natürlich ist man sehr eingeschränkt durch das Übergewicht und aus der Adipositas raus zu kommen ist toll und auf lange Zeit gesehen eh notwendig wegen der Folgeschäden, aber gleichzeitig ist Essen - meiner Meinung nach - wichtig im Leben. Der Spaß am Essen führte zwar zum Übergewicht, aber nicht nur dicke Menschen genießen Essen. Für manche wäre es sicher ein Grund die OP nicht zu machen, wenn das bedeutet, dass man wieder "normale Portionen" (das was normale Menschen essen) zu sich nehmen kann. Man möchte doch schon gerne mal schick essen gehen oder sowas.

Dann interessiert mich noch ob ihr gewisse Lebensmittel nicht mehr vertragt oder nicht mehr mögt. Wenn ein Fleischliebhaber kein Fleisch mehr verträgt ist das schon doof. Habe schon öfters gehört, dass jemand keine Nudeln mehr mag. Nicht mehr mögen ist ja nicht so schlimm, dann will man es ja gar nicht mehr.

Zusammengefasst:

  • Was und wie viel isst man später? (Nicht in der Anfangsphase sondern Jahre später)

  • Wie stehts um Nebenwirkungen?

  • Wie viele Vitamine / Wie oft / Wie teuer?

  • Wie ist das Lebensgefühl / die Lebensqualität?

  • Vertragt oder mögt ihr etwas nicht mehr?

  • Durch den geringeren Verbrauch spart man doch sicher auch Geld für Lebensmittel?

  • Würdet ihr es wieder tun? Würdet ihr es empfehlen?

  • Wie viel Gewicht habt ihr verloren?

  • Worüber freut ihr euch an der Gewichtsreduktion/OP am meisten (z.B. normal Klamotten shoppen, Beweglichkeit etc)

Bitte versteht mich nicht falsch, ich suche mir nicht den leichtesten Weg und ich geh auch nicht uninformiert an die Sache dran mit der Vorstellung nichts machen zu müssen (sonst würde ich das hier ja nicht fragen). Mir ist bewusst, dass die OP kein Wundermittel ist, aber sie hat doch viel höhere Erfolgschancen als konventionelle Abnehmmethoden.

Danke für jede geteilte Erfahrung.

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