Acker gekauft ohne Zuwegung, wie bekommen wir das Wegerecht über die benachbarten Felder?

4 Antworten

Erst man muss du rausfinden wie so ein Acker enstanden ist. Meist erkennt man das an den Flurnummern zb. 454/1 liegt neben 454/2 oder 454/2 . Da bedeutet das Sie mal geteilt wurden. Dann suchst du den mit einem Weg am wenigsten bestalteten (kürzeser Weg) und forderst ein Notwegerecht (er bekommt dafür eine Rente)

Schau mal auf www.nachbarschaftsstreit.de nach die haben eine spezielles Wegerechtforum und machen das schon ewig.

Normalerweise werden Wegerechte bereits in den benachbarten Grundstücken festgelegt. Einfach beim zuständigen Liegenschaftsamt vorbeigehen und nachfragen. Die schauen dann in allen benachbarten Plänen nach und können genaue Auskunft geben.

33

Nö, normalerweise nicht. Und das Liegenschaftsamt ist flasch, wenn dann steht es im Grundbuchamt

0

Im Nachhinein unter Umständen gar nicht.

33

Quatsch

0
31
@topbaugutachter

Kein Quatsch. Wenn alle Umlieger eine neue Grundlast verweigern bekommst Du kein neues Wegerecht (wenn es noch keines gab). Es gab vor Jahren einen Fall, da wurde in einen solchen Fall gerichtlich entschieden, dass ein Fußweg zu gewähren ist. Ein Anrecht auf eine fahrbare Zuwegung wurde nicht gesehen.

0

Guten Morgen, ist jemand hier der seinem Nachbarn eine Wegerecht eingeräumt hat? oder ein Gehrecht? Oder ein Notwegerecht? Ich benötige Info´s?

Der bevorstehende Hauskauf mit Grundstück hat beim durchlesen der Unterlagen dargelegt, das für den Nachbarn keinerlei Wegerecht festgehalten wurde. Der Weg gehört zum Grundstück welches wir erwerben möchten. Nur ein ganz kleiner Streifen der Zuwegung gehört zum Nachbargrundstück. Ich möchte gerne eine klar definierte Regelung festhalten damit es keine Streitigkeiten gibt. Was ist zu beachten? Welches Recht räume ich ein? Welche Punkte sollten zwingend in einem entsprechenden Vertrag festgehalten werden? etc.

Vielen Dank für jede Info. Gruß Sebastian

...zur Frage

Kann es wirklich sein, dass man ein notariell beglaubigtes Wegerecht hat, es aber nicht ausüben kann?

Wie haben ein Haus BJ 1860 dessen Grundstück sowohl über eine Straße an der Hausfront als auch von hinten erreicht werden kann. Die Straße hinter dem Haus verläuft quer und zieht rechts zur Hauptstraße "x" und links zur Hauptstraße "y". In einem Vertrag beim Notar wurde vom Vorbesitzer noch einmal 1990 ein Wegerecht für die hintere Straße gereglt. Hier wurde eingeräumt, dass ein Wegerecht für die Querstraße besteht in Richtung Hauptstrasse "x". Als wir im Jar 2008 das Haus gekauft haben, haben wir auch darauf bestanden, dass der Notar mit aufnimmt in den Kaufvertarg: "Es besteht ein Wegerecht auf dem hinteren Weg bis zur Straße "X"" Dann haben wir einen Bauantrag für eine Garage gestellt und diesen genehmigt bekommen. Dann haben wir für 20.000 Euro eine bedachte Doppelgarage gebaut. Erst danach ergab sich ein "kleinkrieg" zwischen einem Nachbar links von uns (der auch ein Wegerecht für diese Straße hat) und einem Nachbar rechts von uns. Wir haben mit dem Krieg nichts zu tun. Nun hat aber der Nachbar Rechts von uns sich von der Gemeinde ein kleines öffentliches Grundstück gekauft, dass auch überquert werden muss wenn der andere Nachbar links von uns udn wir selber auf die Straße "x" herausfahren wollen. Er hat krampfhaft nach wegen gesucht, das Leben für den anderen Nachbarn schwer zu machen. Obwohl er 1990 ja den Vertrag zu den Wegerechten bereits selber unterschrieben hat, hat er nun einen großen Zaun auf dem Grundstück aufgestellt, so dass auch wir nicht mehr auf "x" ausfahren können. War mir erst egal, da ich dachte: fahre ich eben nach "y". Nun hatte ich ein Schreiben vom Nachbarn in Briefkasten: Er habe nichts gegen mich udn sei nur auf den anderen Nachbarn sauer, müsse mich aber aus juristischen Gründen gleich behandeln udn somit verwarnen, dass ich nicht nach Y fahren darf, da das Wegerecht ja nur nach x ausgestellt ist. Vor x eine Mauer zu bauen sei wiederum auch zulässig, da es jat nun ein kleines Grundstückchen gibt, dass er neu erworben hat udn von dem bisher in allen Verträgen nie die rede war. AUf seinem Eigentum kann er ja machen, was er möchte: Dieses Ministückchen ist auch (wohl durch einen Fehler der Gemeinde, die es verkauft hat) nicht mit dem Wegerecht belastet. Wir haben also ein Wegerecht bis x - kommen aber nicht auf x und dürfen nicht auf y: 20.000 Euro Garagenkosten und Notarvertrag mit Wegerecht - alles abgesichert und kommen nicht mehr in die Garage!! Wir haben nun einen Anwalt eingeschaltet: Der meinte, weil der NAchbar 1990 ja bereits für den Hinterweg ein Wegerecht eingeräumt hat, darf er nicht einfach wieder 2008 etwas unternehmen, was dem logishcen Sinn entgegen wirkt- Aber dann wurde es noch komplizierte: Offiziell haben seine Kinder das Gemeindegrundstück gekauft und die "Ärgermauer" errichtet und die sagen einfach, dass sie nichts damit zu tun haben, was der Vater 1990 mal unterschrieben hat. Sehr kompliziert sehr verworren und am Ende trotz notariellem Wegerecht ein Problem! Wie vorgehen? Notar verklagen? Danke!

...zur Frage

Wegerecht ... Grundstückzufahrt / Hintergrundstück

Moin Zusammen,

ich habe mir ein Haus auf einem Hintergrundstück gekauft. Insgesamt befinden sich vier Grundstücke an dieser Auffahrt die hintereinanderliegen mit einer langen, gerade Auffahrt. Mein Haus ist ca. 65 Meter von der öffentlichen Straße entfernt. Das letzte Haus ist ca. 95m von der Straße entfernt. Die Auffahrt ist 2,60m breit und besteht seit 1975.

Ich muss über zwei Grundstücke zum Haus fahren wobei das mittlere Grundstück durch eine ältere Dame mit einer unendlichen Liebe zum Grüngut bewohnt ist. Die Grünstreucher (unter anderem Feuerdorn) ragen bis zu 30/40 cm in den Weg und es ist schwerlich möglich diese nicht mit dem Pkw zu touchieren... vor allem gibt das Kratzer im Lack. Blumen etc. ragen ebenfalls in den Weg... Ein Zurückschnitt verweigert die Dame mit der Begründung es müsse erst ausblühen...

Meine Frage nun... hätte ich theoretisch ein Recht auf eine breitere Zuwegung zu meinem Grundstück (auch wegen Feuerwehr, Rettungsdienst etc.) ?

Weiterhin welche Pflichten hat derjenige der ein Wegerecht eingetragen hat... muss sie dafür sorgen, dass die Bepflanzung nicht in den Weg ragt ?

Im Grundbuch ist lediglich das Überwegeungsrecht ohne weitere Zusätze eingetragen...

mfG

...zur Frage

Nachträgliches Wegerecht

Liebes Forum,

Vielleicht könnt Ihr mir in einer verzwickten Sache weiterhelfen: Ich hatte gelesen, dass man ein Wegerecht für ein bebautes Gundstück ohne bisher eingetragene Grunddienstbarkeit auch mit den Artikeln 187 Abs. 1, Satz 2, 184 des Einführungsgesetzes zum BGB in Verbindung mit § 13, Teil 1, Titel 22 des Allgemeinen Landrechts für die preußischen Staaten nachträglich durchsetzen kann, wenn der Nachbar nicht bereit ist, ein Wegerecht zu geben, obwohl die Überfahrt zu dem besagten Grundstück (Endgrundstück einer Straße mit unverbaubarem Feldblick) schon seit Jahrzehnten stillschweigend geduldet wurde (beide Nachbarn sind auch noch familiär verbunden). Nun muss das Endgrundstück aufgrund eines Pflegfalles veräußert werden und dabei kam heraus (Bauamt), dass es hier keine eingetragene Zuwegung oder Baulast gibt. Der Nachbar meint nun, diese Zuwegung nur unter bestimmten Bedinungen zu geben, die aber nicht diskutabel sind. Das Endgrundstück lag damals direkt an der Straße, diese wurde dann aber vor einigen Jahren so umgebaut, dass sie auf dem Grundstück des Nachbarn endet und somit liegt das Endgrunstück nur ein paar Meter von dieser entfernt sind.

Kann man daher das Wegerecht nicht anderweitig nachträglich eintragen lassen, ohne dass der Nachbar was dagegen machen kann? Kennt sich jemand mit dieser Problematik aus?

Freue mich über jeden Hinweis.

...zur Frage

Darf ich den Untergrundbelag bestimmen?

Ich habe ein Grundstück gekauft.
Foto Nummer 3389!
Aus einer Zwangsversteigerung.

Daneben sind 2 schmale Grundstücke die zu einem Überleitungsmast führen.

Der Nachbar von 3384 und 3566 (früherer Besitzer) behaupten, dass sei mein Eigentum und ich muss Wegerecht einräumen.
Der Weg ist seit Jahren mit Platten ausgelegt (3Meter breit).
Von jedem Grundstück wird 1,5m für diese Zuwegung zur Verfügung gestellt.

Für diesen Plattenweg soll ich Niederschlag zahlen.

Ich hab kein Problem damit dem Nachbarn hinten einen Weg einzuräumen. Ich hab mir ja vorher alles abgeschaut und mir auch das Grundbuch abgeschaut usw.....

Im Grundbuch ist aus meinen Grundstück nix eingetragen, vertraglich haben wir auch nix vorliegen.

Früher wurde der Mast von meinen Grundstück angefahren und auch das hintere Grundstück. Der Nachbar links brauchte somit keine 1,5m zur Verfügung stellen.
Gelten diese mündlichen Absprache in unter Nachbarn über den Kauf hinaus?!
Grenzsteine gibt's keine mehr.

Meine Frage, wenn das jetzt mein Weg ist, dann darf ich doch den Belag bestimmen oder?!
Wenn der Weg jetzt aber öffentlich ist (bzgl dem Mastbetreiber gehört) und der Hintermann kein Wegerecht hat...
Muss ich dann trotzdem noch mal extra Wegerecht einräumen?
Und muss ich für diesen Weg auch Niederschlag bezahlen wenn es nicht meiner ist?!

Lt der Vermessung gehören diese schmale Wege nicht zu meinem Grundstück.

...zur Frage

Mitgliedschaft bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft kündigen?

Hallo zusammen,

Wir bekommen immer wieder von der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Schreiben, in denen wir gebeten werden entweder irgendwelche Angaben zu unseren Grundstücken zu machen oder gleich Beiträge gefordert werden.

Die Grundstücke (außerhalb der Ortschaft) wurden vor Jahren mal ähnlich wie ein etwas größerer Strebergarten genutzt: Es stehen hier und da noch ein paar Obstbäume und irgendwann wurde auch mal etwas Gemüse angebaut.

Jedoch wird dort seit Jahren nichts mehr gemacht; die Flächen liegen einfach brach. Daher würden wir gerne die Mitgliedschaft, die mein verstorbener Vater begonnen hat, kündigen, da die Flächen in keinster Weise landwirtschaftlich genutzt werden und niemand in irgendeiner Form etwas mit Landwirtschaft am Hut hat. (Mit "wir" meine ich die Erbengemeinschaft)

Ich habe einfach den Eindruck, dass hier ehemalige Gez-Methoden angewandt werden: Kündigungen und jegliche Schreiben und Anfragen werden ignoriert, jeder noch so kleine Grund wird hergenommen um eine Mitgliedschaft zu rechtfertigen und damit Gebühren einzutreiben. :/

Ist die Mitgliedschaft rechtlich notwendig, wenn man ein oder mehrere Grundstücke nur besitzt? Und wie kann man die Mitgliedschaft kündigen? Kündigungsschreiben werden einfach ignoriert.

Viele Grüße und Danke für Antworten ^^

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?