Abzug Kindergeld von Regelleistungen bei Wechselmodell wenn Vater das Kindergeld erhält?

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2 Antworten

wenn ihr im wechselmodell lebt, bekommt jeder das hälftige kindergeld. sprich, es wird dir ausgezahlt, dann kehrs du die hälfte an den vater raus. das musst du belegen, dann wird dir auch nur die hälfte angerechnet. so wie du auch nur die anteiligen leistungen für das kind beziehst, wenn du alg2 bekommst. da du mit deinem kind ja nur eine temporäre bg bildest. selbiges gilt für den vater, er bildet eine temporäre bg mit dem kind und bekommt für die zeit des aufenthaltes auch das alg und mietanteil für sein kind.

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Kommentar von Julikka
26.12.2015, 00:28

danke euch :) unser kind lebt zu gleichen anteilen bei uns beiden, also echtes wechselmodell. wir, kindsvater und ich haben die gleiche adresse, leben im gleichen haus, jeder in einer ein zimmer wohnung. wenn ich dem kindsvater die hälfte des kindergeldes ausbezahle bzw. auf sein konto überweise wäre das ein nachweis, oder? der kindsvater bekommt zum midijob noch wohngeld und möchte nicht mehr aufstocker sein.....

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Es kommt nicht darauf an auf welches Konto das Kindergeld geht,sondern bei wem das Kind gemeldet ist,denn dem Elternteil steht dann auch das Kindergeld zu und das müsstest du dann bei ihm einfordern,weil es ihm nicht zustehen würde !

Ihm steht auch nicht das hälftige Kindergeld zu,er kann das hälftige Kindergeld nur von seinem zu zahlenden Unterhalt abziehen und wenn er unter 1000 € verdient,dann ist er nicht leistungsfähig,weil er unter seinem Selbstbehalt von 1080 € bereinigtem Netto liegt,also gibt es auch nichts abzuziehen.

Wenn er unter 1000 € verdient,warum hat er dann keinen Anspruch mehr auf eine Aufstockung ?

Denn bei 1000 € Netto hat er min.seinen Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll und der beträgt 300 €,denn bei diesem Netto müsste er dann auf jeden Fall 1200 € Brutto haben.

Demnach blieben bei 1000 € Netto nur ca. 700 € anrechenbares Einkommen übrig und wenn ich den Regelsatz von 404 € abziehe,dann bleiben noch ca. 296 € für seine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) übrig.

Zahlt er mehr,dann sollte er auch weiterhin Anspruch haben,denn es kommt ja dann der Bedarf des Kindes noch dazu,für die Tage an dem es über 12 Stunden im Haushalt bzw.in der Betreuung des Vaters ist.

Denn bei diesem Bruttoeinkommen sollte er sehr wahrscheinlich keinen Anspruch auf Wohngeld haben und dann bliebe ja nur die Aufstockung vom Jobcenter.

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Kommentar von blumenkanne
23.12.2015, 16:51

die eltern betreiben wechselmodell. es fließt kein unterhalt, da beide parteien das kind 50/50 betreuen. in der regel ist das kind bei beiden eltern gemeldet.

das kindergeld bekommt ein elternteil und gibt die hälfte an den anderen elternteil raus. daher wird das kindergeld bei beiden eltern nur hälftig abgezogen vom bedarf des kindes und dann übersteigend bei den eltern. da das kind in beiden haushalten ja auch alg2 bezieht - wenn beide eltern im bezug stehen.

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