Abrechnung Nebenkosten: Vor- und Nachmieter

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Der Vermieter ist verpflichtet, im Rahmen der Wohnungsrückgabe an ihn zumindest die Zählerstände von Gas, Wasser und Strom zu erfassen sowie die Anzeigen der Heizkosten- verteiler bzw. Wärmemengenzähler. Insofern die Kosten für Wasser und Abwasser im Rahmen der BK-Abrechnung an dich auch weitergeleitet werden (was die Regel ist) musst du diese Zählerstände nicht dem Versorger mitteilen. Strom dagegen ist so gut wie immer im Direktbezug des Mieters und sollte dem Versorger entspr. der Zählerstanmd von ihm mitgeteilt werden. Die Zählerstände gehen in deine BK-Abrechnung ein. Du bekommst dann für den 12monatigen Abrechnungszeitrum für deine Nutzungszeit die Abrechnung wie auch dein Nachmieter für seinen Nutzungszeitraum innert des Abrechnungszeitraumes. Du hast also de facto diesbezüglich mit dem Nachmieter nichts zu tun. Ihr bekommt vom Vermieter zum gleichen Zeitpunkt für das gleiche Abrechnungsjahr (wenn die Basis das Kalenderjahr ist, bis 31.12,2013) die Abrechnung. Die durchgeführte Zwischenablesung darf dem Mieter nicht berechnet werden. Das sind keine Betriebskosten. Nur wenn die Kostenabwälzung ausdrücklich (nicht formularmäßig) im Mietvertrag vereinbart wurde, muss sie der Mieter zahlen.

Bei Strom und Wasser habe ich mich direkt an den Lieferant gewandt und denen mitgeteilt, dass ich zum 31.5. ausziehe und ab da der Strom und das Wasser nicht mehr von mir gezahlt werden. Gleichzeitig habe ich denen meine neue Adresse gegeben. Das wars! Heizkosten macht der Vermieter nach eigenem Ermessen in Kuerze (normalerweise). Das kannst du ihm ja bei der Wohnungsuebergabe sagen, dass du es gerne in den naechsten Wochen erledigt haettest. So hab ich das immer gemacht u. das hat immer gepasst. Klar, die Zaehlerstaende musst du dir aufschreiben oder abfotografieren...zur Sicherheit.

Eine Zwischenablesung kannst Du auf eigene Kosten beantragen. Ist meißt aber nicht notwendig, da die Zähler selbst abgelesen werden können.

Eine sofortige NK-Abrechnung kannst Du zwar beantragen, aber der Vermieter muß dem nicht Nachkommen, da er zu einer Zwischenabrechnung weder verpflichtet noch berechtigt ist.

Dem Nachmieter mußt Du nichts zahlen.

muss man ja zwischen mir als ehemalige Mieterin und den neuen Mietern irgendwie trennen und entscheiden wer, wieviel zahlt/zurückbekommt, oder?

Das wird nicht "entschieden", sondern genau ausgerechnet. Du zahlst nur für den Zeitraum Deiner Nutzung während des Abrechnungszeitraumes. Den Rest der Nachmieter oder, wenn die Wohnung leer steht, der Vermieter.

Ich habe eine Frage zu einer Nebenkostenabrechnung?

Hallo, hier die Fakten:

Wir sind im Februar 2017 in unsere neue Wohnung eingezogen.

Haben zum 30.4.2018 gekündigt

In der Küche und im Bad befinden sich jeweils die Wasseruhren.

Die Heizung wird über Strom betrieben, d. h. die hat nichts mit den Nebenkosten zu tun - die Zahlen wir selber an den Dienstleister.

Wir sind nun kurz vor dem Auszug und ich habe bis heute noch keine Nebenkostenabrechnung für die ersten 12 Monate erhalten. Das heisst aber auch es kann ja auch keine für die letzten Monate von März bis April erstellt werden. Wie soll eine Abrechnung zustande kommen wenn die Wasseruhren nicht abgelesen wurden. Ausserdem hat eine neue Abrechnungsperiode begonnen. Da wir die Wohnung auf Grund von Schimmelbefall gekündigt haben, ist das Verhältnis zum Vermieter ein wenig eingefroren. Ich weiss jetzt aber garnicht wie ich mich bei Wohnungsübergabe verhalten soll. Es kann ja auch sein das wir ein Guthaben haben.

Ich würde mich über Tips und Antworten freuen, mir ist ein wenig mulmig.

Danke. :)

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Falsche Nebenkosten/Heizkostenabrechnung riesen Nachforderung!

Guten Abend!

Ich habe von meinen Ex-Vermietern für 2013 eine Nebenkostenabrechnung bekommen bei denen sich die Heizkosten verdoppelt haben. Bei gesenktem Heizverhalten. Insgesamt sind Nachforderungen von ca. 2.000 € aufgeführt (bei 2.650 €Vorauszahlung). Letztes Jahr (Abrechnung 2012) hatten wir 650 € Nachzahlung was eine Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlungen auf 250€ mtl. für eine 3 Zimmerwohnung mit 110 m² nach sich zog. Ende 2012 haben wir angefangen über den offenen Kamin zu heizen. 2013 haben wir im Wohnzimmer praktisch immer wenn die Temperatur über 20 C sein sollte über den Kamin und eine Windmaschine geheizt. Die Heizung hatte das Problem dass sie ca. in der oberen Hälfte (bis kurz unter das Thermostat) knallheiss gewesen ist in der unteren Hälfte meistens völlig kalt war. Es waren deswegen 2 mal Installateure da. Problem nicht gelöst. Das da irgendwas nicht stimmt ist klar. Der Ablesedienst sagt dass die genannten Umstände keine Auswirkung auf den Zähler haben kann und es stimmt dass wir von den Gesamtheizkosten (3 Einheiten + eine kleine Gewerbeeinheit vom Vermieter selbst genutzt) mehr als die Hälfte bezahlen sollen. Offensichtlich geht da kein Weg am Anwalt vorbei da auch die Ex-Vermieter in der Vergangenheit nicht gerade umgänglich waren bzw. ihre Interesse sofort über Anwälte durchgesetzt haben. Auf der Nebenkostenabrechnung sind z.B. die Leerstände auch nicht korrekt ausgewiesen, Warmwasser zu 100% umgelegt bzw. die Personenzahlen falsch (zu wenig)ausgewiesen etc. Ich habe der NK Abrechnung widersprochen und angekündigt dass ich keine Zahlungen leiste bis die NK nachvollziehbar und belegbar ist.

Nun zu meiner Frage/n:

Gehört die geschilderte Problematik zu einem Anwalt aus dem Mietrecht oder gibt es noch spezialisiertere Fachrichtungen was die Nebenkostenabrechnung/Heizkostenabrechnung angeht? Hat ev. jemand Erfahrungen mit falschen Ablesewerten auf den Zählern (übrigens von Techem) bzw. wie man sinnvoll dagegen vorgehen kann?? Oder aber sonstige Idee die helfen können?

Ich möchte möglichst gut vorbereitet in den Rechtsstreit gehen da es um echt viel Geld geht.

Vielen Dank im Voraus!!

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Frage zum neuen Vermieter/ Wohnungsübergabe

Hallo zusammen,

ich bin Mieterin einer Wohnung, die kürzlich an einen neuen Vermieter veräußert wurde. Schon im Voraus gab es viel Stress mit dem aufdringlichen Makler, der für den Verkauf meiner Wohnung zuständig war. Nun rief dieser mich letzte Woche an und verlangte wieder einen Termin für die "Übergabe" der Wohnung und für eine Zwischenablesung der Zählerstände. Mir ist nun nicht ganz schlüssig, was das Ganze soll - schließlich bleibe ich ja Mieterin dieser Wohnung und eine Übergabe mit Protokoll und Zählerablesung findet i.d.R. doch nur statt, wenn ich hier wieder ausziehe, oder nicht? Im Übrigen wurden die Zählerstände erst vor zwei Wochen abgelesen. Trotzdem beharrt der Makler auf den Termin. Kann mir bitte jemand erklären, ob diese Aktion wirklich angemessen und üblich ist und VOR ALLEM: Was hat der Makler damit zu tun???

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Wann bekomme ich dir Nebenkosten Abrechnung?

Guten tag ich hin im. August diesen Jahres umgezogen... Mein Vermieter hat mit jetzt die Abrechnung von Oktober bis Dezember letzten Jahres gegebrn. Er meinte die Abrechnung für die Nebenkosten für dieses Jahr wurde er erst Ende nächstes Jahr bekommen. Nun wie soll man den dann nachvollziehen was ich verbraucht habe und was der neue Mieter. Habe leider vergessen die zählstände an der Heizung zu notieren. Was soll ich jetzt tun?

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Wie viel Kaution beim Auszug einbehalten ist für die Nebenkosten angemessen

Hallo zusammen, wir ziehen zum 31.07.15 aus. Die Heizperiode ist vorbei, unsere Heizung bleibt also aus. Sofern es keinen Wintereinbruch gibt.......

Die Jahresabrechnung bekommen wir Mitte Juni - Mai bis Mai ist der Zeitraum. Nun will unser Vermieter von 750€ Kaution 300 wg der Nebenkostenabrechnung von Juni und Juli einbehalten. Ich finde dies von der Relations her unverhältnismäßig. Nebenkosten (monatlich 150€) zählen wir eh für die 2 Monate, Nachzahlen mussten wir seit wir hier wohnen nämlich nur die Heizung. Wie gesagt, die Abrechnung bekommen wir Mitte Juni, Heizung wird bis zum Ende des Mais berechnet. Heizung (Öl) ist in den NK inklusive,weiß natürlich, dass die Sommermonate die heizstarken Wintermonate mit abdecken.

Eine Zwischenablesung sei aus technischen Gründen, so eine weitere Aussage, nicht möglich. Wir haben Funkmessgeräte an den Heizkörpern. Wir müssen den Abrechnungszeitraum von Juni 15 bis Mai 16 abwarten. Wie soll unser Verbrauch bzw Nichtverbrauch für Juni, Juli berechnet werden, wenn die starke Heizperiode da reinfällt ? Werde ich nicht durch diese Gradtagszahlen benachteiligt ? Abzocken würde ich dem Vermieter auch zutrauen !

VG

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Muss ich eine geschätzte Heizkostenabrechnung akzeptieren?

Ich habe heute meine Nebenkostenabrechnung erhalten. Dabei liegt auch die Abrechnung über die Heiz- und Wasserkosten. Ich habe seitdem ich hier wohne nur selten geheizt, weil ich erstens den ganzen tag arbeiten bin und zweitens auch gut isoliert ist und daher selten der Bedarf zum heizen war. Ich habe zwei Termine zur Ablesung bekommen, die ich nicht einhalten konnte, weil ich in der zeit arbeiten war (sind nicht drei Termine notwendig bevor eine Schätzung gerechtfertigt ist??) Naja auf jeden Fall wurden die Nebenkosten nun (meiner meinung nach zu hoch) geschätzt. Der Vermieter hat die Differenz auch bereits gezahlt. Kommt das einer Anerkenntnis gleich? Darf ich ihm die verauslagten Kosten erstatten oder würde ich damit die Abrechnung anerkennen? Wie muss ich vorgehen, an wen muss ich mich wenden (HV oder Ablesefirma??) Muss ich schrifltich widerspruch einlegen?

Danke schon mal im Voraus!

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