Abmahnung wegen Krankmeldung nur in der Berufsschule ist da korrekt?

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19 Antworten

Ja, das kann er verlangen. Die Drei-Tage-Regelung gilt nur, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist. Wenn der Arbeitgeber hingegen verlangt, daß am ersten Tag eine Krankmeldung vorliegen muss, dann ist er im Recht. Zudem muss er sich an beiden Stellen krank melden, ansonsten muss er die Konsequentzten tragen. Also: Vorfall wegstecken, beim nächsten Mal drauf achten!

Schwachsinn, bin ich halb tot mit einer Grippe im Bett, kann keiner von mir verlangen, am gleichen Tag dem Chef ne Krankmeldung zukommen zu lassen.

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@katsix

Was nicht??? Schreib doch bitte ganze Sätze, damit hier eine richtige Kommunikation stattfinden kann.

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Hallo Macari,

man kann sich krankmelden, ein arztliches Attest braucht man erst, wenn man länger als 3 Tage krank ist (war zumindest so früher).

Es ist ein bißchen übertrieben, deswegen eine Abmahnung zu bekommen.

Andererseits er hätte sich auch im Betrieb krank melden müssen. Die Schule wird bestimmt keine Krankmeldung weiterleiten.

Vielleicht sollte sich Dein Sohn persönlich entschuldigen und sagen, daß es nicht mehr vorkommen wird.

Gruß. Emmi

Ich würde im Betrieb sowie in der Schule bescheid sagen! Ob die Abmahnung richtig ist, legt das nicht der Betrieb fest wann man zum Arzt muss für eine Au?

wer regelmäßig die tagesschau sieht, der weiß, dass kürzlich das bundesarbeitsgericht, genau das so beurteilt hat. der AG deines sohnes KANN das verlangen.

natürlich muss er sich abmelden im betrieb!das is ja wohl das wichtigste und grundvorraussetzung für ein vertrauenvolles miteinander.das könnte zb ein grund sein warum er mal nicht in diesdem betrieb übernommen wird nach der ausbildung!

Dein Sohn arbeitet ja nicht bei der Berufsschule, sondern bei seinem Arbeitgeber. Also muss er sich da auch krankmelden. Der Arbeitgeber k a n n schon am ersten Tag eine Krankmeldung verlangen. Eine Abmahnung muss natürlich an den Arbeitnehmer geschickt werden, nicht an seine gesetzlichen Vertreter.

Allerdings finde ich es seltsam, dass der Arbeitgeber gleiche eine Abmahnung schickt, die ja das "schwerste" Geschütz ist, die man auffahren kann.

Das sieht mehr so aus, als wären da noch andere Punkte offen, die dem Arbeitgeber deines Sohnes nicht gefallen.

Sinnvoll ist es zum einen ein Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen, um das zu klären und zum zweiten zum Betriebsrat zu gehen und diesen zu informieren. Dieser kann euch bestimmt weiterhelfen.

Wenn im Vertrag steht, dass ab dem ersten Tag eine Krankmeldung zu bringen ist, dann ist das rechtsgültig und bindend. Also Vertrag lesen.

Warum sollte die Abmahnung an Dich gehen? Du warst doch nicht krank und bist nicht in dem Betrieb angestellt.

Ein Anruf beim Arbeitgeber hätte genügt. Natürlich muss dieser wissen, wenn ein Mitarbeiter krank ist, auch wenn dieser eigentlich in der Schule sein müsste.

Eine schriftliche Krankmeldung vom Arzt ist jedoch am ersten Tag nicht nötig, die muss erst am 3. Tag vorliegen. Allerdings macht es einen guten Eindruck, sie sofort vorzulegen.

Dein Sohn hätte Dich auch beim Chef krank melden müssen, das stimmt leider. Was das ärztliche Attest angeht kommt es drauf an was im Ausbildungsvertrag steht. Da einfach mal nachschauen.

die krankmeldung beim Arbeitgeber hat vorrang und eine kopie kann dann an die berufsschule gehen, wenn der chef verlangt, das er die krankschreibung am ersten tag haben möchte, dann ist dem folge zu leisten

în der Ausbildung ist es wichtiger ersteinmal den chefüber krankheit zu informieren, da die berufsschulr sofort beim chef aruft(machen zwar die wenigsten ist aber vorschrift) und es ist auch rechtens, gehe mal davon aus das dein sohn noch keine 18 ist, denn nur dann müsste der AG dich informieren, dennoch erhält NUR dein sohn die abmahnung

Ob aufgrund dessen nun eine Abmahnung ihre Richtigkeit hat, bin ich mir nicht ganz sicher. Aber ich denke wohl schon, da folgende Regel an Berufsschultagen gilt:

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Der Betrieb stellt den Besuchstag für die Berufsschule frei bzw. zur Verfügung. Das heißt, er befindet sich genau genommen in einer Art überbetrieblichen Ausbildung zum Berufsschultag.

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Ein Fehlen oder Versäumnis des Berufsschulunterrichts, ist daher im Grunde auch dem Ausbildungsbetrieb mitzuteilen. Allerdings muss eine Krankmeldung erst spätestens am 3. Arbeitstag vorliegen.

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Das die Abmahnung an Deinen Sohn adressiert ist, ist darüber hinaus absolut korrekt - Schliesslich ist er der Auszubildende und nicht Du.

Ja das stimmt.

Mann muss sich IMMER in der Berufsschule UND im Betrieb krankmelden. Manchmal steht das auch im Vertrag drinne.

Die Abmahnung ist definitiv nicht rechtens. Und keiner kann verlangen, dass jemand, der Krank ist, gleich die Krankmeldung vorbeibringen kann. Das ist auch nicht rechtens. Allerdings sollte man natürlich sofort bescheid geben, wenn man krank ist und die Krankmeldung dann so schnell wie möglich nachreichen.

Ich würde einen Anwalt aufsuchen und die Abmahnung wieder Wegklagen. Wenn das so ist, wie du es beschreibst, sollte das kein Problem sein.

ich denke, dass man das ohne blick in den vertrag nicht so pauschal beurteilen kann ob rechtens oder nicht rechtens

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Er muss die Krankmeldung nicht gleich vorbeibringen. Sie können aber verlangen, dass ab dem 1.Tag eine Krankmeldung vom Arzt ausgestellt wird.

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@shoemaker

NAtürlich kann der AG eine krankmeldung am 1. tag verlangen, dass heisst ja nicht das sie am ersten tag da sein muss, denn in der regel muss sie spätestens am dritten tag da sein (da man sie meistens auf dem postweg schickt)

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Gesetzliche Vorschrift sagt: Direkt am ersten Krankheitstag - sofort - die Firma/den Chef informieren!!! Krankmeldung ebenfalls an die Firma, nicht an die Berufsschule!

Ich vermute, dass das ganze im Ausbildungsvertrag festgehalten wurde.. Einfach dort mal nachlesen

''Ist diese Abmahnung korrekt?''

  • Ja, ist sie. Er muss sich ja auch in der Firma melden, wegen der Entgeltfortzahlung.

''Sie wurde auch an meinen Sohn adressiert und nicht an mich.''

  • Warum sollte sie an dich adressiert sein?

''Des weiteren sagte sein Chef er bräucht immer sofort, also am 1. Krankheitstag ein Krankmeldung vom Arzt.''

  • Sowas kann der Arbeitgeber durchaus verlangen, aber das muss dann schon vorher bekannt sein und nicht erst nach einer nicht vorgelegten AU bekannt gemacht werden.

''Oder muss er ihm das schriftlich geben?''

  • Solche Anweisungen können auch mündlich erfolgen.

''Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.''

http://www.buzer.de/gesetz/1593/a22684.htm

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Natürlich kann er das verlangen.

Was steht im Ausbildungsvertrag?

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