Ablehnung bei der bundeswehr wegen Ärztefall ?
meine situation lautet wie folgt: ich war für 2 tage in Düsseldorf im Zentrum für nachwuchsgewinnung. Alles ist gut verlaufen bis auf die sache bei der hauptuntersuchung wo die Ärztin festgestellt hat ,dass ich eine Perphoration im rechten Ohr habe(Trommelfellriss im rechten Ohr). Nach dem ich fertig dem Einplaner war musste ich nochmal zur Ärztin die mir mitteilte, dass sie noch einen Befund von einem HNO-Arzt aus meinem Wohnort braucht wo drin stehen soll, dass mit meinem Ohr alles in Ordnung ist ( was nicht der Fall ist denn ich merke auch selber, dass in meinem Ohr was nicht stimmt) und laut dem einplaner kann eine entgültige Einplanung bzw. Einstellung auch nicht möglich sein wenn die Ärztin die Krankenakte nicht abschließt.
Meine Frage lautet: Wird meine Bewerbung, falls der HNO-Arzt im Befund niederschreibt, dass mein Ohr zu beschädigt ist, deswegen abgelehnt oder nicht ?
Zur Info der Einplaner hat folgende Verwendungsvorschläge für mich:Marinetechniksoldat (Antriebstechnik)Marinetechniksoldat (Schiffsbetriebstechnik)
2 Antworten
So was wächst eigentlich relativ schnell wieder zusammen.
Wenn du eine dauerhafte Schädigung am Ohr haben solltest, wäre die Bundeswehr nicht das Richtige. Denn da musst du auch Schießübungen machen, die dein Ohr weiter schädigen könnten.
Aber frage einfach beim HNO Arzt, ob das wieder verheilt. Wenn das der Fall ist, wird deiner Einberufung nichts im Wege stehen.
Das ist dann letztlich eine Frage, die du mit deinem HNO Arzt besprechen musst. Nur er kann dir sagen, wir man das beurteilen muss. Ich denke, dass er vielleicht ein wenig "Spielraum" hat, bei seiner Beurteilung. Sage ihm, dass du gerne wieder zur Truppe willst. Vielleicht klappt das dann auch. Viel Glück.
Wird meine Bewerbung, falls der HNO-Arzt im Befund niederschreibt, dass mein Ohr zu beschädigt ist, deswegen abgelehnt oder nicht
Ja, in diesem Fall kann eine Ablehnung erfolgen, denn seitens der BW wurdest du ja aufgefordert, den Zustand des Ohres zu prüfen.
sprich bei einem negativen Befund müsste ich mich nochmal von vorne bewerben?
Wenn der HNO grünes Licht gibt, solltest du eigentlich dessen Befund nur dem verantwortlichen Mediziner der Tauglichkeitsfeststellung vorlegen müssen. Danach folgt die weitere Entscheidung zur Einstellung.
Ansonsten bist du bis auf Weiteres wohl nicht tauglich, dann hängt eine mögliche Einstellung in der Zukunft davon ab, ob sich der Zustand des Ohres verbessert.
Info hinterher, bin wiedereinsteller und das mit dem ohr ist im Dienst passiert sprich es ist schon lange beschädigt und wurde auch schon mal operiert aber trotzdem nicht verheilt, hab das der Ärztin auch erzählt.