Abgezockt von der Sparkasse?

10 Antworten

Eigentlich müsste deine Mutter ein Beratungsprotokoll haben. Darin dürfte auch vermerkt sein, dass sie keine praktischen Erfahrungen mit Geldanlagen hat. Wahrscheinlich wird man rechtlich gegen diese Masche nicht viel Erfolg haben, wenn man klagt. Ich habe eine Erfahrung gemacht mit zwei Finanzberatern. Der eine war von der Allianz, der andere von der Commerzbank. Die kamen im Doppelpack zu mir und boten einen Fond an und für 6 Monate eine gut verzinsliche Anlage. Der Fond sollte 7,5% an Rendite bringen. ( sind schon ein paar Jahre her). Also habe ich 40 000 in den Fond eingezahlt und 20 000 in die gut verzinsliche Anlage . Den Fond habe ich vorsichtshalber nur für 1 Jahr laufen lassen. Auf einem Prospekt bestätigte mir der Bankberater die 7,5%. Nach 6 Monaten liess ich mir die mit 6% verzinste Einlage auszahlen. Das Geld stehen zu lassen und weiter 6% Zinsen zu bekommen, war nicht möglich. Nach 1 Jahr sah ich mir den Fond an. Anstatt der zugesagten 7,5% hatte der Fond ein Minus von 3,5% gemacht. Habe darauf die beiden Eperten angesprochen. Man erklärte mir, dass sie keinen Einfluss auf die Fondsentwicklung hätten. Da der Lombardsatz gesenkt wurde, hätte dies auch Auswirkungen auf den Fond, was nicht voraussehbar war. Da hielt ich den Beiden den Prospekt vor die Nase. Da können wir nichts machen, meinten beide etwas barsch. Aber ich kann etwas machen, sagte ich zu dem Bankberater. Entweder sie zahlen mir diese 7,5% oder wir sehen uns vor Gericht. Habe dann der Zentrale der Commerzbank diesen Vorgang mitgeteilt und mit Klage gedroht. Relativ schnell kam dann da auch eine Reaktion. Man war bereit, mir 5% auf die 40 000 zu zahlen und der Bankberater musste mir seine Provison die er für den Abschluss bekommen hat, an mich zurückzahlen.Wollte mit meinem Beispiel nur sagen, dass Banken nicht erst heute Kunden über den Tisch ziehen. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Manche der Vermittler fälschen sogar die Beratungsprotokolle. Dem Kunden wird keine Kopie ausgehändigt und somit hat er keinerlei Beweise in der Hand, wenn eine Falschberatung zu Geldverlusten des Kunden führen. Leider sehen sich die für eine Gesetzgebung Zuständigen nicht in der Lage, Kunden vor Missbrauch zu schützen. Und so werden auch heute noch jede Menge faule Zeritifikate den Kunden angeboten. Am besten man geht in solchen Fällen zu einem neutralen und seriösen Finanzmakler, anstatt zur Bank.

Ganz ehrlich, wer immer noch nicht begriffen hat, wie Banken arbeiten, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich kann nur abraten, irgend etwas abseits eines Girokontos bei einer Bank zu machen (und das auch nur, weil es keine wirklich praktikable Alternative gibt). Banken betrügen ausnahmslos und das auch nicht erst seit 2010. Ich habe schon Anfang 90 einen guten Einblick bekommen können und die Geschäftspolitik war die gleiche wie heute.

Und auch wenn die Sparkasse gern tut, als wäre sie eine gemeinnützige Einrichtung, ist sie sogar eine der schlimmsten Vertreter ihrer Zunft. Offener Kundenbetrug wider geltende Gesetze sind an der Tagesordnung. Ich würde gern behaupten, dass es auch mal ein paar löbliche Ausnahmen gäbe. Kann ich leider nicht.

Rechtlich ist es schwierig. Sicherlich hätten viele Klagen sogar gute Aussichten, doch die meisten normalen Bankkunden sind finanziell nicht in der Lage, ein längeres Klageverfahren durchzuhalten. Und das weiß auch die Sparkasse und plant damit.

Dennoch in dem geschilderten Fall sehe ich sehr wenig Chancen auf Erfolg. Ich habe schon ähnliche Verfahren angeschoben, doch die Bank hat sich mit Beratungsprotokollen gut abgesichert. Die "Bedarfsanalyse" die nie stattgefunden hat, wird dort völlig produktbezogen und standardisiert dargelegt. Sie passt immer zum abgeschlossenen Produkt, egal was man selbst gesagt hat. Die geäußerten Wünsche und Vorstellungen an den Berater werden nirgends auftauchen. Am Ende unterschreibt man es und dann wird es schwierig, etwas anderes zu beweisen.

Ich empfehle, mit mindestens einem Zeugen in ein Gespräch mit der Bank zu gehen und das Gespräch aufzuzeichnen (mit Wissen des Beraters!) oder zumindest selbst sofort zu dokumentieren. Doch wer macht das schon?

Das Vertrauen in die Banken ist immer noch so hoch, dass es denen viel zu leicht gemacht wird, die Kunden über den Tisch zu ziehen. Es ist mir jedoch ein Rätsel, warum das so ist. Jedenfalls gibt es keinen einzigen vernünftigen Grund für dieses Vertrauen.

Zeige die Unterlagen einem Profi, der dir dann konkret sagen kann, ob hier tatsächlich ein Fehler vorliegt! Was steht denn im beratungsprotokoll drin? Das wäre ein wichtige Grundlage.....

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Beratungsprotokoll ist natürlich super für die Bank - allerdings habe ich Hoffnung. Es gibt viele solcher Fälle (mit viel viel viel größeren Summen als nur 120 € im Jahr) und viele haben solche Fälle auch gewonnen.

Ich habe das meiner Mutter jetzt erklärt mit einem Fond (was das überhaut ist) und ihre Antwort war zu mir: gehört mir jetzt der Fond? Sie hat keine Ahnung und ihr wurde ein Produkt verkauft, dass definitiv zu teuer ist! Das unterschreibt kein Mensch, der aufgeklärt ist!

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Leider beantwortest du meine Frage nicht.....gibt es ein beratungsprotokoll und wenn ja, was steht da drin?

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Vermögenssteuer wieder zurückholen?

Hallo!

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