Ab welchem Monatseinkommen/ Rentenbezug gilt man in Deutschland als arm.?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Unvorstellbar! Mit 200 Euros auskommen zu müssen. Mehr als die Hälfte brauche ich schon für den Hund...  das geht nicht!

Deine Nachbarin zählt sicher schon zu den Armen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Die EU-Statistiker definieren Personen, die vom Median des Netto-Äquivalenzeinkommens weniger als 40 Prozent zur Verfügung haben, als arm.

Die WHO und die OECD definieren Personen die vom Median des Netto-Äquivalenzeinkommens weniger als 50 Prozent zur Verfügung haben, als arm." (Wikipedia)

Das Medianäquivalenzeinkommen beträgt 2013 19.582.-EUR pro Jahr - 1632.-EUR/Monat.

Nach EU-Statistiker wäre jemand also arm wenn er/sie weniger als 653.-EUR pro Monat zur Verfügung hat. Demnach wäre die Frau von der du sprichst bei etwa 60% und damit "armutsgefährdet" aber noch nicht "arm".

Nach WHO Standard wäre sie ab einem Einkommen von weniger als 815.-EUR arm.

In jedem Fall lebt sie aber an der Armutsgrenze.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ollikanns
23.02.2016, 17:44

Einzig richtige Antwort. Mit armutsgefährdet ist man nämlich noch nicht arm. 

0

Hallo. Das sind die Zahlen für 2015.

Als Armutsgrenze gilt in Deutschland für eine allein stehende Person ein Einkommen von  979 EUR monatlich
(11.749 EUR im Jahr). Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14
Jahren liegt der Schwellenwert bei 2.056 EUR im Monat (24.673 EUR im
Jahr). Hierbei werden staatliche Leistungen mit einbezogen. Die Anzahl
aller Personen, die in Armut leben, wird als Armutsquote bezeichnet.
Weltweit lebt jeder sechste Mensch in Armut und verdient weniger als
einen US-Dollar am Tag. Auch in Deutschland lebt jeder Sechste an der Armutsgrenze – in anderen europäischen Ländern wie Spanien liegt die Armutsquote sogar noch höher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ollikanns
23.02.2016, 17:05

In 2016 ist der Betrag schon niedriger.

0
Kommentar von belem3
23.02.2016, 17:18

Hast du Quellen für die Zahlen?

0

Das kann man nicht so konkret sagen, aber ich schätze mal ab 200 Euro kann man sich schon zur ärmeren Schicht zählen. Arm ist man evtl. mit 50 Euro zum Leben (das wird wahrscheinlich gerade so fürs Essen reichen, wenn man sich nur von den günstigsten Dingen ernährt)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

917 Euro netto mtl nach neustem Armutsbericht incl. Miete natürlich..

in der Woche dürftest du dann so ca. 100 Euro zum Leben haben..

Deine Nachbarin zum Beispiel zahlt zuviel für ihre Wohnung, hier Miete,

wenn sie denn alleine lebt. Da kann sie entweder nichts für oder sie muß sich verkleinern, wenn sie alleine lebt. Das Tageszeitungsabo sollte sie kündigen, denn sie zahlt für Information doch schon die Beitragsgebühren (früher GEZ)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Habe heute erst im Radio gehört, als arm gillt man wenn man weniger als 60% des Einkommens hat und das ist ja der Fall

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer ein Einkommen von  979 EUR monatlich und darunter hat, gilt als arm.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bachforelle49
25.02.2016, 16:45

also ist jeder Unterhaltszahler arm, weil der Selbstbehalt lediglich 880 Euro beträgt (bei Nichterwerbstätigen), sonst 1080 Euro

0

Arm ist der, der weniger als 781 Euro Einkommen als Alleinstehender hat. Also ist die Oma nicht arm. Sie sollte ihre Ausgaben kürzen. Der Betrag ist aktuell von Januar 2016.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Otilie1
23.02.2016, 16:56

es ist keine oma sondern sie bekommt erwersunfähigkeitsrente weil sie krank ist. welche ausgaben sollte sie denn da noch kürzen ???

0

Was möchtest Du wissen?